Pulverschnee und schönes Wetter
Unter diesen Bedingungen fand dieser Tage eine Schitour mit Toni Schallert statt. Gipfelziel war der 1940 m hohe Elsenkopf oberhalb von Damüls.
Von der Bergstation des Schiliftes auf die Ugaalpe wären es nur wenige Höhenmeter zu Fuß um das schmucke Gipfelkreuz zu besuchen.
Toni hingegen nahm einen etwas weiteren Weg, dabei durfte unsere 11 köpfige Gruppe die schöne, tiefverschneite Winterlandschaft bewundern.
Diese im Tourenführer "Bregenzerwald" des Panicoverlag beschriebene Schitour beginnt am Ortsende von Damüls. Wegen der Verbuschung ist der Aufstieg ab der Schwende nicht mehr sehr empfehlenswert.
Eine nette Damülser Familie erlaubte uns die Fahrzeuge vor ihrem Haus zu parken. Recht steil erfolgte dann hinter dem Haus der erste Anstieg. Mächtige "Fischmäuler" sperrten in den steilen Wiesenhängen ihre Rachen auf. Sicher am Waldrand entlang zog Toni eine Aufstiegsspur für uns in den Schnee. Bei der Alpe Bömert legt sich dann das Gelände merklich zurück, einem gemütlichen Weiteranstieg stand somit nichts mehr im Wege. Doch nur kurz währte die Freude. Eine steile Hangpassage verhinderte ein weiteres Vorankommen. Nach einer kurzen Rast entschloss sich die Gruppe zu einer Zwischenabfahrt. Steigfelle demontieren und verstauen, die Schibindungen verriegeln und schon wurden die ersten Schwünge in den jungfräulichen Schnee gezaubert. Etwa 150 HM waren dies hinab zur Brandalpe. Oberhalb der Alpgemächer war dieser schöne Spuk jedoch schon wieder zu Ende. Kurze Zeit später war unser "Tausendfüssler" wieder in Richtung Gipfel am aufsteigen. In einem weiten Bogen machten wir über den ostseitigen Hang Meter um Meter gut, um schließlich über den schmalen Ostgrat unser Ziel zu erreichen. Bei besten Sichtbedingungen durfte die ganze Gruppe den 360 Grad Rundblick in vollen Zügen genießen. Besonders gut sieht man von hier die Ausdehnung des Schigebietes von Damüls.
Eine ausgiebige Rast später durfte dann der Lohn für die Mühen des Aufstieges eingefahren werden. Über die südseitigen Rücken und Wiesen erfolgte nun eine grandiose Schiabfahrt hinab zu unserem Ausgangspunkt.
Viel zu schnell waren die rund 600 HM schon wieder aufgebraucht; lachende Gesichter aller Teilnehmer über diese schöne Aktivität waren der Lohn für unsere Tourenführer Toni und Hannes.
Noch andere Bilder von der Tour sind hier ersichtlich.