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Alpinteam: Ausbildung Karte und Kompas (Alpinteam: Ausbildung)

Alpenverein Vorarlberg
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Alpinteam: Ausbildung Karte und Kompas

Am Samstag den 15. November um 9:00 Uhr, einem herrlichen Spätherbsttag, treffen wir alle (ca. 15 Teilnehmer) beim AV-Heim Rankweil ein, die Führer Hubert, Max, Norman und Omar sind schon da, und es geht auch gleich los.

Das wir da wirklich was lernen sollten, war mir schon in der Ausschreibung klar geworden nachdem ich die Ausrüstungsliste gelesen hatte. Wir wurden dann auch gleich in 4 Gruppen eingeteilt und los ging es im Programm. Rita, Christl, Gerhard (am Nachmitag dann auch Simone) und ich waren in der Gruppe 1, bei Omar. Hubert informierte uns zuerst in einer tollen Präsentation über das Basiswissen von Karten und Orientierung damit wir alle einmal auf ein halbwegs gemeinsames Niveau kommen sollten.

Danach mussten wir gleich beweisen ob wir aufgepasst hatten, es wurde ein erster Test durchgeführt. Auf verschiedenen Aufgabeblättern musste mehr oder weniger jeder einzeln, verschiedene Geländeformen wie in der Karte dargestellt erkennen, teilweise wirklich nicht leicht, aber uns half ja Omar.

 

Das war aber noch lange nicht alles, das nächste Aufgabenblatt (der nächste Test) wartete schon auf uns und zum Glück hatten wir wieder aufgepasst. Die Marschzahlbestimmung aus der Karte und vom Standort aus musste festgestellt werden, das Seitwärtseinschneiden, das Rückwärtseinschneiden und das Vorwärtseinschneiden wurde aus der Karte und im Gelände vor dem AV-Heim geübt, bis es saß.

 

Dann wurde es aber bitter Ernst, wir mussten in der uns zur Verfügung gestellten Karte, tatsächlich einen durch zwei Marschzahlen vorgegeben Punkt im Rückwärtseinschneiden bestimmen und diesen auch wirklich erreichen - egal wie, zu Fuß mit dem Auto, wie auch immer. Nachdem wir mit Planzeiger, Lineal und Bleistift den Punkt in unserer Gruppe heraus gemessen hatten, stiegen wir ins Auto und fuhren hoch zur Gulm Alpe, unweit von hier musste der von uns berechnete Punkt irgendwo sein, und Omar bestätigte uns dann auch das wir richtig lagen.

 

Danach hatten wir eine Pause verdient, die wir dann auch, auf einem sonnigen Bänckchen vor der Gulm Alpe genossen. Doch Omar unser Gruppenleiter, wusste glaub ich, das wir jetzt ziemlich gefordert waren und baute uns mit seinem Linzer-Kuchen wieder auf. Es war mittlerweile schon 14:00 Uhr. Wir hatten auch während der Pause noch vieles zu üben und zu lernen (Höhenmesser usw.) Omar gab einfach keine Ruhe er wollte uns noch vieles beibringen und wir waren so richtig wissbegierig geworden, super.

Jedoch die krönende Abschlussaufgabe wartete noch auf uns. Alle Gruppen mussten ein vorgegebenes Sechseck mit verschiedener Seitenlänge (je nach Gruppe 70, 80 oder 90 m), im Gelände unterhalb der Gulm Alpe mit Kompass und einer 10m langen Reepschnur, ausmessen und dann mit verschiedenen Hindernissen den Ausgangspunkt wieder errreichen. Sogar diese Aufgabe konnten alle Gruppen bis auf ein paar Meter Abweichung lösen.

Ich glaube wir können jetzt alle, dank unserer guten Lehrer und Führer vom Alpenverein, behaupten wieder viel dazu gelernt zu haben und uns auch in kritischen Situationen besser zurecht zu finden. Es ist für uns, immer wieder erstaunlich, wie viel Fachwissen, Kompetenz und auch Einfühlungs- und Anpassungsvermögen die Führer vom Alpenverein haben. Danke.

 

Thomas Wechselberger

 

 

 


 
 
 

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