Oesterreichischer Alpenverein
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Schwanenstadt

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Am 7.546 m hohen Gipfel.
Großer Erfolg für den Alpenverein Schwanenstadt.

Zwei Mitglieder des Alpenverein Schwanenstadt besteigen den 7.546m hohen Muztagh Ata

 

Am 11. Juli dieses Jahres starteten vier Mitglieder des Alpenverein Schwanenstadt von München aus über Moskau nach Bishkek in Kirgisien. Von dort ging die Reise in zwei Tagen weiter entlang der berühmten Seidenstraße über das Tien-Shan Gebirge nach Kashgar. Kashgar war im Mittelalter ein wichtiger Handelsstützpunkt, von dem aus Karawanen mit bis zu 1.000 Kamelen, beladen mit Seide und teuren Gewürzen, nach Europa entsandt wurden.

Hier konnte sich das Team noch mit notwendigen Dingen, wie Proviant usw., versorgen, denn die nächsten drei Wochen galten nur mehr dem Berg fernab jeder Zivilisation.

Angelangt in Subash, einer kleinen Siedlung auf ca. 2.700m Seehöhe wurde ihr Gepäck auf Kamele verladen und weiter ging es zu Fuß in das 4.500 m hoch gelegene Basislager.

Hier galt es nun die kommenden Tage zur Akklimatisation und zum Aufbau der Hochlager auf 5.400 m und 6.500 m zu nutzen. Am 2. August konnte nach einer viertägigen Schlechtwetterphase in Lager 2 übernachtet werden. Am nächsten Tag stiegen zwei Teilnehmer mit gesundheitlichen Problemen wieder ins Basislager zur Regeneration ab. Für sie wurde dann die Zeit zu kurz, um erneut den Gipfel zu versuchen. Ihre Kollegen hingegen stiegen „nur“ ins Lager 1 ab, um von dort nach einem Tag Erholung erneut ins Lager 2 aufzusteigen und von dort den Gipfel in Angriff zu nehmen.

Am 5. August war es dann soweit, nach einem anstrengenden 11-stündigem Aufstieg standen Dr. Wolfgang Puchner und Augustin Mairhofer um 15 Uhr bei prachtvollen Verhältnissen auf dem Gipfel.

Beide genossen diesen Moment ausgiebig, insbesondere Augustin Mairhofer, denn nur wenige Tage später konnte er seinen 65. Geburtstag (!) feiern.

Der Abstieg ins Basislager und der Abbau der Hochlager dauerte zwei weitere Tage, dann folgte der Abstieg nach Subash und die Rückreise über Kashgar nach Bishkek. Am malerisch gelegenen Issykul-See konnten sich die vier noch ausruhen und mit der Seele baumeln, bevor es endgültig wieder nach Hause ging. Am 11. August konnten sie von Ihren Familien wohlbehalten und, was das Wichtigste ist, gesund wieder zu Hause empfangen werden.

 

Josef Rauchenbichler

 

Fotos gibt es hier.

 

Im Jänner 2012 gibt es einen Lichtbildvortrag.

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