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Besichtigung bei der Straßenmeisterei Feldkirch (Füchsle - Besichtigung Straßenmeisterei Feldkirch)

Alpenverein Vorarlberg

Besichtigung bei der Straßenmeisterei Feldkirch

Die Füchslegruppe hat die Herbstferien genutzt um bei der Straßenmeisterei in Feldkirch den einzelnen Arbeitern über die Schultern zu schauen. Neben dem Verwaltungstrakt wurden wir auch durch die Werkstätten geführt. In der großen Werkstätte wurden bei einer Schneefräse welche für das Gebiet Arlberg zuständig ist, die Türen repariert. Im Magazin hat man uns gezeigt wie man die Messer für einen Balkenmäher schleift und was die Straßenmeisterei alles für Geräte zur Verfügung hat. Der nächste Raum war voll mit Verkehrszeichen, hier hat die Verkehrszeichenabteilung Ihren Arbeitsbereich. Das ist sehr wichtig denn täglich werden Verkehrszeichen beschädigt oder gehen kaputt bei Unfällen. Diese müssen dann so schnell wie möglich von den Mitarbeitern repariert oder ersetzt werden damit keine folgen Unfälle passieren.  Jenny wurde dann noch erklärt, dass man keine Verkehrszeichen klauen darf,  alleine die Straßenmeisterei würde dann eine Rechnung von ca. 200€ an den Dieb stellen, abgesehen von der Strafe der Polizei. 

Im Dachboden haben wir die ganzen Sommerreifen für die 58 Autos und LKWs des Bauhofs Feldkirch gefunden sowie die ganzen Verkehrszeichen welche nun im Herbst noch aufgestellt werden müssen. In der Schlosserei hat man uns erklärt dass ein Schild eines Schneebahners zwischen 2 und 4 mal im Jahr neue Eisenplatten bekommt. Das ist allerdings nicht viel, denn die große Kehrmaschine benötigt jede Woche neue Bürsten weil diese auf der Straße abgenutzt werden. Ganz hinten im Bauhof haben wir in einer Lagerhalle einen RIESEN Haufen Salz gefunden. Angeblich sollte dieser Vorrat für einen milden Winter ausreichen. Auf dem Weg zu den Autos sind wir noch an einem LKW Müllcontainer vorbeigelaufen welcher angeblich jede Woche geleert wird, denn alleine im Gebiet Feldkirch (von Hohenems bis Bludenz) werden jährlich bis zu 20 Tonnen Müll auf den Straßen zusammengenommen.

Wir haben uns danach noch mit Reinold getroffen welcher uns seinen Unimog gezeigt hat. Er kann mit zwei Mähwerken gleichzeitig den Hang und die Böschung am Straßenrand mähen. Sogar Hecken und kleinere Äste sind für sein Schlägelwerk kein Problem.  So ein Unimog wird natürlich nicht nur für Mäharbeiten eingesetzt! Er kann die Straßentunnel reinigen, dafür hat er einen eigenen Tank mit 5 000 Liter Wasser und einen Bürstenaufsatz.  Auch im Winterdienst wird der Unimog mit Hilfe einer Anbauschneefräse bei der Schneeräumung im Gelände eingesetzt. Als dann Stefan und Michael fertig waren mit den ganzen Fragen über den Unimog und seine Funktionen sind wir dann wieder ins AV Heim gefahren wo wir noch eine halbe Stunde Mord in Palermo gespielt haben.

Danke an das Team des Landesbauhofs Felsenau für die tolle Führung. 

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