Logo Alpenverein Vorarlberg

Geschichte (Geschichte Totalphütte)

Geschichte

Mit der Totalphütte schließt sich der Reigen der sektionseigenen Hütten und deren Werdegang. Sie ist ein echtes "Nachkriegskind"; denn als die Sektion 1960 die neue Douglaßhütte am Lünersee einweihen konnte, war dieses Werk die Krönung eines langen und mühsamen, aber auch schönen und fruchtbaren Zusammenwirkens zwischen den Vorarlberger Illwerken und der Sektion Vorarlberg.

Schon während der Verhandlungen über die Neuerrichtung der im Lünersee untergegangenen alten Douglaßhütte hatte Adolf Huber, Obmann der Sektion von 1956 bis 1982, einen neuen Plan im Hintergrund: er galt einer zum Abbruch bestimmten Baubaracke des aufgelassenen Lagers der Illwerke auf der Totalp in einer Höhe von 2385 m, die ihm für eine Bergsteigerunterkunft geeignet erschien. Die Lage am Rande eines riesigen, verkarsteten Felsgebietes zeigt eine erstaunlich Landschaft mit bizarren Karstbildungen, die lange unter dem Winterschnee verborgen bleibt. Die heimliche Blumenpracht verliert sich am Anstieg zur Hütte in Karst und Geröll, der Sommer ist kurz und der erste Schnee fällt schon sehr früh. Die Lage am vielbegangenen Schesaplanasteig und die relative Nähe zum Lünersee vermitteln der Hütte als einem hochgelegenen Standort einen zahlreichen Besuch.

*Buchquelle: Berg und Menschen v. G. Jussel

 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung