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Vietnamreise November 2016

10.11.2016

Vietnam, 10. 11. – 23. 11. 2016

Unsere lang geplante Reise beginnt am Nachmittag des 10. 11. 2016. 19 Reiselustige brechen vom Flughafen Wien Schwechat auf, Qatar Airways soll uns via Doha in die vietnamesische Hauptstadt Hanoi bringen. Wegen eines technischen Defektes an unserem Dreamliner in Wien versäumen wir leider unseren Anschlussflug, was uns einen überraschenden 24-stündigen Aufenthalt in Doha beschert. Wir sind zwar sehr müde, aber gut versorgt und nehmen die Situation mit Humor. Ein schönes Hotel, gutes Essen, ein Rundgang durch die Soukhs und den Dhau-Hafen, sowie eine Bootsfahrt entlang der modernen Skyline des Austragungsortes der nächsten Fussball-WM sind sehr interessant.

Der Tag fehlt uns zwar in Hanoi, unser lokaler Reiseleiter tut jedoch sein Bestes, uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt, v.a. den Tempel der Literatur, in kurzer Zeit zu zeigen.

Insgesamt führt uns unsere Reise über mehr als 1600 km vom Norden über Zentralvietnam in den Süden bis nach Saigon, dem heutigen Ho Chi Minh City mit 2 Inlandsflügen und in modernen Bussen.

Eine Ruderbootfahrt (auch unter Einsatz unserer Kräfte, denn die Boote werden prinzipiell von zarten vietnamesischen Frauen geführt) durch die traumhafte Landschaft der „Trockenen Halong“ mit ihren bizarren Felsformationen und Höhlen, eine 2-tägige Dschunkenkreuzfahrt in der Ha Long-Bucht bei Traumwetter sind die Höhepunkte unserer ersten Tage in Nordvietnam.

In Zentralvietnam verlieben wir uns in die alte Kaiserstadt Hoi An mit ihren gut erhaltenen Bauwerken aus chinesischer und japanischer Zeit, ihren Einkaufsmöglichkeiten, dem Markt und dem bezaubernden Flair bei Nacht, wenn die tausenden Lampions leuchten. Der weiße, feinsandige Strand lädt uns zu einer eintägigen Pause ein.

Im Süden erwartet uns ein sehr umfangreiches Programm. Ho Chi Minh-Stadt (Saigon), früher auch das „Paris des Ostens“ genannt mit seiner französischen Architektur und den zahlreichen modernen Bauten, Theater, Oper, Museen, dem großen Markt mit den lokalen Spezialitäten und vielen interessanten Geschäften. Die breiten Geschäftsstraßen, und das geschäftige Treiben tausender Menschen am Abend erinnern an europäische Metropolen.

Ein Tagesausflug führt uns ins Mekong-Delta mit seinen „schwimmenden Märkten“ und seiner üppigen Vegetation. Beim Rudern durch die Seitenarme fühlt man sich wie im Schlaraffenland, die tropischen Früchte scheinen uns „in den Mund zu hängen“. Ein außergewöhnliches Mittagessen in einem Restaurant mitten in diesem Dschungel scheint diesen Eindruck zu bestätigen.

Ein Besuch in den Tunnels von Cu Chi war für mich bei der Gestaltung des Programmes sehr wichtig. Es ist außerordentlich interessant, wenn auch bedrückend zu sehen wie einfallsreich und listig sich die Menschen während des Vietnamkrieges verteidigten. Unvorstellbar, welche Arbeit in dieser schwülen Hitze – insbesondere von den Frauen – damals geleistet werden musste, und wie man in diesem engen, heissen Tunnelsystem über längere Zeit leben konnte.

Vietnam, ein Land das wir jederzeit wieder bereisen würden, es gäbe noch sehr vieles zu sehen. Wir begegnen freundlichen und fleißigen Menschen. Landschaft und Vegetation sind abwechslungsreich und eindrucksvoll. Nicht zuletzt überraschte uns die vietnamesische Küche: beeinflusst durch die lange chinesische Herrschaft, hergestellt aus einheimischem, frischem Gemüse und Obst, Fischen und Meeresfrüchten und die obligatorische „Pho“, die typische Suppe die bereits zum Frühstück serviert wird. 

Gertrud Jud 

 
 
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