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"k k k" - kurz zitiert, kommentiert, kritisiert

Österreichs neuer Landwirtschaft Andrä Ruppechter (aus Tirol!), entpuppt sich als Scharfmacher (Von "Umweltminister" kann da keine Rede sein).
Tiroler Tageszeitung, 7. Feber 2014, Seite 42, Zitat: "Grün steht (laut Rupprechter) für Bauern und Jäger. Viele, die sich als Grüne bezeichnen, sind zweite oder dritte Ware!"


Platter und Felipe wird's freuen! - Alle, denen Natur- und Umwelt mehr als durch Politiker-"Worte" durch Taten und Engagement am Herzen liegen, werden sich das merken.

Jetzt wissen wir auch, warum Karlheinz Töchterle (war einmal Grüner Gemeinderat in Telfes) nicht mehr Minister werden durfte!

Umweltanwalt will Baustopp ab 2500 m
Hörl

"...aber der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht ...."

Nun zeigt der Tiroler EX-ÖVP-Nationalrat und Seilbahnlobbyist Franz Hörl sein wahres Gesicht: In einem medialen Rundumschlag fordert Hörl die Ablöse der zwei Tiroler Umweltanwälte Johannes Kostenzer und Walter Tschon.

Für den Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen, Franz Hörl, sind die Landesumweltanwälte Walter Tschon und Johannes Kostenzer rücktrittsreif. Bei der Präsentation ihres Tätigkeitsberichts hatten beide einen Baustopp ab 2500 Metern gefordert. Tirol habe genug Skigebiete, die Landschaft im Hochgebirge habe Jahrtausende gebraucht, um sich zu entwickeln, argumentierten die Umweltanwälte.

„Der geforderte Baustopp ab einer gewissen Höhe beantwortet in keiner Weise die dringende Frage des Klimawandels“, sagt Hörl. Hier würde sich der Seilbahner jedoch Antworten erwarten. „Was die Schonung unserer natürlichen Ressourcen betrifft, kann ich die beiden Herren gerne persönlich über die Investitionen der Branche in Nachhaltigkeit, etwa im Bereich der Energiegewinnung, informieren.“ Ein Baustopp gefährde den Standort Tirol.

In den letzten beiden Jahren wurden Flächen in der Größe von 850 Fußballfeldern erschlossen bzw. verbaut, halten die Landesumweltanwälte dagegen. Von 161 Naturschutzverfahren für neue Pisten, Speicherteiche oder Lifte seien nur fünf abgelehnt worden. „Europa ist mit einem Anteil von 25 Prozent an der Weltwirtschaft die größte Volkswirtschaft, aufgrund der modernen Infrastruktur aber nur für zehn Prozent der klimarelevanten Auswirkungen verantwortlich“, sagt Hörl. Den Seilbahnsprecher plagen noch andere Sorgen. Hörl hat sein Nationalratsmandat verloren. (aheu) -  TT 20.12.2013

2. ist Hörl beleidigt, weil er nicht in den Nationalrat einzieht, siehe TT

http://www.tt.com/politik/landespolitik/7640423-91/hörl-fühlt-sich-von-der-övp-ausgebootet.csp


Papst Franziskus zu Natur und Umwelt

Papst Franziskus erinnert daran, dass der heilige Josef ein „Hüter“ gewesen sei und wie er sei nicht nur der Papst, sondern jeder Mensch zum Behüten aufgerufen: um die Schönheit der Schöpfung (Natur) zu bewahren, aber auch um die Mitmenschen zu behüten, sich um alle zu kümmern.

„Wenn der Mensch dieser Verantwortung nicht nachkommt, wenn wir uns nicht um die Schöpfung und um die Mitmenschen kümmern, dann gewinnt die Zerstörung Raum und das Herz verdorrt“, sagt der Papst und ergänzt, dass das unabhängig von der Religion alle Menschen angeht.

