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Alpingruppe - Skitourentage in den Kitzbüheler Alpen (Bamberger Hütte) (Alpingruppe - Skitourentage im Gebiet der Bamberger Hütte )

Alpenverein Vorarlberg

Alpingruppe - Skitourentage in den Kitzbüheler Alpen (Bamberger Hütte)

vom 09. bis 12. Februar

Samstag 09. Februar: Anreise und Aufstieg zur Bamberger Hütte über die Manzenkar und Unterer Wildsee

Mit insgesamt 18 Teilnehmern, 4 Tourenleitern und einem Co-Tourenleiter, starten wir am Samstagmorgen um 7:00 Uhr mit 3 Sport Bussen vom Gastraparkplatz in Rankweil, in Richtung Innsbruck und Wörgl, um dann über Brixen und Kelchsau die Mautstraße im Kurzen Grund zu erreichen und bis zum Gasthof Wegscheid am Ende der Straße auf 1144m zu fahren.

Strahlender Sonnenschein und herrlicher Pulverschnee empfangen uns, und nach einem gemütlichen Einkehrschwung starten wir den Aufstieg zur Bamberger Hütte.

Da wir aber das wunderschöne Wetter und vor allem auch den herrlichen Schnee genießen wollen, steigen wir nicht direkt zur Hütte auf, sondern über die Hölzlalm, die Manzenkaralm und den Unteren Wildalmsee auf ca. 2000m.

Aufstieg zur Bamberger Hütte - im Bereich der Manzenkaralm
Aufstieg zur Bamberger Hütte - im Bereich der Manzenkaralm
beim Unteren Wildalmsee - mit Blick zum Tristkopf
beim Unteren Wildalmsee - mit Blick zum Tristkopf

Das ist zwar ein Stück weiter und höher, aber dafür können wir dann schon die erste Abfahrt zur Bamberger Hütte hinunter auf 1756m genießen. Diese erreichen wir dann mit Pausen in ca. 4 Stunden um 16:00 Uhr.

Nach dem wir die schönen Zimmer beziehen, genießen wir ein feines Abendessen von dem hervorragenden Koch Thomas Pletzer der auch die Hütte bewirtschaftet.

Das was er und sein Team uns da auf die Teller zaubern, könnte auch im urbanen Raum locker bestehen.

Bericht: Thomas

Sonntag, 10. Februar Skitour auf den Westlichen Salzachgeier  - 2.469m (Gruppe Walter)

Nach einem ausgiebigen Frühstück, brechen wir um  8:15 auf, Richtung Westlicher Salzachgeier. Walter führt unsere Gruppe souverän an und wir kommen gut voran.

Oberhalb der Hütte, öffnet sich gleich die "Rosswildalm", ein traumhaftes Hochtal. In einer eher flachen und tief verschneiten, weitläufigen und vollkommen vom Schnee bedeckten Winterlandschaft , führt unsere Spur hinauf in Richtung der Grenze zwischen Salzburg und Tirol.

Gruppe Walter: Aufstieg zum Salzachgeier
Gruppe Walter: Aufstieg zum Salzachgeier

Diese überschreiten wir dann nach ca. 2 Stunden und können bereits unser Gipfelziel ausmachen. Bald sind wir auch am Ursprung der Salzach angelangt, bevor wir auf den steilen Gipfelhang zugehen.

Nach einer gemütlichen Pause, beschließen wir den Gipfel von der linken Seite her anzugehen, hier hat es zwar auch einen steilen Hang und eine längere Querung, es ist aber eine gute Spur angelegt, sodass wir sicher den Vorgipfel erreichen. Elisabeth, Ursula, Ulrike und Wolfgang, wollen dann an diesem sicheren Platz warten, bis Walter und ich nach kurzem Aufstieg, den Gipfel ersteigen, den wir dann nach ca. 4 Stunden erreicht haben.

Es hat mittlerweile auch ziemlich heftiger Wind eingesetzt und es zieht eine Fönstimmung auf. So das wir bald die traumhafte Abfahrt mit zwei kurzen Trippelanstiegen in Angriff nehmen. Das Wetter spielt noch wunderbar mit und wir erreichen, nach ca. 6 Stunden und 900hm Aufstieg, wieder die Bamberger Hütte.

Bericht: Thomas

Sonntag, 10. Februar Skitour auf den Tristkopf - 2.361m (Gruppen Gerle, Hubert, Martin)

Nach einem wunderschönen Aufstieg am Samstag auf die Bamberger Hütte stand am Sonntag die Tour auf den 2361m hohen Tristkopf am Programm. Wissend, dass die kommenden Tage nicht mehr so prächtiges Wetter bringen würden, ist von unserem Tourenleiter  „Gerle“ dieser markante Gipfel ausgesucht worden, der das Bergpanorama dieser Region prägt.

Wir sind bei etwas stürmischem Wetter von der Bamberger Hütte losmarschiert und im Laufe der Tour hat uns zwar der Wind ständig begleitet, die Sicht war aber ausgezeichnet und fallweise ließ sich sogar die Sonne blicken.

...Aufstieg zum Tristkopf bei Fönstimmung und Wind...
...Aufstieg zum Tristkopf bei Fönstimmung und Wind...

Zunächst ging es kontinuierlich ansteigend zum Nadernachjoch (2100m), ehe wir einen recht steilen Hang zum Gipfel hinauf „kreuzten“. Eine ausgereifte Spitzkehrentechnik war hier von Vorteil (aber nicht jeder hatte sie)! Dennoch erreichten alle sehr begeistert den kleinen Sattel vor dem Gipfel. Dort deponierten wir unsere Schi und haben die letzten Meter zum Gipfelkreuz dann zu Fuß bewältigt, von wo es einen prachtvollen Blick in den Alpenhauptkamm gab.  

Nach diesem kurzen Augenschmaus und dem obligaten Gipfelfoto ging es dann wieder talwärts; obwohl alle die gleichen Schneeverhältnisse hatten, sind nicht alle gleich gut damit zurecht gekommen.

Gruppe Gerle auf dem Tristkopf
Gruppe Gerle auf dem Tristkopf

In einer Mulde angekommen, stellten alle fest, dass der Tag noch zu jung war, um schon zur Hütte zurück zu kehren und so stiegen wir nochmals ein paar hundert Höhenmeter auf in Richtung Schwebenbodenkopf. Auf ca. 2150m und nach einem Tages-Aufstiegspensum von rund 1100 Höhenmetern wurde dann abgefellt und wir machten uns an die Abfahrt. Nach einer Tagestour von insgesamt 5 1/4 Stunden kamen wir wieder bei der Hütte an und alle waren ganz glücklich über diesen wunderbaren Naturgenuss. Und das erste Hefeweizen ließ somit nicht lange auf sich warten!

Herzlichen Dank den Organisatoren dieser Tourentage und allen Tourenleitern, die ihrer Mann-/Frauschaft unvergessliche Schitourenerlebnisse geboten haben.

Bericht: Dieter

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Montag, 11. Februar - "kurze Ausflüge in der Hüttennähe"

Bereits beim Aufstehen und aus dem Fenster sehn, ist uns allen klar, dass dieser Tag ein richtiger Schneesturmtag wird, trotzdem starten wir drei wetterfesten Gruppen um 8:30 die Tour Richtung Tristkopf, Schwebenkopf und Salzachgeier.

Walter führt unsere Gruppe durch Schnee und Wind Richtung Tristkopf. Es geht wieder leicht ansteigend los Richtung Süden, vorbei an der Rosswildjagdhütte, bald nach dieser, kommt ein tiefer steiler Graben, in diesen fährt Walter noch mit Fellen hinunter, die Sicht ist aber bereits so schlecht, und der Wind und der Schneefall so stark, dass Ihm dann nichts mehr übrig bleibt, als wieder zu uns zurück aufzusteigen, weil wir ja noch am oberen Rand warten. Wir starten dann noch einen letzten Versuch die Schlucht zu umgehen, es macht aber dann wirklich keinen Sinn mehr bei diesem Wetter weiterzugehen, so dass wir uns dann schnell einig sind, umzukehren und nach ca. 1 Stunde den Weg hinunter Richtung Hütte zu suchen.

Der Schnee kommt uns mit samt beißendem Wind, waagrecht entgegen und ohne Schibrille würden wir bald gar nichts mehr sehen. Nach ca. 1 ½ Stunden im Schneesturm, sind wir wieder froh in der Hütte zu sein! Was diesen Tag aber dann trotzdem noch zu einem wunderschönen Hüttentag werden lässt, ist der sehr interessante Lawinenkurs „Stop or Go“ von Hubert und die außergewöhnliche Gourmetküche und die feinen Getränke des Hüttenwirtes und seines Team`s. Sensationell ist auch, was unsere Alpenvereinsfrauen, am Nachmittag leisten, denn sie graben eine riesige Schneehöhle heraus, alle Achtung! Mit Wein, W…(asser) und Gesang lassen wir den Abschlussabend auf der Bamberger Hütte noch gemütlich ausklingen.

Bericht: Thomas

Dienstag, 12. Februar - Abfahrt / kurzer Aufstieg bis unter die Manzenkaralm bei tief winterlichen Verhältnissen und Heimfahrt nach Rankweil

Danke den Tourenleiter Gerle, Hubert, Martin, Walter


Gruppe A mit den Tourenleitern Martin Schreiber und Co-Tourenleiter Johannes Malin und den Teilnehmern Stephanie, Bettina, Teresa und Bernd

Gruppe B mit dem Tourenleiter Gerhard Huber und Teilnehmern Susanna, Sieglinde, Dietmar, Gerhard und Dieter

Gruppe C mit dem Tourenleiter Frick Walter und den Teilnehmern Elisabeth, Ursula, Ulrike, Wolfgang und Thomas

Gruppe D mit dem Tourenleiter Kopf Hubert und den Teilnehmern Rita, Brigitte, Franz und Karl

 
 
 

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