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Jugend- und Familienarbeit im Alpenverein (150 Jahre Alpenverein Vorarlberg)

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Jugend- und Familienarbeit im Alpenverein

Aus- und Weiterbildung von Jugend- und Familiengruppenleitern als Grundvoraussetzung für das Leiten von Gruppen.

Dem Alpenverein war die Bedeutung der Jugendarbeit schon in den Anfangsjahren bewusst und bildete somit ein wichtiges Anliegen. Seit Jahrzehnten sind Alpenvereinsmitglieder – ob Familien, Jugendgruppen oder Kindergruppen – gemeinsam in den Bergen unterwegs. Die langjährigen Erfahrungen, die durch viele ehrenamtliche Stunden generiert wurden, dienten zur Entwicklung von Jugendleiter- und Familiengruppenleiter-Ausbildungen. Diese Ausbildungen befähigen Jugendfunktionäre, erlebnisreiche und sichere Veranstaltungen mit ihren Gruppen zu organisieren. Die Dialoggruppen für die Alpenvereinsjugend bilden hierbei Kinder, Jugendliche und Familien.

 
Familiengruppe

Sommercamps

Einen wichtigen Aufgabenbereich stellt die Organisation von Sommercamps dar. Ob im Zelt oder auf einer Hütte, beim Kajakfahren, Klettern oder Raften – das Angebot ist äußerst vielseitig. Der Entdeckergeist der Kinder wird auf vielfältige Weise angeregt. So kann beispielsweise eine Diskussion darüber entstehen, welches Tier welche Spuren hinterlassen hat. Die Qualitätsstandards des Alpenvereins beinhalten verbindliche Teilnehmerschlüssel, bestens ausgebildete Teamleiter und klare Regeln bezüglich Sicherheit und Jugendschutz. Die nachhaltige Planung und Durchführung der Camps ist eine Grundvoraussetzung für die Arbeit mit jungen Menschen.

 
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Umweltbaustellen

Ein zusätzliches Angebot bilden die „Umweltbaustellen“. Das sind Arbeitseinsätze für Natur und Umwelt, die für junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren offeriert werden. „Handeln, nicht nur reden!“ ist dabei das Motto des Alpenvereins. So werden im Rahmen dieses Programms eine Woche lang beispielsweise Umweltschäden behoben, indem Wege befestigt, Bäume gepflanzt oder Erosionsstellen begrünt werden. Ein weiterer konstruktiver Beitrag ist die Mithilfe bei der Arbeit von Bergbauern. Unterkunft und Verpflegung sind bei diesen Einsätzen frei, als Belohnung wird ein zweitägiges Ausgleichsprogramm ermöglicht, das oft mit einer Bergtour oder Klettern verbunden wird. Die aktive Beteiligung an diesen „Umweltbaustellen“ schärft das Bewusstsein für nachhaltiges Wirken in der Natur und dient zudem der Reduzierung des persönlichen ökologischen Fußabdrucks.

 

Bergferien für Familien

Die Natur ist für Kinder ein riesiger Abenteuerspielplatz. Das Draußen-Sein am Berg ist aber auch für die Eltern eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Durch das Familienprogramm des Alpenvereins entdecken Eltern und Kinder gemeinsam unterschiedlichste Zugänge zur Bergnatur. Im Rahmen von „Bergferien“ werden preisgünstige Urlaube für die gesamte Familie in dafür speziell geeigneten Alpenvereinshütten angeboten. Von dort aus können gemeinsam Wanderungen unternommen, Staudämme gebaut, Murmeltiere beobachtet oder Steinkunstwerke errichtet werden.

Bergferien
 

Grundvoraussetzung Ausbildung

Dem Alpenverein ist es wichtig, den Bereich der Familienarbeit weiterzuentwickeln und Plattformen für einen Austausch der ehrenamtlich tätigen Leiter zu schaffen. Eine fundierte Ausbildung der Jugend- und Familiengruppenleiter ist eine unabdingbare Voraussetzung für ein gelingendes Freizeitprogramm. So gibt es Base-Camps, die das Einfinden in den Verein als Thema haben. Außerdem werden unter anderem „Erlebnis Berg“- oder „Abenteuer Berg“-Kurse für Interessierte angeboten. Dabei wird alpintechnisches Know-how und Erfahrung, Empathie für andere, Risikoeinschätzung, Verantwortungsbewusstsein oder auch das Gestalten eines Haupt- und Nebenprogramms geschult. Die Tourenplanung für Kindergruppen ist ebenfalls ein zentrales Thema. Ein Hauptziel bleibt jedoch, die Begeisterung für den Bergsport und das Leiten von Gruppen zu vermitteln.

Die ehrenamtliche Arbeit beginnt meistens nicht direkt mit der Ausbildung. Die Motivationen für eine weiterführende Fortbildung sind sehr unterschiedlich. Sehr oft wird das Interesse durch Assistieren geweckt, ein „Learning by doing“ oder aus eigenem Antrieb – und bildet dadurch eine ideale Voraussetzung für die Wissensaufnahme.

Image-Bildung

Die Image-Bildung ist ein weiteres Anliegen der Familienarbeit im Alpenverein. So spielen unter anderem Fragen wie: „Was ist Spielen im Bach wert? Oder „Dürfen sich Kinder schmutzig und nass machen?“ eine Rolle. Durch Informationen des Alpenvereins kann ängstlichen Eltern, die zu Überbehütung neigen, dabei geholfen werden, ihren Kindern mehr Freiräume zu gewähren. Infolgedessen wird die Entwicklung von Eigenverantwortung gefördert. In diesem Aufgabengebiet ergeben sich immer weitere, spannende Themenfelder.

Unterschiedliche Traditionen

Je nach Sektion werden unterschiedlichste Traditionen gepflegt. So wird jedes Jahr ein großes Kletterlager organisiert, bei dem regelmäßig über dreißig Leute teilnehmen. Die Ausrichtung ist dabei sehr international, so fanden bislang bereits Lager in der Schweiz, in Frankreich, in Deutschland und in Italien statt.

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