Auf Franz von Assisi bezogen sagte Papst Franziskus, „lasst uns Hüter der Schöpfung, des in der Natur hingelegten Planes Gottes sein, Hüter des anderen, der Umwelt“.

Originaltext: (19. März 2013)

„Die Berufung, zu hüten, geht jedoch nicht nur uns Christen an. Sie hat eine Dimension, die vorausgeht und die einfach menschlich ist, die alle betrifft. Sie besteht darin, die gesamte Schöpfung, die Schönheit der Schöpfung zu bewahren, wie uns im Buch Genesis gesagt wird und wie es uns der heilige Franziskus von Assisi gezeigt hat: Sie besteht darin, Achtung zu haben vor jedem Geschöpf Gottes und vor der Umwelt, in der wir leben. Die Menschen zu hüten, sich um alle zu kümmern, um jeden Einzelnen, mit Liebe, besonders um die Kinder, die alten Menschen, um die, die schwächer sind und oft in unseren Herzen an den Rand gedrängt werden.

Alle Verantwortungsträger auf wirtschaftlichem, politischem und sozialem Gebiet, alle Männer und Frauen guten Willens möchte ich herzlich bitten: Lasst uns Hüter der Schöpfung, des in die Natur hineingelegten Planes Gottes sein, Hüter des anderen, der Umwelt. Lassen wir nicht zu, dass Zeichen der Zerstörung und des Todes den Weg dieser unserer Welt begleiten! Doch um zu behüten, müssen wir auch auf uns selber achtgeben.“


zu Piz Val Gronda: Gurgiser (Bürgerklub Tirol) contra Hörl (ÖVP Tirol)

„… Das Land Tirol hat alle geeigneten Maßnahmen zur Vermeidung von Zerstörungen dieses Schutzgebietes zu treffen, um nicht vertragsbrüchig zu werden …“ 
  
Auch wenn Landtagswahlen anstehen, wenn Wahlversprechen gemacht werden sollen, geht es keinesfalls an, mit seltsamen Finanzierungsfragen oder Volksbefragungen (um die gewöhnlich ein mehr als großer Bogen gemacht wird), die nationale und internationale Gesetzgebung zu missachten, zu brechen und sich damit europaweit zu blamieren. In einem Land, welches mit den Kalkkögeln weltweit als Erholungs- und Tourismusraum wirbt. 
  
Ich selbst habe über viele lange Jahre zusammen mit Peter Haßlacher/OeAV intensiv um das Zustandekommen der Alpenkonvention gekämpft – die in Österreich (wozu bekanntlich auch Tirol gehört) seit 18. Dezember 2002 in Rechtskraft befindlichen Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention sind umzusetzen, zu respektieren und zu achten und nicht wegen einer Landtagswahl zu missachten. 
ausführliches DOSSIER  http://www.gurgiserteam.at/wp-content/uploads/2013/04/dossier-ruhegebiet-kalkkoegel.pdf

