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Berichte (Berichte)

Berichte

Réunionzoom

Dampfender Dschungel und feuerspeiende Berge

Ein Reisebericht aus La Réunion im Indischen Ozean

Von nächtlichen Minustemperaturen durch einen dieser großen Aluminiumvögel nach rund 24 Stunden ins mittägliche (3 Stunden Zeitdifferenz), 35 Grad heiße St. Denis, der Hauptstadt La Réunions hineinkatapultiert, fragen wir uns zweifelnd, was wir hier überhaupt sollen.

Man könnte zu Hause schon die ersten Schitouren gehen und wir müssten uns nicht neben dieser Affenhitze noch mit fast 100 %iger Luftfeuchtigkeit abplagen. Aber unsere Vorsätze vertreiben diese Zweifel meiner Frau Regina und mir rasch.

So lassen wir uns am nächsten Tag mit dem Taxi ins Landesinnere kutschieren, um uns in einer Höhe von mehr als 1000 Metern auf den Weg durch den Dschungel zu machen, der hier bis auf 1500 Meter die Landschaft beherrscht. Ja, diese Insel ist rein vulkanisch und die Berge, die mit ihrem höchsten Vertreter auf über 3000 Meter hinaufreichen, sind unser Ziel.
Mühsam geht es aufwärts. Die Akklimatisierung ist noch nicht gelungen und so tut ein kleines Nickerchen im Regenwald gut. Wir hoffen, dass unsere Informationen stimmen und keine giftigen Schlangen und sonstiges gefährliches Getier auf uns am Boden Liegende wartet. Zwar gibt es handtellergroße, nicht giftige Seidenspinnen, aber die fürchten wir nicht. Wir bekommen sie auch nie zu Gesicht.
Nach einer 6stündigen Wanderung samt der geschilderten Rast erreichen wir das Dorf La Nouvelle in der sogenannten Mafate, einem vulkanischen Einbruchsbecken, zu dem nur Steige aber keine Straßen führen. 600 bis 700 Höhenmeter liegen mit der doch langen Wegstrecke hinter uns und gespenstischer Nebel umfasst uns bei Erreichen unserer Hütte, die wir mit jungen Franzosen in Stockbetten teilen.
Am Morgen stört uns das Geräusch eines tieffliegenden Hubschraubers, und schon wollen wir die Touristen verfluchen, die sich hier über die herrliche Landschaft fliegen lassen, bevor wir erfahren, dass der

Helikopter die Bewohner des Dorfes aus der Luft versorgen muss. Zumindest mit jenen Lebensmitteln und Versorgungsgütern, die sie selbst nicht anbauen oder herstellen können.
Diese in den Bergen versteckten Weiler waren Zufluchtsort aus den Plantagen Madagaskars entflohener afrikanischer Sklaven. Hier waren sie schon auf Grund der Unwegsamkeit vor Verfolgung sicher.

Nach einem einfachen Frühstück machen wir uns bei grellem Sonnenschein wieder auf den Weg über Steige, unseren im Gebirge vergleichbar, wobei die Vegetation zu pinienartigen Gewächsen und verschiedenartigen Büschen mit herrlichen Blüten in allen Farben wechselt. Wir erreichen ein Flussbett mit einem kleinen Wasserfall und nach einem erfrischenden Bad geht es in mittäglicher Hitze wieder steil bergauf, um nach mehr als 5 Stunden ein weiteres abgeschiedenes Dorf, namens Marla, zu erreichen.

Bei einem Nachtmahl mit anderen Bewohnern der Hüttenansammlung im gemeinsamen „Speisesaal“ werden bei uns und den anwesenden Einheimischen, Franzosen und Schweizern die Zungen locker – nicht zuletzt durch den mit Früchten versetzten Rum – und so erklingen Lieder in verschiedenen Sprachen, wobei eine Französin, die nunmehr auf La Réunion lebt, mit ihrer Ode an diese herrliche Insel bezaubert.
Doch bald fallen wir müde in die Stockbetten unseres Häuschens, das wir dieses Mal mit einem Weitwanderer aus Frankreich teilen, der 12 Tage mit seinem Großrucksack unterwegs ist.
Ich bin schon früh auf und mache die ersten Fotos von den von der Sonne beleuchteten umliegenden Felswänden und schaue hinauf zum ca. 2000 Meter hoch gelegenen Pass, den wir auf unserer bevorstehenden langen Etappe als erstes bewältigen müssen.

Was wir dabei und in den folgenden Tagen noch erleben, lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe unseres Bergsteigerblattes Anfang Juni.

Arnold Riebenbauer


Vor dem Grandhotel. Foto: W. Aichelburg

Genusswandern

Bis heute wurden 31 Wanderungen mit insgesamt 273 Teilnehmern durchgeführt, nur fünf Wanderungen mussten wegen schlechten Wetters abgesagt werden!

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AV-Senioren: Jahresbericht 2015

Wir sind viel im Lande – ganzjährig und oft auf den Bergen – unterwegs: da vergeht die Zeit anscheinend noch schneller als sonst – so ist mittlerweile unser 11. SeniorInnengruppenjahr angebrochen! 


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AV-Jugend Bericht 2015/16

AV-Jugend Bericht 2015/16

Und hier einige Berichte unserer Aktivitäten  

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