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Jugend auf Tour (Tourenberichte)

Jugend auf Tour

Alpenvereinsjugend St.Pölten
 

Fit für'n Fels - Grabenwand

06. Mai 2018

Treffpunkt: 10:00, Traismauer Süd P&R
In Fahrgemeinschaften ging es an das Südufer der Wachau. Nahe St. Lorenz ließen wir uns an der Grabenwand nieder. 15 motivierte Kletterer, welche sich nach dem Fels sehnten, wurden mit tollem Wetter und ausgezeichneten Bedingungen belohnt. Kenntnisse wurden aufgefrischt und neue Projekte gefunden.
Als Abschluss gab es eine g'scheite Jause und für alle die dabei waren: Es war echt gemütlich mit euch!

Die Klettersaison hat wunderbar begonnen und wir freuen uns auf viele weitere Highlights :)

Übrigens findet ihr weitere Outdoor-Klettertermine und allgemeine Infos zum Klettern hier: Klettern

 
 
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Gippel-Gipfel-Wanderung

23. April 2018

Von Zögernitz bei St. Aegyd a. N. über den Treibsteig mit ausgedehnter Mittagspause auf den Gippel. Zurück gings über den Preinecksattel zum Ausgangspunkt. Schöne, aussichtsreiche Wanderung!

 
 
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Sanfte Wanderung mit genialem Ausblick

14. April 2018, Zdarskyhütte statt Zellerhüte

Die Wanderung über den kleinen und mittleren auf den großen Zellerhut konnte nicht durchgeführt werden, weil noch zu viel Schnee lag.

Daher gingen wir von St. Aegyd (588m) den Wancurasteig entlang zur Zdarskyhütte (1082m) und weiter nach Norden auf die 1248 m hohe Paulmauer, wo wir an diesem sonnigen Tag die herrliche Weitsicht auf Ötscher, Hochschwab und auch auf die weißen Zellerhüte genossen.

Zurück ging es dann über die Starkhöhe und einige Restschneefelder zur Hütte. Nach der gemütlichen Einkehr auf den Gartenbänken an der warmen Frühlingsluft nahmen wir den Weg über die Bürgeralpe und weiter entlang des Rückens nach Westen zum Traisenbergsattel. Von dort stiegen wir ab ins Tal nach Stadelhof und dann auf der Straße entlang des Baches zurück nach St. Aegyd. Wir erreichten nach ca. 6 Stunden wieder den Ausgangspunkt bei der Raiffeisenbank.

Zusammenfassend kann man diese Tour aufgrund der sanften, nur an wenigen Stellen steilen Auf- und Abstiegswege als Familien- und Genusswandertour bezeichnen. Zu diesem Schluss kam nicht nur unsere Wandergruppe in der die jüngste Teilnehmerin 17 Monate alt ist, sondern auch das lebendige Spielen der Kinder rund um die Hütte bestätigt das.


 
 
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Klettersteig: Hans-von-Haid-Steig

7. April 2018

Wir haben den heutigen Tag genutzt um den Hans-von-Haid-Steig zu erkunden. Der zweistündige Zustieg von Prein an der Rax bis zum Steig machte sich bei der Aussicht, welche uns danach erwartete bezahlt! Der sogenannte "Haidsteig" war frei von Schnee und konnte somit begangen werden. An der Kletterei haben wir die Ruhe und den herrlichen Tag sehr genossen. Beim Gipfel gab es dann eine kurze Verschnaufpause, bevor der sehr aufregende Abstieg über den Holzknechtsteig (Schotterfeld) , welcher eher zweckdienlich war und nicht mit seiner Schönheit überzeugen konnte, begann.
Nach 7 aufregenden Stunden sind wir zufrieden beim Auto angelangt und haben genüsslich die Schuhe ausgezogen... Zeit wars! :)

 
 
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Waldviertel - wandern, klettern, entspannen

24. März 2018

Kühl und mit wolkenverhangenem Himmel präsentiert sich das Wetter bei unserer Ankunft in Yspertal. Von den grauen Wolken lassen wir uns aber nicht abschrecken und rechtzeitig während unserer Trinkpausen öffnen sich Sonnenfenster. Wie wir feststellen, passt der gewählte Rastplatz am sog. Surbichl perfekt zum Tag der Tour, dem Gründonnerstag: hier findet sich eine lebensgroße Darstellung der Kreuzigung Jesus´.

