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Vereinsausflug Oberst-Klinke-Hütte 18. - 20.8.2006 (Vereinsausflug - Oberst-Klinke-Hütte)

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Vereinsausflug Oberst-Klinke-Hütte 18. - 20.8.2006

Ausgangspunkt für die Touren war die Oberst-Klinke-Hütte im Gesäuse. Entgegen der ungünstigen Wettervorhersage konnten bei ausgezeichnetem Wanderwetter alle geplanten Touren durchgeführt werden. 10 Teilnehmer/Innen teilten sich in eine Bergwanderer- und in eine Wandergruppe.

Freitag:

Ziel der Bergwandergruppe war der Admonter Kalbling (2.196m) - einer der schönsten Berge im Gesäuse - und das Sparafeld (2.247m). Die Süd- und Westwand sind eines der beliebtesten Kletterziele im Gesäuse. Wir können einige Seilschaften bei ihren waghalsigen Touren beobachten. Einige Gedenktafeln am Wandfuß erinnern an Menschen, die bei der Durchquerung der Wände tödlich verunglückt sind. Nach einer Gehzeit von ca. 2 Stunden erreichen wir den Gipfel des Kalbling. Leider behindern Nebelschwaden die Rundsicht auf die umliegende Bergwelt. Dies erinnert mich an einen Bergspruch: Müde Beine, viele Steine, Sicht keine Heinrich Heine. Nach einer kurzen Rast geht es weiter auf den 2. Gipfel, das Sparafeld. Der Spruch am Gipfelkreuz Handschlag, ein Lächeln, Mühen vergessen lässt auch uns die Strapazen des Aufstieges vergessen.


Es gibt in den Alpen selten Touren, bei denen man innerhalb einer halben Stunde 2 namhafte Gipfel erreichen kann. Beim Abstieg haben wir noch kurz überlegt, mit der Riffel noch einen dritten 2000er mitzunehmen. Aufkommender Nebel hält uns davon ab. Bei Ferdl Kuderer ist aber scheinbar die Lust auf diesen Gipfel geweckt worden, er hat später die schwierige Tour über Riffel und Kreuzkogel im Alleingang bewältigt.

Die Wandergruppe hat eine Rundwanderung über das Kalblingatterl unternommen.

Samstag:
Die Bergwanderer unternehmen eine Tour zur Mödlinger Hütte. Hier wollen sie die Tour auf den Admonter Reichenstein erkunden.


Die Wandergruppe hat als Ziel den Lahngangkogel. Unter meiner Führung wandern wir kurz steil bergauf zum Kalblingatterl (1542m) und weiter auf unmarkiertem Steig Richtung Wagenbänkalm. Herrliche Ausblicke öffnen sich auf die Südwände von Kalbling, Sparafeld, Admonter Reichenstein, Ödstein und dahinter den höchsten Berg des Gesäuses, das Hochtor. Nach einer Gehzeit von 1 ½ Stunden erreichen wir die Wagenbänkalm, wo wir in der Hütte von Bertl Pfister einkehren. Mit seinen 82 Jahren und 40 Almjahren kann er uns viel über das Leben auf der Alm erzählen. Wir könnten ihm noch länger zuhören, aber wir haben noch den Aufstieg auf den Lahngangkogel vor uns. Vorerst gemächlich, später aber immer steiler geht es auf einen der schönsten Aussichtsberge im Gesäuse. Das Gipfelkreuz steht etwas unterhalb des Gipfels. Für den für einige Wanderer etwas mühsamen Aufstieg werden wir durch die überwältigende Fernsicht belohnt. In der Ferne reicht der Blick über den Grimming zum Dachstein, westlich liegen die Rottenmanner Tauern und im Norden die Gesäuseberge, die wir schon beim Aufstieg gesehen haben. Nach einer kurzen Pause führt uns der Weg wieder hinab zum Kalblinggatterl und zurück zur Klinke-Hütte.

Sonntag:
Die Bergwanderer waren durch unsere Schilderung über den Lahngangkogel auf den Geschmack gekommen holen diese Tour nach. Auch einige aus der Wandergruppe sind nochmals dabei. Diesmal lassen wir uns auf der Alm mit Speck und Steirerkas verwöhnen. Bertl genießt scheinbar unseren Besuch, wir aber müssen weiter. Die Tour führt wieder über den Lahngangkogel zur Klinke-Hütte. Die Wanderung war ein schöner Ausklang unseres Vereinsausflugs.


 

Hans Hirnschall

 

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