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Naturschutz im TK Linz! (Natur & Umwelt)

Naturschutz im TK Linz!

Biodiversitätsmonitoring

Unsere Aktivitäten üben wir zum größten Teil in und mit der Natur aus.Wir brauchen die  Natur – eine möglichst intakte Natur – für unsere Erlebniswelt.Damit sind wir Beides: "Naturnützer und Naturschützer"

Im TK Linz hat sich rund um unseren Naturschutzreferenten Hans Ullrich ein Team zusammengefunden - zusammen sind wir die Naturschutzgruppe und nehmen verschiedene Aufgaben wahr um den Naturschutz in unserer Sektion aktiv zu gestalten. 


Mythos Edelweiß

Ende des 19. Jahrhunderts als Symbol der Alpinisten etabliert, findet sich die weiße Alpenblume nun auch auf der Beobachtungsliste von Vielfalt bewegt! Alpenverein. 

edelweiss

Saubere Berge - was du dazu beitragen kannst...

ein sehr lesenswerter Artikel über Alpen Littering! 

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Artikel: Die Kreuzotter

Die Kreuzotter - bewundert, gefürchtet und sagenumworben

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NEU: Interview mit Förster Fritz Wolf

"Kinder in die Geheimnisse des Waldes einführen..."

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Müll in der Natur nervt! 

Wer genug hat von Taschentuch Nestern neben dem Weg, Flaschen und Dosen im Gebüsch oder Zigarettenfilter als Rastplatz Teppich wird jetzt aktiv.

Wir suchen eure Projekte, Ideen und Müll-Fotos –
um für das Thema Littering Bewusstsein schaffen!


Egal ob Tourenführer oder Mitglied, NaturschutzreferentIn oder Jugendleiterin:

  • wer Best Practice Beispiele zum Thema Abfallvermeidung kennt
  • wer tolle Ideen für Bewusstseinsbildung hinsichtlich Naturverschmutzung hat
  • wer auf seinen Touren - am besten von allen Jahreszeiten - Fotos von den Hinterlassenschaften Anderer macht:

- meldet euch in der Abteilung Raumplanung & Naturschutz!

Im Rahmen des Projektes Alpen Littering entsteht ein Handbuch, das ab Frühjahr 2018 der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird. Somit soll Bewusstsein für die Auswirkungen von Verschmutzung geschaffen, aber auch konkrete Hilfestellungen für die praktische Arbeit angeboten werden.

Zusendungen und Anregungen an die Abteilung Raumplanung & Naturschutz

mehr über "Saubere Berge"

Erst im Jahr 2008 wurde das strenge Naurschutzgebiet Warscheneck Nord verordnet, um diesen imposanten wie sensiblen Kalkstock an der Grenze zwischen Oberösterreich und der Steiermark langfristig in seiner Schönheit und Vielfalt zu erhalten. Nun soll ein Zusammenschluss der Skigebiete Hinterstoder-Höss und Wurzeralm quer durch dieses Naturschutzgebiet realisiert werden!

Seit 2014 ist das Thema wieder aktuell: die Bergbahnen Hinterstoder-Wurzeralm (HiWu) und die Phyrn-Priel- Tourismus GmbH planten eine 4,5km lange U-Bahn-Trasse zwischen Schafferteich/Loigistal und Frauenkar-Sessellift. Weiters sollten zur Verbindung der Skigebiete 4 Zehner Seilbahnen (Schmiedleitenbahn, Steyrsbergreithbahn, Baumschlagerbahn und Schafferbahn) und zwei kleinen Anlagen (Förderband Fröstlalm und Schlepplift Edtbauer) im Vollausbau errichtet werden, damit die Verbindung der beiden Skigebiete trotz Tunnel überhaupt funktioniert – und das für einen Zuwachs von etwa 10 Pistenkilometern. 

Der Tunnel ist Geschichte und von politischer Seite her abgelehnt. Das ringen um den Skigebietszusammenschluss geht dennoch weiter. Der neueste Meldungen sprechen von einer "Teilung" des Naturschutzgebietes im Bereich der geplanten Baumaßnahmen...