Während wir beim Anstieg noch ins Schwitzen geraten, spüren wir beim eher flach verlaufenden Teilstück entlang des Bergrückens bis zum Gipfel die raue Waldviertler Luft.  Am "Großen Peilstein" (1061 m) bietet sich dann zwar ein herrlicher Rundblick ins Yspertal, der kalte Wind lädt aber nicht zum Verweilen ein und so beschließen wir, zügig zum "Kleinen Peilstein" mit dem Gipfelkreuz weiterzuwandern -  leider verfehlen wir aber den Weg dorthin. Nochmals umzudrehen, um das Gipfelkreuz zu erreichen, ist für uns dann doch weniger reizvoll als die Aussicht auf ein warmes Mittagessen, daher geht es flotten Schrittes zurück zum Ausgangspunkt.

Nach einer ordentlichen Stärkung im empfehlenswerten GH "Zur Linde" machen wir uns auf in die neu errichtete Kletterhalle. Als Mitglieder des Alpenvereins hatten wir die Möglichkeit, diese vor der offiziellene Eröffnung am 25. Mai zu testen. Auf zwei Ebenen bieten sich dort zahlreiche Routen aller Schwierigkeitsgrade und ein toller Boulderbereich. Da (noch) keine Fixseile hängen, müssen sämtliche Routen im Vorstieg gemeistert werden. Während sich die "Könner" unter uns an den Routen bis in den 8-en Grad messen, geht es die andere Hälfte der Truppe gemütlicher an bei Routen im 5-ten Grad. Die Kletterpausen nutzen wir für interessante Gespräche und Wissensaustausch (Knotenkunde und richtiges Anlegen des Gurtes) mit Mitarbeitern des AV Yspertals. Nach ca. 3,5 stündiger Kletterei geht´s wieder nach Hause: die Arme kraftlos und unsere Handflächen durch die neuen rauen Griffe arg strapaziert. Aber wir freuen uns auf eine Wiederholung!

Mit dabei waren: Jutta, Markus, Gabriele, Emina mit Tochter Luisa (16 Monate), Maxi, Monika.

 
 
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Skitouren gehen in Kolm Saigurn

21.03.2018

Skitouren gehen in Kolm Saigurn bei perfektem Wetter. Es war noch überraschend viel Pulverschnee zu finden!

 
 
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Skitour Gscheideggkogel

18.01.2018

Eigentlich war eine Tour auf den Leobner geplant. Aufgrund der angespannten Lawinensituation entschieden wir uns für einen Berg, der einen sicheren Aufstieg ermöglicht. Es wurde eine wunderbare Tour auf den Gscheideggkogel. Wir hatten fast den ganzen Tag Sonne mit spektakulären Wolken, die zwischen den Gipfeln im Gesäuse schwebten.
Bei 40 cm Neuschnee konnten wir die Abfahrt auch so richtig genießen 🙂 Schönste Tour dieses Winters!!!

 
 
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Wanderung Reisalpe

Funfaktor: 100 %

Am 16.12.17 gings auf die Reisalpe – und danach auf Plastiksackerln im Schnee wieder talwärts!
Super wars! Danke! :) Eure Moni

 
 
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Bergtour Ellmauer Halt, 2.344 m

Kaisergebirge, Tirol , Wandertour mit Klettersteigeinlage

Obwohl die Tour nicht ganz so verlief wie geplant und aufgrund von schlechtem Wetter verschoben werden musste, war es eine der Schönsten im ganzen Sommer!

