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2018_09_16 Johannesweg (2018_09_16 Johannesweg)

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2018_09_16 Johannesweg

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Der Johannesweg führte uns auf rund 84 Kilometern durch die eindrucksvolle und wunderschöne Hügellandschaft des Mühlviertels.
Auf 12 Stationen wird auf die Werte wie Zufriedenheit, Glück, Gesundheit, Freundschaft und Familie hingewiesen, die in einer Zeit voller Hektik und Unsicherheit wieder zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Herrliches Spätsommerwetter begleitete uns an diesen vier Wandertagen auf der Mühlviertler Alm.
Im Gästehaus Neubauer in Kaltenberg übernachteten wir 3 Nächte. Das Shuttleservice, von dem wir jeden Tag vom Ende der Etappe abgeholt und am nächsten Tag wieder zum Ausgangspunkt der nächsten Etappe gebracht wurden, machte es uns einfacher die doch sehr hügelige Landschaft des Mühlviertels zu genießen. Immerhin bewältigten wir in diesen vier Tagen nicht nur 84 Kilometer sondern auch 3000 Höhenmeter.
Das Gästeservice und das hervorragende Essen bei den Neubauers sollte nicht unerwähnt bleiben.
Am ersten Tag wanderten wir vom Gästehaus am Kreuzweg abwärts nach Unterweissenbach. Von dort ging es aufwärts zum Wegererstein. Der Lohn für den mühevollen Aufstieg war eine großartige Aussicht auf Unterweissenbach und Kaltenberg. Unser nächstes Ziel war die Hirschalm, und weiter ging es zur Einsiedlerklause und zur Himmelsleiter. Weiter ging es dann zum Harlingseder Gipfelkreuz am Hansenberg bevor es dann abwärts ging zur Johannesweghütte und nach Königswiesen. Danach wanderten wir nach Mötlas zu unserem ersten Etappenziel.
Am zweiten Tag ging es von Mötlas zur Ruine Ruttenstein. Nach Besichtigung der Burg und einer kurzen Rast ging es hinunter nach Pierbach bevor es wieder aufwärts zum Johannesbrunnen und zur Engelskapelle ging. Über Wiesen und Waldwegen marschierten wir nach Schönau und dann hinauf zum Hergottsitz einer interessanten Felsformation. Müde aber glücklich erreichten wir nach 28 Kilometer und fast 1000 Höhenmeter unser Ziel, die Ruine Prandegg.
Die dritte Etappe startet auf der Ruine Prandegg. Das nächste Ziel war der Herzogreitherfelsen. In Stein gehauene Stufen sowie Leitern und Stahlseile ermöglichten es uns, das Felsgebilde zu besteigen und die schöne Aussicht zu genießen. Nun führte uns der Johannesweg weiter nach St. Leonhard b. Freistadt, wo wir nach einer Besichtigung der Kirche und einer Einkehr auf den Haiderberg weiter wanderten. Über Langfirling erreichten wir unser drittes Etappenziel Weitersfelden.
Am letzten und vierten Wandertag starteten wir in Weitersfelden. Wir wanderten hinauf nach Nadelbach. Weiter ging es über den Maisnester und der Schnapsbrennerei Thauerböck, wo wir uns natürlich auch eine Kostprobe nicht entgehen ließen und auch den Bauernladen besuchten, hinauf zum Kammerer Kreuz, dem höchsten Punkt am Johannesweg mit 980 m.
Wir wanderten weiter zur Ursprungkapelle und dem Augenbründl um schließlich zufrieden und mit vielen schönen Erinnerungen an diese Wanderung unseren Ausgangspunkt Kaltenberg erreichten.
Ich bedanke mich bei meiner tollen Wandergruppe für den Zusammenhalt und die Freundschaft, die wir in diesen vier Tagen gemeinsam erleben durften.
Hannes Kerschbaum



 
 
 

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