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Reisebericht Via Spluga (Reisebericht Via Spluga / 4. - 6. August 2017)

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Reisebericht Via Spluga

Gruppenbild
Hängebrücke
Kleines Dorf
Bademöglichkeit

Bilder von Werner Baldauf

Via Spluga - durch Kulturen wandern
4. - 6. August 2017

Der Text der Ausschreibung versprach eine interessante dreitägige Wanderung.

Am Freitag, dem 4. 8. 2017 war es soweit. Wir – 9 Frauen und 4 Männer - trafen uns um 9:15 Uhr beim Bahnhof in Thusis.


Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung durch die Pilgerbegleiterin Angelika Beck begann unsere Wanderung nach Andeer.
Das erste Highlight war die Hängebrücke, die das Traversinertobel quert. Der Weg führte weiter in die Viamala Schlucht. Der Blick in die Schlucht war beeindruckend.
Auf der Via Spluga gingen wir Richtung Zillis. Die Kirche St. Martin mit ihrer einzigartigen Bilderdecke konnte leider nicht besichtigt werden.
Nach Donath wanderten wir über die erste Betonbogenbrücke Europas weiter nach Andeer. Nach einer ausgiebigen Rast fuhren wir mit dem Bus nach Splügen und dann über den Splügenpass nach Chiavenna.
Nach dem Zimmerbezug im B & B al Ponte ließen wir den Tag in einem gemütlichen Restaurant ausklingen.

Samstag, 5. 8. 2017:
Die Tagesetappe von Chiavenna (325 m) nach Isola (1253 m) begann mit einem steilen und schweißtreibenden Anstieg durch Weinberge und dauerte mit Pausen neun Stunden. Bei der kleinen Kapelle Vallesegna – auf der anderen Talseite thront die Wallfahrtskirche Gallivaggio – hielten wir unsere Mittagsrast. Die eindrucksvolle Landschaft mit Trockenmauern, Kastanienbäumen, Ginsterbüschen und die vielen tollen Bademöglichkeiten an der Lira beeindruckten uns sehr.
Beim Zeltplatz nach Campodolcina hielten wir beim Kiosk eine letzte verdiente Rast.
Es folgte ein letzter steiler Anstieg, ehe wir am rechten Ufer des Lago de Isola zum Hotel Mangusta im Zentrum von Isola gelangten. 

Sonntag, 6. 8. 2017:
Der schlechte Wetterbericht veranlasste unsere Pilgerführerin zu einer Programm-änderung. Wir fuhren mit dem Bus von Isola zur Haltestelle Monte Spluga und  mussten dadurch auf das Erlebnis der Cardinelloschlucht verzichten – eine verantwortungsvolle Entscheidung! Im Regen und durch Nebelfetzen wanderten wir zum Splügenpass (2113 m). Bei diesen Bedingungen wurde uns eindrücklich bewusst, wie beschwerlich der Transport von Gütern auf dem Säumerweg gewesen sein muss.
Regenfrei folgten wir über Almwiesen dem Weg talwärts. Bei der Talstation eines Schilifts hielten wir unsere letzte Rast. In Splügen setzten wir uns in den Bus, welcher uns nach Thusis brachte. Beim Bahnhof kehrten wir das letzte Mal gemeinsam ein, reflektierten die vergangenen Tage, dankten unserer Pilgerführerin Angelika und nahmen Abschied; Abschied von einer außergewöhnlich schönen Landschaft und Abschied von einer tollen Wandergruppe!

W. Baldauf

 
 
 

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