Ausgehend von Ellmau starteten wir am Freitag und biwakierten unter traumhaftem Sternenhimmel. Kurz vor Sonnenaufgang machten wir uns auf den Weg und genossen unser Frühstück in der Sonne mit herrlichem Fernblick.

Gestärkt bestiegen wir den höchsten Gipfel des Wilden Kaisers über den schönen „Jägersteig“ und staunten nicht schlecht, wie imposant und schroff der Gebirgszug des Wilden Kaisers ist.

Auf der nördlichen Seite stiegen wir über den „Kaisersteig“ ab, um über die „Rote Rinne“, einem großen Geröllfeld, wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen.

Wir beeilten uns, da wir vor einem drohendem Gewitter in der Hütte sein wollten und schafften dies tatsächlich, da es pünktlich eine Minute nach unserem Eintreffen unter heftigem Donnergrollen zu schütten begann.

Wir warteten die heftigsten Regengüsse ab und gingen nach Einbruch der Dunkelheit mit Stirnlampen auf der Forststraße ins Tal zurück.

Ellmauer Halt
Ellmauer Halt

Wandertour auf den Tamischbachturm & Klettersteig auf die Tieflimauer im Nationalpark Gesäuse (13. - 15. 8. 2016)

Gleich nach unserem Start in Hieflau wurden wir vor die erste Herausforderung gestellt: eine ca. 4 m breite Regen- und Schmelzwasserrinne hatte sich in einen kleinen Fluss verwandelt. Gott sei Dank schafften wir es alle mit halbwegs trockenen Füßen über Steine und Baumstämme auf die andere Seite zu balancieren und konnten unsere Wanderung, vorerst auf sanft ansteigendem Weg fortsetzen. 

 Nach einer gemütlichen Mittagspause und einem etwas steileren und anstrengenderen Anstieg erreichten wir am frühen Nachmittag den Gipfel (2.035 m) und genossen die (nicht allzu weite) Fernsicht. Wir stiegen zur Ennstaler Hütte ab, wo wir von den freundlichen Wirtsleuten willkommen geheißen wurden. Der gemütliche Hüttenabend wurde durch einige Sternschnnuppen am klaren Nachthimmel abgerundet und der Sonnenaufgang war ein wunderschöner Start in den nächsten Tag.

Am Vormittag bestiegen wir die Tieflimauer (1.820 m) über den gut versicherten Klettersteig (B-C), der fast ohne künstliche Steighilfen begehbar ist. Nach unserer Rückkehr zur Hütte stiegen wir ins Tal ab. Da am nächsten Tag mit Mariä Himmelfahrt  ein Feiertag war und es uns noch nicht nach Hause zog, fuhren wir nach Wildalpen und zelteten eine Nacht am Campingplatz, wo wir mit einem Lagerfeuer neben der Salza unser Wochenende gemütlich ausklingen ließen.

© Moni Hailzl

 
 
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Perfekter Start in die Klettersaison 2016 in Dürnstein/Wachau (NÖ)

Fit für'n Fels – 16.04.2016

Das Wetter könnte für den April nicht schöner sein. Strahlender Sonnenschein bei 22 Grad. Was natürlich auch ein Anzeichen dafür ist, dass es viele Touristen in die Wachau ziehen wird. Auch der Klettergarten wird heute wieder einen seiner vielbesuchten Tage erleben. Daher entschlossen wir uns für einen frühen Aufstieg in den Dürnsteiner Klettergarten.

Nach einer kurzen Instruktionsphase der Jugendleiter (Florian Wiebogen, Jürgen Bauer, Emina Sacic und Patrick Perthold) am Bahnhofsparkplatz in Dürnstein, geht es über einen 25-minütigen Aufstieg in den Klettergarten. Dort gibt es eine große Anzahl an Routen mit unterschiedlicher Beschaffenheit (Platten, Kamine, Überhänge, etc.) und Schwierigkeitsgraden.

