Logo Touristenklub Innsbruck

Oppenberg (Oppenberg)

Mitglied werden
zur Anmeldung

Oppenberg

2017_01_26_Oppenberg

Bildunterschrift

Schitourenwochenende in Oppenberg  26.1.-29.1.2017

Um den Anreisetag über die Phyrn-Autobahn bei Traumwetter nicht ungenutzt vergehen zulassen, „erstürmten“ wir den Lahnerkogel, naja nur bis zum Schneeende, danach war der zu befahrende Rücken bis zum Gipfel komplett abgeblasen. Der Pulver in der Waldschneise und auf dem letzten Hang bis zur Fuchsalm war traumhaft, danach schoben wir dem Phyrnbach-Ursprung entlang zurück zum Auto, dem die klirrende Kälte mehr ausmachte als uns- die Batterie des VW-Busses war leer…und der ÖAMTC vollbrachte eine Blitz-schnellen Batterie-Wechsel! So kamen wir nach weiteren 50km wohlbehalten zu 17t beim Kirchenwirt und in der Pension Fini in Oppenberg an. In der gemütlichen Gaststube wurden wir köstlich und liebevoll bewirtet.
Am 27.1.2017 teilten wir uns auf 2 Gruppen auf: die Tour auf den Hochgrößen( 2115m) leitete Jürgen weg vom Parkplatz des Sägewerkes und mit einer südostseitigen Traum-Pulver-Abfahrt nach Winkel- einen Taxidienst zurück zu den Autos trieben sie zu guter Letzt auch noch auf! Die andere Gruppe stapfte mit Walter weg vom Gasthof Schaffer über offene Wiesenhänge, entlang des Forstweges, dann auf schmalem Weg neben dem Horningbaches mit herrlichen Eisformationen zur Horningalm. Von dort ging es im weiten Bogen nach Süden zum Schüttkogel (2049m) über wenig Schnee, viel Windganglien, Almrosenstauden, dann wieder haltloser Pulver…sodass für einige von uns dieser Kogel zum „Schitt“-Kogel wurde, auch wenn die Sonne strahlte! Die Abfahrt gestaltete sich besser als gedacht: der lange Ziehweg brachte uns zuletzt noch an einem kleinen Wildschweingehäge und einem Bauerhaus mit vielen Wurzelgesichtern an der Wand vorbei. Das Bier schmeckte beim Schafferwirt, der auch Jäger ist und uns einiges über die Geweihe in seiner Stubn erzählte, hervorragend!
Am 28.1.2017 begleiteten uns nicht nur Jürgens Freund „Stanzi“ sondern auch seine Eltern zu einer Traum-Tour, für die einen zum Raidling(1909m) mit 3ooHm fantastischer Pulver-Abfahrt und für die anderen auf den Mittermölbing(2318m) mit Fast-Firn-Abfahrt. Auf der Liezener Hütte kochte inzwischen der Hüttenwart mit einem Freund köstliche Gemüsesuppe und ein Nudelgericht für uns hungrige und durstige Mannschaft- so eine Freude und ein Genuss! Bald mussten wir aufbrechen, da wir noch den Umrundung des Raidling über das Langpoltenjoch und zurück zur Lanpoltenalm vor uns hatten-zuerst ging es durch lichten Lärchenwald leicht ansteigend nach Westen der untergehenden Sonne entgegen, dann über dem Joch nach Südosten wars noch toll zum Schwingen im steileren Gelände, bis wir lange und gut geführt an der Südseite des Raidling entlang rutschten und dann im Bruchharsch einige Bruchlandungen in den Waldschneisen landeten. Schon bei hereinbrechender Dämmerung ratterten wir den Forstweg zurück zum Panorama Gasthof oberhalb von Wörschach-ist das noch zu toppen?? Riesiges Dankeschön an Eva und Emil Stanzinger!
Am 29.1.2017 auf der Heimfahrt durch das Ennstal bogen wir in Irdning nochmals nach Süden ab und suchten in Donnersbach am Ilgenbergweg die letzte Kehre vor dem Haus Hochbär…und fanden es auch als Ausgangspunkt zum Mölbegg(2080m). Entlang der Forststraße stiegen wir gemächlich bis zum Forsthaus Messnerhütte auf, dann über abwechslungsreiches Gelände vorbei an alten, lose stehenden Fichten und Lärchen zum Joch. Von dort erklommen wir über einen schmalen, verharschten Rücken den Gipfel, der wieder ein schier unendliches Panorama bot-einfach unglaublich, dieses Wetterglück! Die Abfahrt über den Rücken machte „rattertaratta“, dann gab es eine pulvrige Querung, danach viel und gut fahrbaren, etwas angeharschten Pulver und zuletzt schwingbaren Ziehweg! In herrlich wärmender Nachmittagssonne bepackten wir wieder unsere Autos. Da wir noch genügend Jause mit hatten, suchten wir bei der Fahrt zurück nach Irdning einen sonnigen Jausenplatz, fanden aber nur einen zugigen Parkplatz vor einem Großkaufladen-naja die Jause und das Bier schmeckten trotzdem hervorragend! Die Heimfahrt über den Walserberg gestaltete sich problemlos, wir standen ja auch schon einige Zeit vor dem Pass Lueg- zum Glück stärkten wir uns zuvor noch auf einer Autobahnraststätte.




 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung