Bezirk Bludenz

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Nationalpark Hohe Tauern

Hohe Tauernzoom
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Die Seniorengruppe (the turtles) des ÖAV Bezirk Bludenz und 12 turtles von Utivist Island wanderten vom 22.9.-29.9. im „Nationalpark Hohe Tauern“.

Standort und Ausgangspunkt zu unseren Wanderungen war Matrei in Osttirol (977m). „Das Sonnenland“ Osttirol ist etwas kleiner als Vorarlberg und hat ca. 2000 qkm, aber nur ca. 50 000 Einwohner. Ungefähr die Hälfte des Landes liegt in über 2000 Meter Höhe und 170 Dreitausendern ragen in den Himmel. Seit 1992 bildet diese alpine Region einen Bestandteil von 610 qkm des Nationalparks Hohe Tauern. Der gesamte Nationalpark hat eine Größe von 1786 qkm.
Ziel der Bergtouren waren Kals mit der Dabererklamm, das Tauerntal, Gschlösstal, Villgratental und als Höhepunkt eine Wanderung um die drei Zinnen. Eine Gruppe wanderte rund um den Paternkofel. Schwerpunkt der Wanderungen war wieder Kultur, Land und Leute kennen lernen und Geschichte zu den einzelnen Talschaften.
Hier ein Auszug aus unserem Wanderprogramm:
Der Besuch des Villgratentals war für alle ein Erlebnis. Im 15. Jhdt. wanderte nach vielen Missernten die Bevölkerung in das Piavetal nach Sappada/Bloden aus. In dieser deutschsprachigen Gemeine wird noch bis heute der „Villgratner“ Dialekt gesprochen. Die Wanderung führte uns zu den wunderschönen Almen, der Kamelisen, Oberstaller zur Unterstalleralm. Anschließend besuchten wir noch den Wallfahrtsort Kalkstein.
Der Höhepunkt unserer Wanderwoche war sicher der 28.9. die Umrundung der Drei Zinnen. Eine Gruppe wanderte auf einer anstrengenden Route rund um den Paternkofel. Von der Auronzohütte 2320 wanderten wir über den Paternsattel 2454m fast bis zur Dreizinnenhütte und auf dem Weg 105 über den Rienzboden, der Langen Alpe zur Forc. Col di Mezzo auf 2315m zurück zum Ausgangspunkt.
In dieser Gegend tobten von 1915 – 1917 im 1. Weltkrieg schwere Kämpfe zwischen Österreich – Ungarn und Italien. Sepp Innerkofler der legendäre Hüttenwirt der 3 Zinnen fiel bereits in den 1. Wochen am Paternkofel und seine Hütte wurde schon in den 1. Kriegstagen, weil sie strategisch wichtig war, zerstört.
Diese Wanderung war herrlich und die 4 stündige Wanderung wird sicher noch lange allen in Erinnerung bleiben.
Es war wieder eine schöne und gelungene Wanderreise, mit vielen neuen Eindrücken.
Rudi Rosino, Instruktor Wandern.

 
 
 

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