„Wer Ruhegebiete nicht ehrt, ist sein Mandat nicht wert"
LAbg. Fritz Gurgiser 

Hörl zu Umweltdachverband und Alpenverein: Auch beim Piz Val Gronda gelten rechtstaatliche Prinzipien
Utl.: Heilingbrunner und Hasslacher haben Blick für Menschen im Paznaun verloren =
Wien (OTS) - Franz Hörl, Nationalratsabgeordneter und Obmann des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen, kann nach den Angriffen der Umwelt-Muppets Hasslacher und Heilingbrunner auf das Projekt Piz Val Gronda nur den Kopf schütteln.
   "Wenn man die österliche Aussendung der österreichischen Umwelt-Torpedo-Zwillinge Gerhard Heilingbrunner und Peter Hasslacher analysiert, dann weiß man zwar nicht wo Gott wohnt, aber man sieht, dass da zwei am Werk sind, die mit den Sorgen und Leistungen des ländlichen Österreich wenig anfangen können", so Hörl. "Sonst könnte man so einen Schmarren wohl nicht per Aussendung in den Äther jagen."
"Jeder weiß, dass ich nicht immer einer Meinung mit Verkehrsministerin Bures bin, aber bei der seilbahnrechtlichen Genehmigung in der Causa Piz Val Gronda hat das Ministerium und auch dessen Ressort-Chefin gut daran getan, die nationalstaatlichen Regelungen umzusetzen. Überhaupt ist es nicht auszuhalten, wenn zwei, die scheinbar nur davon leben, Projekte und Menschen zu behindern, nun die Europäische Keule zu schwingen beginnen. Weder die EU noch
das Europäische Regelwerk oder die immer wieder zitierten internationalen Verträge haben es verdient, ständig als
Verhinderungs-Werkzeuge missbraucht zu werden! Wenn die Herren immer wieder von Lebensraum sprechen, dann muss ich schon fragen, ob sie auch die Menschen im Paznaun im Blick haben, über deren Lebensraum sie immer wieder schwadronieren - und das ohne Rücksicht auf die Ischgler die lange schon vor Hasslacher und Heilingbrunner ihr Leben
in einer der feindlichsten Regionen der Ostalpen bestritten und  die immer noch mit veritablem Erfolg machen! Stillstand bedeutet Lebensraumverlust und wirschaftlichen Abstieg mit all seinen Konsequenzen. Ohne die touristischen Zentren der Alpen, wäre es um den Wohlstand in den Städten auch schlecht bestellt", so Franz Hörl weiter. "Ich kann Waldorf (Hasslacher) und Statler (Heilingbrunner) nur dringend bitten, aus Ihrer Loge zu klettern und wieder auf den Boden der Realität zurück zu kehren."
NRAbg. Franz Hörl, ÖVP Tirol


EDELWEISS contra ZITRONE

Die Zitrone für ....
Die Zitrone für ....
Antwort auf Klimawandelzoom

"Rechtzeitig vor der Tiroler Landtagswahl, hat am Karfreitag die Seilbahnlobby auf der Piz Val Gronda die Bagger auffahren lassen, um eines der schonenswertesten Gebiete zu erschließen (zerstören). Man wird sichs für die Wahl merken, Herr Hörl!"

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"Herzstück der Tiroler Wirtschaft. Der Tourismus ist eines der wichtigsten Standbeine der Tiroler Wirtschaft" (Inserat in der TT, von Land Tirol, IV, WKO, Tirol Werbung, am 23.3.2013

Antwort Alpenverein Tirol: "Tiroler Bergsommer ist ohne Alpenverein undenkbar! Der Tourismus fördert in Tirol die Hütten und Bergwege überhaupt nicht. Bei der Landesförderung für Hütten und Wege bildet Tirol das Schlusslicht unter allen Bundesländern!"

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"Höher hinaus. Klimawandel und sinkende Gästezahlen machen den Skigebieten in den Alpen Probleme. Ihre Lösung: noch mehr Lifte" - SZ Süddeutsche Zeitung, 29.11.2012 

DIE ZEIT: "Sie opfern die Alpen - Alpintourismus in Österreich-Schweiz" - >>> 
+ eine beinharte Abrechnung mit dem Tourismus in Tirol 

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Das Land Südtirol investiert 9 Millionen Euro in drei neue Alpenvereins-Schutzhütten! (TT 1.12.2012) 
      - Zum Vergleich: Das Land Tirol steuert für 38 Tiroler Alpenvereinshütten und über 7300 km alpine Wege/Steige ganze 65.000 € bei. 

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"Wir müssen Politik kreativ gestalten und nicht traditionell verwalten!" - sagt Tirols Umweltlandesrat Thomas PUPP  laut SPÖ-Inserat im Bezirksblatt, Nov. 2012
      -  Wir meinen: ganz klares Beispiel: Piz Val Gronda!

