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Geschichte des Freschenhaus (Geschichte Freschenhaus)

Geschichte des Freschenhaus

Der Hohe Freschen - ein "gerade-2000er" - mit seiner sanften Südflanke, an der bis oben hin Kühe weiden, und seinen recht strengen nördlichen Ausläufern mit dem Binnel- und Valüragrat, hat eine dominante Stellung: ungehindert geht der Blick über Säntis, Rheintal und Bodensee weit hinaus. Osten und Süden sind umrahmt von der Aussicht auf Rote Wand, Verwall, Silvretta und Rätikon bis hin zu den Schweizer Bergen. So erscheint es nicht verwunderlich, wenn dieser Platz geradezu nach einer Möglichkeit ruft, an dieser "schönen Aussicht" mit einer neuen Unterkunftshütte neue Gegebenheiten zu schaffen. Genau dies aber hatten - wenige Tage vor der Ausschußsitzung vom 23. März 1873 - die Herren eines "Comitees der Orte Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Rankweil und Feldkirch mit den Eigentümern der Alpe Salufer, Bezirk Feldkirch" in Form eines "Übereinkommens für die Erbauung einer Unterkunftshütte und Wirtshaus auf dem Freschen, Alpe Salufer" auch getan: George Louis Schindler, Mandatar des Bezirkes Bregenz für die Sektion Vorarlberg sowie Jacob Amann und H. Madlener als Mitglieder des Local -Comittes von Rankweil mit den Vertretern der Alpe Salufer, nähmlich den Alpmeistern Michl Anton Morscher und Alois Summer, Jakob Schnetzer als Bevollmächtigten sowie Joh. Mich. Morscher und Michael Morscher als Zeugen.

Am 25. April 1874 stand in der Feldkircher Zeitung zu lesen: "Von Jahr zu Jahr steigert sich die Besucherzahl des ´hohen Fröschen´, eines Berges, der Großartigkeit und Schönheit der Aussicht mit leichter Besteigbarkeit verbindet. Jedoch nur, wenn am Fuße des Fröschenplateau´s eine Unterkunftshütte erstellt werde, wird es dem Besucher leicht gemacht, den Fröschen ganz zu genießen, Ihn nämlich in seiner Abendschönheit zu beobachten. Wer schon das Glück gehabt hat, die unvergleichliche Pracht zu bewundern, die dieser Berg bei Sonnenuntergang entfaltet, wird ... in unserem Wunsch einstimmen, daß durch den Bau der Freschenhütte den Touristen der Abend- und Morgenbesuch des herrlichen Berges ermöglicht werden."

Die Hütte musste in "5 - 700 Klafter Entfernung" von der sogenannten alten Freschenhütte - eine kleine Alphütte - erbaut werden; die "Dimensionen hatten sich auf den für die Unterbringung von 20-40 Personen nötigen Raum zu beschränken ... Erweiterungen wären von der Majorität der Alpentheilhaber von Salufer einzuholen. ... weiter

*Buchquelle: Berg und Menschen v. G. Jussel

 
 
 

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