Logo Sektion Tulln

Genußschitourentage Kitzbüheler Alpen (Genußschitourentage Kitzbüheler Alpen)

Mitglied werden
zur Anmeldung

Genußschitourentage Kitzbüheler Alpen

Schitourentage

Genussschitourentage auf der Bochumerhütte in Aurach/Kitzbühler Alpen

Die Anreise erfolgt am Donnerstag bei starkem Regen und Lawinenwarnstufe 4 – alles andere als gute Voraussetzungen für unser Schitourenwochenende.
Treffpunkt am Freitag bei der Kapelle in Aurach, zum Glück hat der Regen aufgehört, und gemeinsamer Aufstieg über die Rodelbahn zur Bochumer Hütte.
Schnell die Lager aufgeteilt – Schnarcher /Nicht Schnarcher, Unnötiges aus dem Rucksack gepackt und auf zur ersten Eingewöhntour bis zum Talschluss. In 2 Gruppen eingeteilt, üben wir mit Ronny und Norbert, wie man im Ernstfall Lawinenopfer birgt. Nach unserer Übung schaut der Hang aus wie umgeackert.
Am Abend gibt’s viel Genuss – kulinarisch und musikalisch – Norbert und Georg alias „ Das Schönste Schwarz“ unterhalten mit ihrer leiwanden Musik die ganze Hütte!
Samstag – Aufteilung in 2 Gruppen
Gruppe Ronny –die Ambitionierten, Schnellen , Ausdauernden…..
Sabine Adler, Sigrid Floth, Georg Loibnegger, Rudi Praschlbichler,
Michi Frühauf + Leni der Lawinenhund

Gruppe Norbert – die Gemütlichen, Gemäßigten,Genießer
Traude Neumayr, Birgit Loibnegger, Helga Friedrich, Marvin Steinböck, Harald + Susi Negrin

Ich war in der Gruppe von Norbert und von unseren Touren kann ich berichten.
Heute starten wir bei strahlend blauem Himmel und die Lawinenstufe ist mittlerweile „nur noch 3“. Die Schier geschultert queren wir das kleine Waldstück mit dem Otwingraben (Eingeweihte wissen warum er so heißt). Zuerst geht’s locker die Forststraße entlang und dann üben wir Spitzkehren – Norbert erklärt geduldig immer wieder wie´s am besten geht – DANKE!
Der erste Gipfel ist der Rauber 1923m , weiter geht’s zum Saalkogel 2007 m .
Wir rutschen den Kamm hinter Norbert entlang – wir wollen den Südhang abfahren - zu gefährlich meint Norbert und es tritt Plan B in Kraft, d.h. wieder retour zum Gipfelkreuz und dann
Abfahrt bis knapp über der Oberkaseralm – die ersten Pulverschneeabfahrten – wunderschön!
Nochmaliger Aufstieg – anstrengend – und Abfahrt zur Hütte.
Mittlerweile stehen Tische und Bänke auf der Terrasse vor der Hütte und wir lassen uns die Sonne ins Gesicht scheinen .
Abendgestaltung verläuft wie die gestrige – vielleicht bei manchen etwas ausgiebiger.
Sonntag
Traude wechselt heute zur Gruppe Ronny

Die letzte Tour – Ziel ist der Tristkogel 2.095 m
Wir starten mit vollem Gepäck weil wir nicht mehr zu Hütte zurückkommen.
Wieder geht’s durch das kleine Waldstück, vorbei am Otwingraben , die Forststraße bis zum Talschluss. Hinter einem Felsen deponieren wir unser Gepäck.


Der Aufstieg erfolgt über einen Lawinenkegel – lauter Schneebrocken .Eine Spitzkehre nach der anderen so nähern wir uns dem Sattel. Im oberen Drittel– während einer Spitzkehre , rutsche ich auf dem windgepressten Schnee aus und kann nicht mehr weiter – meine Nerven liegen blank - Harald und Norbert retten mich. Mit zittrigen Knien geht’s weiter. Die anderen deponieren ihre Schi und legen die letzten Meter über den gesicherten Klettersteig bis zum Gipfelkreuz zu Fuß zurück – ich suche mir einen schönen Felsen und warte in der Sonne und genieße die Bilderbuchlandschaft.
Wir treffen die Ronny-Gruppe und fahren gemeinsam ins Tal ab - die Schneeverhältnisse wechseln ständig – es ist nicht einfach zu fahren. Zum Schluss fahren wir auf der Rodelbahn , das ist noch eine Herausforderung für die Oberschenkelmuskulatur, ein Buckel nach dem anderen – wie in
der Fru-Fru Werbung.
Abschließend treffen wir uns noch im Gasthaus Hechenmoos .Es waren erlebnisreiche Tage, ich bin an meine Grenzen gegangen und es war nicht nur alles Genuss für mich, aber ich bin stolz, dass ich es geschafft habe. In Erinnerung behalte ich die wunderschöne Natur, das Bilderbuchwetter, die Pulverschneeabfahrten und die nette Gruppe .
Danke an Norbert und Ronny !
Susi Negrin

 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung