Bezirk Bludenz

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Saula Direkt – Ostwand

Saula Direktzoom
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Anton Schallert hat zur Teilnahme an einer klassischen Bergfahrt im Rätikon geladen. Die Durchsteigung der direkten Saula Ostwand stand auf dem Tagesprogramm.
Die Klettertour wird in der Literatur mit dem Schwierigkeitsgrad IV+ bewertet. Es sind ca. 500 m oder 15 Seillängen zu durchsteigen. Diese Fakten sorgten dafür, dass manche weniger erfahrene Teilnehmer/Innen sehr gefordert waren.

Toni hatte organisiert, dass wir sehr bequem mit 2 privaten PKWs zur Heinreich-Hueter Hütte fahren dürften. Die Durchsteigung der Wand haben wir mit 3 Seilschaften in Angriff genommen. Toni, Andi und Hannes haben in der Halbeiltechnik jeweils 2 Teilnehmer geführt. Das Steigen in der Halbseiltechnik hat sich als beste Variante bestätigt. Der Vorsteiger kann so den Nachsteiger individuell sichern. 

Die Route direkte Saula Ostwand verläuft mitten in der Wand in einer Zickzack Linie. Toni hat das Führen der ersten Seilschaft übernommen, weil er mit dem Routenverlauf am besten vertraut war. Die Richtung ist immer wieder mit Pfeilen markiert, jedoch nicht immer leicht auszumachen. Wie es für das alpine Gelände zu erwarten ist, waren die Zwischensicherungen relativ
weit auseinander. Die Standplätze waren mit einem Bohrhaken mit einem großen Ring abgesichert. Einen zweiten Fixpunkt mit einer Kettenverbindung haben wir vermisst.

Die Durchsteigung hat sich an 2 bis 3 Stellen als schwierig herausgestellt. Der eine oder andere Teilnehmer/Innen war sehr froh über die Zugkraft unserer Vorsteiger. Dank deren großen Hilfe haben wir uns mit vereinten Kräften die schwierigen Stellen hinaufgekämpft. Wir waren auch sehr beeindruckt von der Sicherheit und der Klettertechnik unserer Führer.
Zum Lernen für uns: Die Beine Spreizen hilft ungemein und natürlich das Gewicht auf die Beine!

Immer wieder war große Vorsicht geboten, um keine Steine los zu treten. Besonders im oberen Bereich liegen viele kleine und größere Bocken.

Nach ca. 5 Stunden erreichten die Teilnehmer abgekämpft und glücklich den Gipfel. Zum Abschluss sind wir zu den neuen Pächtern der Heinrich-Hueter Hütte, Simon und Iris Bockaus aus Kappl, zugekehrt und haben einen köstlich zubereiteten Imbiss und vor allem ein kühles Getränk genossen. Herzlichen Dank für diese außergewöhnliche Klettertour! Dieses Erlebnis werden wir nie vergessen.

Die 6 Teilnehmer!

 
 
 

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