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Skitour Gsuchmauer - 21.01.2017 (Skitour Gsuchmauer - 21.01.2017)

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Skitour Gsuchmauer - 21.01.2017

Charakter/ Schwierigkeit/Länge:

Nach einigen Jahren Abwesenheit fand die Gsuchmauer, 2116 m,  heuer wieder Einzug in den Tourenkalender des AV TK Windischgarsten. Wir wählten mit ca. 1.050 hm die kürzeste der möglichen Routen auf den Gipfel mit Ausgangspunkt „Ebner Klamm“ in Johnsbach. Anfangs über eine Forststraße bzw. lichten Wald bis zur Pfarralm. Von dort führt der Anstieg steil, zuerst durch die Schröckerluck’n dann durch die Glaneggluck’n hinauf zum Sattel zwischen Stadlfeldschneid und Gsuchmauer. Von dort sind es nur mehr wenige flache Meter zum Gipfel.

Besonderheiten/Eindrücke:

In der Literatur als Paradetour, Traumtour, Klassiker, usw. beschrieben,  war die Erwartungshaltung und Vorfreude groß. Perfektes Wetter und gute Schneeverhältnisse taten ihr Übriges. So kam es, dass sich mehr Skitourenbegeisterte anmeldeten, als ein Tourenführer zu führen vermag. Kurzfristig half Thomas Koller aus und erklärte sich bereit eine Gruppe zu übernehmen. Wie es der Zufall so wollte und ohne der Einflussnahme der Tourenführer, bildete sich je eine Damen- und Herrengruppe. Ebenso zufällig und wie aus heiterem Himmel, fand sich Thomas als Guide der Damengruppe wieder, die er souverän auf den Gipfel und wieder ins Tal geführt hat. Noch einmal speziellen Dank an ihn fürs Einspringen.

Bei eisigen Temperaturen von - 16 ° C starteten wir die Tour im, um diese Jahreszeit schattigen Johnsbachtal. Wie sich herausstellen sollte, lockte das schöne Wetter nicht nur uns auf die Gsuchmauer; Menschenmassen bewegten sich an dem Tag in Richtung Gipfel. Der Stimmung konnte das aber auch keinen Abbruch tun. Dafür sorgte auch die Sonne, die uns auf dem größten Teil der Tour begleitete und für angenehme, fast frühlingshafte Temperaturen sorgte.

Sie war auch dafür verantwortlich, dass der erhoffte Pulverschnee nur im oberen Drittel der Abfahrt zu finden war. Weiter unten mussten wir mit pappigem, schwerem Schnee kämpfen, der die meist schon müden Beine zusätzlich forderte. Die traumhafte Kulisse des Gesäuses war aber mehr als ausreichende Entschädigung dafür.

Kulinarischer Höhepunkt war der Ausklang beim berühmten Kölblwirt in Johnsbach, bei dem die Nachbesprechung der Tour stattfand.

 
 
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