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Bemerkenswertes am Harzberg (Bemerkenswertes am Harzberg)

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Bemerkenswertes am Harzberg

Bei einem Sandloch

Bei einem Sandloch

Tageswanderung


Bhf. Bad Vöslau – Kurzentrum – Rote Aussicht – Kleine Waldandacht – Geburtsstein – Haasenbankerl – Harzberg Schutzhaus / Jubiläumswarte – ehem. Marschsandgrube – ehem. Straußsandgrube – Wilder Ofen – Helenenhöhe – Schloss – Bhf. Bad Vöslau

 

(11 km, + - 310 Hm, Gehzeit 4 h)

 

Vom Bhf. gingen wir wieder eine neue Variante östlich der ehem. Kammgarnfabrik zum Kurzentrum. Weiter am „Schlumbergerweg“ zur Roten Aussicht, einer kleinen Aussichtsplattform am Rand der Weingärten. Auch heuer waren – wie so oft im Februar – die stärker begangenen Wege spiegelglatt. Aber das machte uns gar nichts, denn heute bewegten wir uns überwiegend auf weniger begangenen Wegen – manchmal sogar auf „Indianerpfaden“. Über die Kleine Waldandacht querten wir zum Weg „2“ hinauf, dann wanderten wir auf der Harzbergstraße, die gut gestreut war, bis zur Kehre. Ab dort auf einem Weg zum „Geburtsstein“. Er weist 2 Vertiefungen auf, die (mit viel Fantasie) die Assoziation zu einer Geburtshaltung hergestellt haben mögen. Bei Querung des bekannten, blau markierten Wanderweges Harzberg-Vöslauer Hütte war „Eislaufplatzerfahrung“ gefragt. Auf einem Verbindungsweg erreichten wir den TVN-Rundweg, dem wir abwärts bis kurz oberhalb des Klettergartens folgten. Der hier nach links aufwärts abzweigende Weg wäre zwar bequem zu begehen gewesen, hätte aber wieder auf den blauen, vereisten „Trampelpfad“ geführt. Ich hatte daher (schon im Vorfeld) beschlossen, ein kleines, schönes Wegerl am Kammverlauf einzubauen. Noch dazu kommt man dabei gleich zu Beginn zu einem „Haasenbankerl“ mit Aussicht zum Schneeberg. Wir folgten anschließend der Wegspur am Kamm, die erst kurz vor dem Parkplatz in die Harzbergstraße mündete. Im Schutzhaus Harzberg kehrten wir zum guten Mittagessen ein. Nachher machte uns der Chef mit seinen Kängurus hinter dem Haus vertraut. Diese Geschöpfe sind bei Fortpflanzung und Aufzucht beinahe unfassbar kurios unterwegs. Dann bestiegen wir die Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumswarte, von der wir sahen, dass Richtung Wien immer noch Nebel lag.

Auf dem gelb markierten Wanderweg kamen wir – sonnseitig und eisfrei- hinunter zur Rover-Hütte der Bad Vöslauer Pfadfinder und zur darunter gelegenen ehemaligen Marschsandgrube, durch die wir eine Ehrenrunde drehten. Der weitere Wegverlauf führte zur ehemaligen „Strauß-Sandgrube. Den Aussichtspunkt über diesen gewaltigen Harzberg-Steinbruch, der eine tektonische Bruchlinie ausnützte, erreichten wir ungewöhnlich auf einem „Indianerpfad“. Die spiegelglatte Straße mussten wir nur überqueren, um auf einem Traktorweg zum Wilden Ofen zu gelangen. Schon vorher konnten wir aber bei zwei „Sandlöchern“ die Stollen und Kavernen aus nächster Nähe besichtigen, die im Zuge des Reibsand-Abbaus angelegt wurden. Die romantische Szenerie beim „Wilden Ofen“ wurde in neuerer Zeit für Filmaufnahmen genützt. Von hier folgten wir einem Waldweg zur Aussichtsplattform Helenenhöhe. Über den Kreuzweg gelangten wir zur Oberkirchengasse und dann vorbei am Seminarhotel zur Kirche. Schließlich gingen wir auf bekanntem Weg vorbei am Schloss zum Bahnhof, von wo uns der Regionalzug in weniger als ½ Stunde nach Meidling zurückbrachte.

So nahe bei Wien und doch gab es wieder viel Schönes und Neues zu entdecken!

Martin Seemann

Tel. 02233/55860

seemann.martin@gmx.at  

 
 
 

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