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Die Geschichte des Kletterns am Traunstein reicht bis ins Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Unzählige Routen wurden erschlossen bzw. sind einige davon aufgrund fehlender alpinistischer Bedeutung oder wegen extrem brüchiger Felskonsistenz kaum begangen worden. 

Aus ornithologischer Sicht liegen im Bereich der Brandkogel Westwand („Teufelswand“) ein Brutgebiet für Wanderfalken und in unmittelbarer Nachbarschaft Brutgebiete für Uhu und Felsenschwalbe. Im Bereich der Katzenstein Nord-/Nordwestwand befindet sich ein Brutgebiet für Wanderfalken und Felsenschwalben.

Zur Schaffung eines Interessensausgleichs zwischen Naturschutz, Tourismus und Freizeitsportlern erklären sich die ÖBf AG und die alpinen Vereine zur Zusammenarbeit bei der Ausweisung von Klettergebieten und Anschlusszonen am Traunstein bereit.

Trotz dem hohen Beliebtheitsgrad dieses Berges bei Wanderern und Bergsteigern ist bei Einhaltung der Verhaltensregeln ein ausgeglichenes Nebeneinander von Mensch und Tierwelt möglich.

 >>> Infotafel

Dieses Projekt des Österreichischen Alpenvereins – ein Biodiversitätsmonitoring über der Waldgrenze – leistet einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in den Alpen und steigert unser Wissen um Zusammenhänge. Konkret geht es darum, in den höchst gelegenen Lebensräumen Österreichs ein Biodiversitätsmonitoring aufzubauen, das vor allem bergaffine Menschen begeistert. 

Es soll helfen, geeignete Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, um den Rückgang der Arten zu verringern, Lebensräume für gefährdete Arten langfristig zu sichern bzw. auch zu verbessern. Das Monitoring ist eine Möglichkeit zur aktiven Bewusstseinsbildung und schärft den Blick fürs Kleine: bewusstes und genaueres Hinsehen ist das Motto!

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Die seit den 1920-er Jahren in den Österreichischen Landesgesetzen bestehende "Wegefreiheit im Bergland" oberhalb der Waldgrenze und der seit dem Jahre 1975 im Österreichischen Forstgesetz festgeschriebene
§ 33 über die Wegefreiheit im Wald bilden wesentliche Grundlagen für die Arbeitsinhalte des Österreichischen Alpenvereins. Durch die unterschiedlichen Nutzungen wie Jagd, Forst, Tourismus, usw. kommt es immer häufiger zu Nutzungsüberschneidungen, die im zunehmend kleiner werdenden Naturraum in den letzten Jahren gehäuft zu Konflikten geführt haben. Besonders betroffen sind die Wanderer, Bergsteiger und Skitourengeher. 

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Der Natur- und Umweltschutz ist seit 1927 in der Satzung des Alpenvereins verankert. Doch die Anforderungen an die NaturschutzreferentInnen, die sich dem Natur- und Umweltschutz und der alpinen Raumordnung im Alpenverein widmen, sind in den vergangenen Jahren ständig gestiegen. Sie verlagern sich immer stärker auf die internationale und europäische Ebene. 

Daher sind Fachwissen, Kompetenz und Professionalität Grundvoraussetzung, um die oft schwierige, komplizierte und aufwändige Materie der Natur- und Umweltschutzarbeit erfolgreich bewältigen zu können. 

Der Lehrgang dient der fachlichen Weiterbildung von Personen, die bereits als NaturschutzreferentInnen tätig sind. Er soll auch jene Personen ausbilden, die in Zukunft diese vereins- und gesellschaftspolitische Funktion im Alpenverein übernehmen wollen. 

Das jährliche NaturschutzreferentInnen Seminar dient dem Austausch und der Bearbeitung von aktuellen Naturschutzthemen.

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Grundlagen für den Naturschutz

im ÖAV:

In ihrer Doppelrolle als Bergsport- und Naturschutzorganisation, die mit Zielkonflikten verbunden ist und sich nur mit Kompromissen lösen lässt, setzen sich die Alpenvereine in ihrem gemeinsamen Grundsatzprogramm für ein maßvolles und umsichtiges Nützen sowie ein vorausschauendes Schützen des Alpenraums.