Nachdem die Tops von den Jugendleitern eingehängt und abgesichert waren, ging es auch gleich los. Die Gruppe – bestehend aus 15 Personen, vorwiegend Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren, aber auch ein paar junggebliebene Erwachsene – wird auf 4 Stationen aufgeteilt. Die Kursteilnehmer erhalten dort wichtige Informationen rund ums Klettern – richtiges Sichern, Sicherheitschecks, präzises Steigen und Greifen und Informationen zur Ausrüstung.

Danach wurde es ernst und das Klettern konnte beginnen. Partner-Check …

  • Sicherer:

    • Ist der Klettergurt beschädigt oder verdreht? Sitzt er gut?

    • Wurde der Achter-Knoten durch beide Schlaufen am Klettergurt gefädelt?

    • Achter-Knoten richtig gebunden?

    • Ist das Seilschwanzl nicht zu kurz und nicht zu lang?

    • Knoten im Seilende?

  • Kletterer:

    • Ist der Klettergurt beschädigt oder verdreht? Sitzt er gut?

    • Hängt der Karabiner mit dem Sicherungsgerät in der Arbeitsschlaufe?

    • Schraubkarabiner verschlossen?

    • Seil im Sicherungsgerät richtig eingefädelt?

    • Knoten am Seilende?

    Ist das Seil nach oben hin frei?

… und los geht´s.

Nachdem wir uns alle den ganzen Tag über ausgetobt hatten, machten wir uns gemeinsam auf den Rückweg. Wir wählen den Weg, welcher uns über den Dürnsteiner Ostgrad zum Bahnhof zurückführte. Von hier aus hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf die Ruine und die sie umgebende Felsenkulisse. Die Abendsonne ließ diese in einem für die Wachau typisch goldenen Licht erstrahlen.

Für viele war das der erste Outdoor-Klettertag und daher für manche davon auch ungewohnt. Das Begreifen der Felsen gegenüber einer Kletterwand in der Halle ist ein spannender Prozess und verdient abseits aller sportlichen Leistungsnoten einen wichtigen Stellenwert im Leben eines Kletterers. Alleine dafür, das zu sehen und zu verstehen, ist dieser gemeinsame Tag eine wertvolle Bereicherung für alle Teilnehmer des Kletterkurses gewesen.

Wir freuten uns, an diesem Tag die Gruppe zu begleiten und wünschen allen in Zukunft ein genussvolles und vor allem sicheres Klettern.

© Jürgen Bauer

 
 
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Am Hochschwab: Grüner See - Sonnschienalm - Ebenstein (2.123 m)

28. - 29. 05. 2016

 
 
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© Bernhard Kalteis

Mädelsbouldern in der Boulderbar

Chillen nach dem Bouldern

16. 01. 2016

Beim Bouldern hat man die Möglichkeit, die Technik zu verbessern, indem man gezielte Übungen durchführt. Sei es das Steigen, das Eindrehen oder die Körperspannung. Man kann viel erreichen.

Wir haben den Tapetenwechsel richtig genossen. Haben Neues ausprobiert und uns gegenseitig Tipps gegeben. Auch die ein oder andere (Höhen-)Angst ist da überwunden worden... immerhin muss man auch wieder von seinem Boulder runterkommen.

Nach einer anstrengenden Kletterpartie hatten wir uns den gemütlichen Ausklang dann richtig verdient :)

Wir freuen uns auf weitere Mädelsrunden!

 

Triglav (2864 m)

03.07. - 05.07.2015

Wir sind schon am Donnerstagabend angereist, stehen nun am Parkplatz im Vrata Tal, Slowenien und bewundern die steilen Berge rund um uns. Die Tour fällt auf das bisher heißeste Wochenende des Jahres. Bis zu 38° sollen laut Wettervorhersage erreicht werden. Mit einer extra Flasche Wasser im Gepäck geht’s am Freitag über den Prager Weg, der eigentlich ein Steig mit leichten Kletterpassagen ist, zum Triglavski Dom na Kredarici 1500 hm steil bergauf.

