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Dolzer

Alpinteam - Skitour leicht / leicht

Führung: Maj-Britt Macher, Alois Goller

15.02.2020

Schitour "leicht" mit Erweiterungen

Warme bzw. schneearme Winter haben auch Vorteile. Z.B. daß man manche Forststraßen mit dem Auto hinauffahren kann, die man sonst mit den Schiern gehen müßte. Dadurch kommt man viel schneller in den Genuß des freien Geländes. So begannen wir unsere Tour also ganz kamot auf dem großen Parkplatz des Gaugenschutzhauses in der Kreuzeckgruppe, oberhalb von Greifenburg.

Nachdem uns der freundliche und äußerst hilfsbereite Wirt mit nützlichen Infos zur besten Aufstiegs- und Abfahrtsroute versorgt hatte, machten wir am Parkplatz noch eine kurze Wiederholung der grundlegenden Stop-or-Go-Regeln und starteten dann in Richtung Dolzer. Zuerst ging es durch lichten (und gut mit Nadeln eingestreuten) Wald, dann über die unbefahrene Piste des kleinen Schigebiets, und schließlich über freies Gelände. Leider waren die griffigen, eingewehten Passagen in der Minderzahl, der überwiegende Teil der Strecke war hart und forderte Köpfe und Kräfte (und ein paar blutige Ellenbogen...). Trotzdem setzten sich Schikanten und Harscheisenzacken durch und wir konnten am Gipfel einen schönen Ausblick genießen. Nach kurzer Pause und Beratung teilte sich die Gruppe in eine Schi- und eine Zufußfraktion. Die einen begaben sich auf Firnsuche mit anschließendem Wiederaufstieg auf den namenlosen Punkt 2205 nördlich des Gnoppnitztörls, während die anderen über einen durchaus spannenden Schneegrat zum benachbarten Gaugen hinüberstapften. Dort gab es ein kurzes Ständchen zweier Teilnehmerinnen, angeregt durch die Noten auf der originellen "Gipfelstimmgabel".

Zurück auf dem Dolzer ging es an die Abfahrt, die leider nicht ganz so firngeprägt war wie erhofft. Die wenigen Jubelpassagen machten mehr Appetit als satt, aber auch harte Piste ist immer noch besser als Bruchharsch :-) Die zweite Gruppe hatte ein paar Schreckmomente und Aha-Erlebnisse ob der Steilheit von Grashängen und der dort nicht mehr so einfach zu machenden Spitzkehren. Dafür war eine Stunde später schon etwas mehr Firn. Aber guter Firn ist und bleibt eben ein Glücksspiel.

Abschließend labten wir uns im Gaugenschutzhaus noch an Gemüsesuppe, Speckbrot und Kaiserschmarren - wenn man schon so nahe an der Quelle parkt... :-)

Tourdaten:
Startpunkt: Gaugenschutzhaus, 1616 m
Höchster Punkt: Gaugen, 2196 m
Gesamtanstieg: ca. 600 Hm

Text: Maj-Britt Macher
Fotos: (c) Alois Goller, Maj-Britt Macher

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