Wichtigstes Ergebnis  ist die Vereinheitlichung von Präambel und Leitlinien des Grundsatzprogramms mit dem Deutschen und Südtiroler Alpenverein. In den zentralen Fragen des Natur- und Umweltschutzes im Alpenraum werden ÖAV, DAV und AVS somit nach den gleichen Grundsätzen handeln.

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Nach den zahlreichen Forderungen von CIPRA International und anderen Organisationen zur Erarbeitung einer Alpenschutzkonvention, die schon auf die 1950er-Jahre zurückgehen, hat das Europäische Parlament schließlich mit einstimmigem Plenumsbeschluss vom 17. Mai 1988 den Startschuss für dieses internationale Vertragswerk zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraumes gegeben.

Unter der Regie des damaligen deutschen Umweltministers Alfred Toepferer fand 1989 in Berchtesgaden die 1. Alpenkonferenz der Umweltminister statt. Dort wurde eine 89 Punkte umfassende Resolution über Beweggründe und Inhalte der Alpenkonvention gefasst. 

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Team:

   

Berichte:

Über das Thema „Was erzählen die Bergfichtenwälder“ und über „Das Luchsvorkommen in Mitteleuropa“ gab es in Schwarzenberg im Böhmerwald am 8. Oktober 2016 ein Treffen von 17 Mitgliedern des ÖAV-Rohrbach und Gästen des TK-Linz.

OF Werner Proksch gab bei einer Waldexkursion vor Ort an verschieden von ihm ausgesuchten Lokalitäten einen großartigen Überblick über die einstige und derzeitige Situation des Bayerischen Waldes, des Nationalparks in Bayern, des Sumava-Nationalparks und der Stift Schlägelschen Waldbesitzungen. Es kam zu einer Begriffserklärung Urwald, Naturwald, Wald und Forst. Die Forstwirtschaft einst und jetzt kam zur Sprache. Einen breiten Raum nahmen auch die Waldschäden durch Sturm und Käfer in seinen Ausführungen ein. Ganz besonders wies er auch auf Fehler der Forstwirtschaft hin, indem sie nicht der Höhenlage und den klimatischen Bedingungen angepasstes Fichtensamenmaterial verwendete.

OF Werner Proksch zeigte den Exkursionsteilnehmern. Er unterstützte auch seine Erzählung mit mitgebrachten Anschauungsstücken (Rindenstücke mit Fraßspuren des Borkenkäfers, die Käfer selbst, Baumscheiben mit Jahresringen, Panoramafotos von den Kammlagen des einstigen zusammenhängenden Waldes, u.a. mehr). Er wies auch auf die einstige Devastierung des Waldes durch die Glasindustrie hin. OF Werner Proksch führte die Exkursionsteilnehmer zu markanten Stellen des periglazialen Formenschatzes hin („Felsblockburgen“) und zeigte zum Abschluss noch ausgesucht schöne und mächtige Böhmerwaldfichten.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Luchsvorkommens in Mitteleuropa, im Speziellen vom Osser in Deutschland bis in die Wachau in Österreich.

Mag. Thomas Engleder aus Haslach, ein auch  international anerkannter Luchsforscher gab uns in Wort und Bild einen hochinteressanten Einblick zur derzeitigen Luchspopulation im bayerischen, tschechischen und österreichischen Teil des großen zusammenhängenden Waldgebietes, in dem sich ja zwei Waldnationalparke befinden.

Beide Herren trugen durch ihr dargebotenes Wissen und durch ihre Erfahrung viel zum Verständnis der Waldökologie bei und hinterließen eine oft staunende und verständnisreichere Exkursionsteilnehmer.

Der Naturschutzreferent vom ÖAV-Rohrbach bedankte sich bei den beiden Herren und bei den sehr interessierten und in Sachen Natur aufgeschlossenen Exkursionsteilnehmern von nah und fern.

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