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Alpingruppe Skidurchquerung Silvretta (vor Corona) (Alpingruppe - Skidurchquerung Silvretta)

Alpenverein Vorarlberg

Alpingruppe Skidurchquerung Silvretta (vor Corona)

Ein Wochenende mit grossen Plänen aber auch mit grossen wetterlichen Ungewissheiten.

Samstag startete die 12 köpfige Gruppe um 6.30 Uhr am Treffpunkt in Rankweil. Die Gruppe war bunt gemischt aber man verstand sich sofort. Mit 3 Autos ging es los Richtung Partenen im Montafon. Weiter mit der Trafamuntbahn und dem erlebnisreichen Tourengeherbus bis zu Bielerhöhe auf 2036m. 

Mit strahlendem Sonnenschein startete die Gruppe vom Stausee und begann ihren Aufstieg durch das Bieltal. Schon bald darauf machte sich der angesagte Sturm schon bemerkbar und verschlimmerte sich mit fortschreitendem Aufstieg, sodass es teilweisse schwer wurde den starken Böen standzuhalten. Mancher Teilnehmer wurde sogar, zur Belustigung der Anderen, in den Schnee geworfen. Die Sicht war bedeckt aber die Stimmung weiterhin heiter. Auf Grunde dieser Bedingungen konnte die Gruppe ihr geplantes Tagesziel, die Dreiländerspitze, nicht verwirklichen und musste 50m unterhalb der Raukopfscharte auf ca. 2900m die Abfahrt zur Wiesbadner Hütte 2443m antreten.

Auf der Hütte angekommen blickte man auf einen kurzen aber trotzdem bewegungsreichen Tag mit 1120 Höhenmeter, 19,9 zurückgelegten Kilometer und 4 ½ Std Gesamtzeit bei ständigem Gegenwind von bis zu 80km/h.

Der restliche Tag wurde zum Kennenlernen und Stärken für den nächsten Tag genutzt. Der Kellner hatte reichlich mit den Bestellungen der Gruppe zu tun…

Der Wetterbericht sagte für den nächsten Tag eine Besserung der Wetterverhältnisse zur Mittagszeit voraus. Daher bestand für die Gruppe kein Drang zur Eile. Durch die starken Schneeverfrachtungen am Vortag und der Nacht und den schlechten Sichtverhältnissen am Morgen, wurde sich gegen eine Besteigung des Piz Buin entschieden.

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2. Tag

Man wählte eine Alternative: Abfahrt von der Wiesbadner Hütte 2443m zum Silvrettasee 2044m mit anschliessendem Anstieg durch das Klostertal bis Höhe Klostertaler Hütte. Dort konnte die Gruppe dann über das Verhupftäli auf die Sonntagsspitze 2882m aufgesteigen. Das Wetter verbesserte sich ab dem Aufstieg stetig und somit hatte die Gruppe auf dem Gipfel der Sonntagsspitze Sonnenschein und freie Sicht auf die umliegenden Berge. Die folgende Abfahrt von der Sonntagsspitze war erstaunlich schneereich und erfreute die Gruppe hörbar. 

Danach hiess es noch einmal Auffellen, um den letzten kurzen Anstieg zum Litzner Sattel 2737m zu bewältigen. Dort angekommen bereitete sich die Gruppe auf die traumhafte Abfahrt über den Litzner Gletscher vor. Es ging vorbei an der Saarbrückner Hütte 2538m, der Zollwach Hütte 2220m bis hin zum Obervermuntwerk auf 1753m. Eine so schöne Abfahrt mit 1660Hm haben die wenigsten erwartet.

Zurück ging es wieder mit Tourengeherbus und Trafermuntbahn nach Partenen.

Am Ende des Tages konnte man auf knappe 1000hm und 6 Stunden Gesamtzeit zurückblicken. Es wurden 17,5km zurückgelegt.

Um das Wochenende abzurunden kehre die Gruppe für eine letzte Stärkung oder ein wohlverdientes Getränk in das Gasthaus Hirschen ein.

Vielen Dank an die Guides. Es war trotz schwierigem Wetter eine traumhafte Tour.

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