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Weißenbachspitzen Südanstieg

07.10.2017

Alpinteam - Klettern schwer

Führung: Jörg Groschacher

07.10.2017

"Weißenbachspitzen Südanstieg - ein Geheimtipp"

Als ich unter der Woche die Tour auf die Weißenbachspitzen plante, lies mich das Wetter nichts Gutes ahnen. Jedoch einen Tag vor der Tour sah alles nach einem Traumtag aus.

Samstag Morgen um 9 Uhr starteten wir unsere Bergtour, mit vielen Kletterpassagen, auf die Weißenbachspitzen über Süden.
Ausgangspunkt war der Parkplatz nach einer S-Kurve, ca. 2km nach dem Predilsee.

Mit einem gemütlichen Tempo und direkter Sonneneinstrahlung, steigen wir am markierten Weg zum Rifugio Brunner auf.
Nach einer kurzen Pause folgten wir hier nicht dem Weg 625 Richtung Biwak Gorizia, sondern sind nach links in Richtung Rifugio Corsi gegangen.
Nach ca. 10 Minuten Gehzeit erblickt man rechter Hand eine große Rinne, in der unser Abenteuer startete. Ab hier wird empfohlen, den Steinschlaghelm und die Kletterausrüstung anzulegen.

Da es sich um keinen markierten Weg handelt, waren Harry und ich immer wieder gefordert, den besten Weg für uns zu finden.
Schlussendlich führt die Tour über einfaches Blockgelände im  2. Schwierigkeitsgrad, bis hin zu anspruchsvoller Kletterei bei bester Felsqualität, im max. 4. Schwierigkeitsgrad. Als wir oben angekommen waren, machte sich vor uns ein Bilderbuch Anblick auf.

Ringsum eindrucksvolle Bergspitzen und im Zentrum aller "die Hohe Weißenbachspitze" (Cima Alta di Rio Bianco), 2.257m hoch, im Dreieck Montasch-Mangart-Kanin gelegen und in Nachbarschaft zum Wischberg/Jof Fuart.

Nach einer ausgiebigen Pause teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe wählte den direkten Abstieg über das Biwak Gorzia. Die zweite Gruppe kam noch in den Genuss des historischen Klettersteigs "Sentiero di Centenario". Um mich jetzt nicht im Detail des wunderschönen Klettersteiges zu verlieren, möchte ich nur sagen, "jeder Meter hat sich ausgezahlt!"


Er führte über eine Leiter durch eine Schlucht, man hat einen wundervollen Blick in alle Richtungen (nach Kärnten, Villacher Nadel, Corsi Hütte etc.), vorbei an Überresten des ersten Weltkriegs, bis hin zu einem Stollen (Tunnel), der im ersten Weltkrieg genutzt wurde.

Nachdem wir erschöpft, aber glücklich ebenfalls am Biwak Goriza angekommen waren, lag vor uns nur mehr der Abstieg mit 1000 Höhenmeter.
Als wir den Tag bei gutem Wein und leckerem Essen reflektierten, kamen wir alle zum gleichen Ergebnis --> "Schöner hätten wir diesen Herbsttag nicht nutzen können!"

Text:  Jörg Groschacher
Fotos:  2017 © Jörg Groschacher


 

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