Am Samstag wird dann der Gipfel des Drei-Kopf in Angriff genommen. Der Blick durchs Fenster auf das Nebelmeer und den darüber tiefblauen Himmel lässt sogar den letzten Morgenmuffel aus dem Bett springen. Nach dem Anlegen des Klettersteig-Sets geht es nochmals fast 400 hm auf einem teilweise abgesicherten Klettersteig zuerst steil bergauf, dann einen Grat entlang bis zum Gipfel. Bei atemberaubender Fernsicht genießen wir unser Frühstück auf dem Gipfel. Der Abstieg bringt für manche doch einige Überraschungen. Einige Stellen wirken nun noch viel ausgesetzter. Nachdem wir den Grat zurück geklettert sind, steigen wir eine andere Route Richtung Dom Planica (Edelweiß Hütte) ab. Der zuerst unbezwingbar wirkende Weg ist nach genauem Hinsehen doch sehr leicht zu bewältigen. Nach einer stärkenden Suppe und einem Sonnenbad geht’s weiter bis zur Koča na Doliču (Dolič-Hütte), die wir gegen 13:00 erreichen. Hier wird nochmals ausgiebig Sonnengebadet, Steinböcke beobachtet, Karte studiert, Bussole ausprobiert,... bis wir uns schon gegen 20:00 in die Waagerechte begeben, denn am nächsten Tag wollen wir der Sonne zuvorkommen.

Um 4:00 schleichen wir uns Sonntag früh aus der Hütte, frühstücken davor noch etwas und machen uns gegen 04:30 auf in Richtung Luknja Pass und Vrata Tal. Auf einem durchschnittlich 1,5 Meter breiten Weg, der im ersten Weltkrieg in die steile Felswand gehauen wurde, geht es gemütlich bergab Richtung Trenta. Der Aufwand, der damals nötig war, um diese Wege in den Stein zu schlagen scheint uns gewaltig. Ruinen am Wegrand lassen alte Stellungen und Baracken vermuten. Nach etwa einer Stunde erreichen wir die Abzweigung in Richtung Luknja Pass. Diesen selbst passieren wir nach einer weiteren Stunde. Von hier rutschen wir über ein Geröllfeld hinunter zurück ins Vrata Tal. Das Auto ist gegen 10:00 erreicht. Die durch den frühen Start gewonnene Zeit nutzen wir am Heimweg für einen Zwischenstopp am Faaker See, in welchen sich die Fische nach unserem Bad hoffentlich bald wieder zurück trauen.

Alles in allem eine wunderschöne, sehr gelungene empfehlenswerte Tour!

© Philipp Zöchbauer

Klettersteig
Aussicht
Tierwelt
 
 
 
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Wildniswochenende


An einem Kaiserwetter-Wochenende Anfang Juli haben wir – eine Gruppe von 14 motivierten jungen Leuten – uns auf den Weg ins Reichraminger Hintergebirge im Nationalpark Kalkalpen gemacht, um die Wildnis zu erkunden und als Gruppe zu erleben.

Neben dem Austausch von Erfahrungen und Wissen sollte auch das Abenteuer nicht zu kurz kommen und so haben wir uns nicht nur mit Themen wie Tourenplanung, Orientierung (Karte, Kompass, GPS, Höhenmesser), alpinen Gefahren, Überleben in der Wildnis und Wasseraufbereitung beschäftigt, sondern diese Inhalte auch praktisch angewendet. Nach einem tollen Tag mit Wanderungen, gruppendynamischen Spielen und Erfrischungsbädern im Fluss haben wir die (kurze) Nacht unter dem Sternenhimmel verbracht. Die anschließende Nachtwanderung zum "Großen Größtenberg", den wir um 4:25 erreichten, wurde mit einem traumhaften Sonnenaufgang und Frühstück am Gipfel belohnt. Da der Anmeldungs-Andrang auf unser Wochenende so groß war unterstützte uns Lisa Bauer von der Sektion Edelweiß voller Energie, vielen Dank! Wir freuen uns schon auf die nächsten Aktivitäten mit euch!