      + "Die Natur ist jeden Tag kreativ" - Reinhold MESSNER

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Zubringerbahn Schmirn/KasernHintertux
Seilbahnsprecher Fachverbandsobmann Franz HÖRL (ÖVP Nat.-Rat-Abg. Tirol) hat im Brennpunkt KW 41 11./12. Oktober 2012 „Zillertal Spezial“ gemeint: „Ob es eine Anbindung aus dem Schmirner Tal an den Hintertuxer Gletscher ist oder der lange schon notwendige Brückenschlag von der Mutterer Alm über die Axamer Lizum ins Stubai – wir dürfen keinen Stillstand riskieren.“ (Zitat)

Der OeAV/Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz hat sich im Vorfeld der Beitrittsfeier der Gemeinden Schmirn und Vals zur OeAV-Plattform „Bergsteigerdörfer“ gegen dieses Anbindungsprojekt ausgesprochen, das laut Informationen bereits seit 40 Jahren herumgeistert. Bei der Feier haben sich die Bürgermeister von Schmirn und Vals in ihren Grußworten gegen das Projekt ausgesprochen. 

Ein großes Edelweiß geht an:
Ein großes Edelweiß geht an:

Zu den zukünftigen Schwerpunkten des Oesterreichischen Alpenvereins (OeAV) meint der neue interimistische Alpenvereinspräsident Andreas Ermacora: „Der Alpenverein muss in Umweltfragen, die die alpine Landschaft betreffen, weiterhin präsent und glaubwürdig sein. Gleichzeitig muss es gelingen, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die Erhaltung der Bergwelt das Kapital des sanften Tourismus ist. Die vom OeAV errichtete und betreute Infrastruktur stellt eine wichtige Säule des ‚wanderbaren Österreichs‘ dar. Die Politik ist aufgerufen, zur Erhaltung dieser alpinen Infrastruktur noch effizienter beizutragen.

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Gerlinde KALTENBRUNNER: "Mir ist wichtig, dass die Berge 'wild' bleiben. 
Das muss man auch bei uns in den Alpen im Auge behalten. Skigebiete gehören schon verbessert, aber für Zusammenschlüsse darf unberührte Natur nicht geopfert werden!" ((TT Nov. 2012)

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"Tourismus soll grüner werden"
Das fordert Ex-EU-Kommissar Franz FISCHLER. Es brauche bessere Öffi-Anbindung am Land, mehr Rücksicht auf die Umwelt. Im heimischen Tourismus gebe es noch Nachholbedarf in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit!" (TT 22.11.2012

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Den großen Naturraum Alpen möglichst unversehrt auch den nächsten Generationen weiterzugeben, ist und bleibt die große Aufgabe und Herausorderung des Alpenvereins seit seiner Gründung....In den letzten Jahren scheint vielfach das Augemaß für die Nutzung" verloren gegangen zu sein. Berggipfel, Gletscher und Naturräume werden vielfach zerstört, so, als ob diese "auf der anderen Seite" nachwachsen würden.
Hier hat der Alpenverein als "Anwalt der Alpen" ein großes Aufgabenfeld zu bewältigen. "Die Natur ist jede Tag kreativ", sagt Reinhold Messner. Frage daher, ist es wirklich notwendig, auf Bergen und Gletschern "Erlebniswelten" zu installieren? Sind wir nicht mehr fähig, unsere faszinierende Bergwelt mit allen Sinnen aufzunehmen? Können wir die Stille nicht mehr ertragen? Versuchen wir doch, einmal zu schauen, statt zu sehen, zu horchen, statt zu hören, zu fühlen, statt zu spüren. Wir werden reich an Eindrücken und Erlebnissen belohnt werden
Walter Bastl, 1. Vorsitzender Sektion Haus im Ennstal, in der Zeitschrift "Der BERG" Winter 2013

 
 
 

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