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Naturschutz (Naturschutz)

Naturschutz

Aktuelle Naturschutzarbeit in der Sektion Spittal/Drau

 

Tauerntal

Tauerntal

Raggaschlucht

Raggaschlucht

Hochalmspitze

Hochalmspitze

MOTTO: Global denken – lokal handeln

Aus den Statuten des Gesamtvereines:

Es ist Zweck des Vereines, …..,  die Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt zu erhalten, die Kenntnisse über die Gebirge zu erweitern und zu verbreiten und dadurch auch die Liebe zur Heimat zu pflegen sowie die Wissenschaft und Forschung in diesem Bereich zu fördern. Er ist dem alpinen Natur- und Umweltschutz verpflichtet.

 


Allgemeine Appelle:

Für jedes AV-Mitglied sollte es selbstverständlich sein:

Wir reisen zur Tour mit dem umweltfreundlichsten Mittel an.
Wir halten uns - wenn immer möglich - an die markierten Routen und Wege und vermeiden Wegabschneider. Diese fördern oft die Erosion an Bergwegen und Schutthaldenpflanzen sind besonders empfindlich. 
Wir schließen immer alle Weidegatter.
Wir nehmen Rücksicht auf Tiere aller Art – Gämsen stehen nicht auf Streicheleinheiten!
Pflanzen atmen lieber Alpenluft als in Rucksack oder Blumenwasser zu welken.
Geschützte Arten sind sowieso tabu.
Wir helfen auf der (Alpenvereins)hütte mit, Wasser, Energie und Rohstoffe zu sparen und tragen den Müll wieder ins Tal.
Wir kaufen für die Verpflegung auch lokale Produkte und helfen so, dem Nahversorger, dem Bauernhof oder der  bewirtschaftetenAlmhütte. 
Im Zweifelsfalle nehmen wir unsere Hunde immer an die Leine.
Wir genießen die Stille in den Bergen und stören sie selbst nicht unnötig.

 

ZUKUNFT SCHÜTZEN

Gasdampfkraftwerk Klagenfurt: 
Die Entscheidung, ob das GDK Klagenfurt gebaut wird, ist noch immer nicht gefallen, da der Umweltsenat weitere Gutachten verlangt. Befürchtet wird eine Verschlechterung der Luftqualität und eine Zunahme der Nebeltage im Klagenfurter Becken. Wenn schon nicht Vernunftgründe ein Umschwenken zu kleineren Einheiten mit der Möglichkeit der Biomassenutzung bewirken, könnte vielleicht der hohe Gaspreis ein Anstoß dazu sein.

Neues von der Windkraftfront: 
Zum Windpark Petzen hat der Naturschutzbeirat einen Antrag auf eine UVP-Feststellungsprüfung gestellt. Seiner Meinung nach sind die möglichen Auswirkungen auf die angrenzenden natura2000-Gebiete und auf das Grundwasser und die Gesamtfläche der Rodungen einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu unterziehen. Außerdem haben sich der OEAV-Landesverband, die OEAV Sektion Klagenfurt, der Slowenische Alpenverein (Planinska zveza Slovenije, PZS) die Naturfreunde Kärnten, Kühnsdorf und Petzen, der Österreichische Touristenklub, Sektion Südkärnten, die Gemeinde Feistritz/Bleiburg und 4 Gemeinden aus Slowenien zur ARGE Lebensraum Petzen zusammengefunden, um gemeinsam eine Strategie gegen den Windpark Petzen zu verfolgen. Die ARGE will versuchen, das öffentliche Interesse an der Erhaltung der Petzen und seiner Naturschätze stärker aufzuzeigen. Die Firma Hasslacher soll übrigens eine Windkraftanlage aus Holz als Pilotprojekt auf dem Lampersberg bei Sachsenburg errichten! 

Bachableitungen: 
Die KELAG möchte nun auch die letzten ungenutzten Bäche des Mölltales fassen, so den Asten- und Kolmitzenbach. Beide sind  in sehr gutem Zustand und dürften nach der Wasserrahmenrichtlinie nicht beeinträchtigt werden.

Nationalpark Nockberge: 
Gespräche zwischen Grundbesitzern und Naturschutzorganisationen sollen einen Verordnungsentwurf zuwege bringen, der der Alpenkonvention entspricht und die Vorbehalte der CIPRA entkräftet. Diese hat auf Anfrage des OEAV festgestellt, dass der derzeitige Entwurf den Schutzstatus des Gebietes massiv verringert – und das steht im Widerspruch zum Art. 11, Abs. 1 des Naturschutzprotokolls der Alpenkonvention („Die Vertragsparteien verpflichten sich, bestehende Schutzgebiete im Sinne ihres Schutzzweckes zu erhalten, zu pflegen und – wo erforderlich – zu erweitern“). Da nur ein Drittel der Kernzone des NP zur Naturzone im BSP und der Rest zur Pflegezone werden soll, die einen weitaus geringeren Schutzstatus aufweist, wird es unabdingbar sein, den Anteil der Naturzone auszuweiten, ja vielleicht die gesamte Kernzone NP zur Naturzone im BSP zu erklären, vielleicht verbunden mit Beweidungsmöglichkeiten bestimmter Bereiche und Abgeltung geschützter Flächen durch Vertragsnaturschutz.

Straßenbau Oberes Drautal: 
Angeblich verhindert der Rechnungshof den Weiterbau der Drautalstraße im Bereich Greifenburg, obwohl die UVP fertiggestellt und schon ein Entwicklungskonzept für die Region erstellt wurden. (Grund werden wohl fehlende Geldmittel des Landes sein?) Nun soll die bahnparallele Trasse wieder geprüft werden, obwohl sie in der Nutzwertanalyse am schlechtesten abschnitt.

 

Erich Auer
Erich Auer

Naturschutzwart
Erich Auer 

Gartenstraße 10
9800 Spittal a. d. Drau


04762 44445 oder 0699 813 13 110
auer-erich@aon.at

 
 
 

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