© Johanna Grassegger & Philipp Kadlec


 
 
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Kanada in Bildern von Juha Tolvanen

7 Bilder

 
 

Kanada - das große Land!

Von leeren Batterien, nicht vorhandenen Skiboots und viel Schnee zwischen den Bäumen

Als mich Juha, ein Freund aus Finnland der mittlerweile im Süden Norwegens wohnt, im Herbst vorigen Jahres fragte, ob ich mitkommen wolle auf einen Ski-Trip nach Kanada, musste ich nicht lange überlegen und sagte gleich am nächsten Tag zu. Der grobe Plan für Kanada sah folgendermaßen aus: drei Wochen Skitouren in British Columbia, sechs Jungs (zwei Finnen, zwei Deutsche, ein Schwede und ich) und ein riesiges, wintertaugliches Wohnmobil!

Das Timing war perfekt, bis Jänner sollte noch genügend Zeit sein, um noch viele Trainingskilometer auf Piste und im Gelände abzuspulen. Doch die Saison sollte etwas anders kommen als erwartet. Der Schnee ließ recht lange auf sich warten und mit Skitourenmöglichkeiten in der Vorsaison sah es eher schlecht aus. Zum Glück hatte ich oft die Möglichkeit, im Stubaier Gletscher Skigebiet am Ski zu stehen - off pist - war teilweise möglich jedoch Steine und andere Hindernisse mussten berücksichtigt werden. Die Chance, seine Ski zu ruinieren war diese Saison fast immer relativ hoch!

Der Abflugtermin kam näher und die Vorfreude und Anspannung wurden größer. Wie würde der viel bejubelte „Champagne Powder“ sein? Aber zuerst musste noch die lange Anreise absolviert werden. Abfahrt in Innsbruck - Abflug in München, mehrere Zwischenstopps, und viele Stunden später Ankunft nahe der Kanadischen Westküste, in Calgary. Erste Panne gleich zu Beginn - alles da bis auf meine kleine blaue Tasche mit den Skischuhen. Formulare Ausfüllen und hoffen, dass sie mit dem nächsten Flieger tags darauf ankommen würden. Meine Reisegefährten sollten erst am nächsten Tag ankommen, daher machte ich es mir gleich einmal gemütlich und holte in einer ruhigen Ecke des Flughafens meinen Schlaf nach.

Nachdem die Jungs angekommen waren, und es feststand, dass das mit meinen Skiboots wohl noch etwas länger dauern würde, machten wir uns auf den Weg zur Wohnwagenvermietung Canadreams. Dort holten wir das Gefährt ab, das für die nächsten Wochen unser Zuhause werden sollte. Nach Einschulung und Auffüllen aller möglichen Tanks und Vorräte machten wir uns Richtung British Columbia auf den Weg. Es sollte eine lange Fahrt werden aber unsere beiden finnischen Fahrer meisterten die Strecke ohne Probleme.

Unsere erste Station war der Kootenay Pass (höchstgelegene – ganzjährig befahrbare Passstraße in Kanada). Da bald darauf heftige Schneefälle einsetzten, hatten wir für die nächsten Tage perfekte Bedingungen. So tiefen und leichten Pulverschnee hatte ich bis dato noch nicht erlebt und ich machte einige der besten Turns in meinem Leben! Am Kootenay Pass waren die Abfahren relativ kurz, dafür war das Gelände ganz besonders, die Bäume standen in exakt den richtigen Abständen, um zügig dazwischen hindurch zu fahren und riesige Pillows und kleinere Klippen luden zum Springen ein. Wenn man weiß, dass die Landung weich ist, springt man auch Sachen die man sonst wahrscheinlich nicht springen würde! ;)

Um Vorräte nachzufüllen und Körperhygiene zu „betreiben“, fuhren wir hinunter nach Nelson. Nelson ist schon eine etwas lustige Stadt - gegründet von Kriegsdienstverweigerern und Aussteigern- behielt sie sich bis heute ihren gemütlichen, alternativen und lässigen Charakter.

Viele Ski Bums (Skifanaten) leben dort ausschließlich für die Wintermonate, um möglichst nahe am Powder-Mekka zu sein. Die Sportgeschäft-, Kaffeehaus- sowie Yogastudiodichte ist deswegen auch entsprechend hoch!

Nachdem sich die Geschichte mit meinen Skiboots als extrem mühsam erwies, beschloss ich einfach, neue zu kaufen und den Betrag der Fluglinie in Rechnung zu stellen (auf das Geld warte ich bis heute). Anscheinend war mein „Ski Karma“ ins Ungleichgewicht gefallen, denn nur kurze Zeit später musste ich feststellen, dass mit meiner Tourenbindung etwas nicht stimmte. Es stellte sich heraus, dass ich eines von jenen Marker Tour F10 Modellen besaß, die einen bekannten Produktionsfehler aufwies. (Wie sich später herausstellen sollte, bekam ich gratis eine neue Bindung anstatt der defekten alten, aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht außerdem konnte ich das erst zuhause erledigen.) Grandios, nach meinem Skiboot-Unglück hatte ich auch noch ein Bindungs-Unglück! Zu meiner Überraschung hatte Johan –der Schwede - zwei Paar Ski mitgenommen und ich konnte mir seine leichten aber auch ausreichend breiten Geräte ausborgen.

Die nächsten Tage, und das sollte sich bis zu unserer Abreise nicht großartig ändern, waren ohne viel Niederschlag dafür aber mit viel Sonne. Die richtig guten Pulverbedingungen konnten wir aber leider nicht mehr genießen. Von den Locals erfuhren wir, dass es im Dezember viel mehr Schnee samt der dazugehörig tiefen Temperaturen gab. Was soll’s,  man muss nehmen was man kriegen kann!

Wir beschlossen, einen Standortwechsel zu machen und zwar zum bekannten Rogers Pass. Die Berge waren höher, viel alpiner und es gab Gletscher und Nationalparkregeln sowie Gebühren zu bezahlen. In einigen Bereichen des Parks durfte man nicht Skifahren, da das Kanadische Militär lawinenträchtige Hänge mit Kanonen beschoss, um die Sicherheit der Passstraße zu gewährleisten. Wiederum andere Bereiche waren eingeschränkt befahrbar, hier musste man sich jeden Tag in der Früh darüber informieren, ob sie geöffnet sind und nicht beschossen werden. Wiederum andere – straßenferne – Gebiete durfte man jederzeit auch ohne Genehmigung betreten. All dies bedeutete etwas mehr Stress bei der Tourenplanung. Die grandiose Bergkulisse am Pass und die riesigen Dimensionen der Gegend entschädigten uns dafür aber entsprechend.

Abgesehen vom fehlenden Schnee und den Problemen mit meiner Skiausrüstung hatten wir noch das eine oder andere kleine Problemchen mit unserem fahrenden Zuhause. Mit den Batterien stimmte etwas nicht und so passierte es manchmal, dass in der Nacht die Gasheizung für den Camper ausfiel und wir dann den Motor starten mussten, um die Batterien wieder etwas aufzuladen und das Zünden der Heizung zu garantieren. Ohne Heizung bei Außentemperaturen von -15°C konnte es ganz leicht passieren, dass das eine oder andere System im Auto einzufrieren drohte, aber das durfte auf keinen Fall passieren. Den Tankanzeigen für Schmutz-, Trinkwasser und Gas konnten wir leider auch nicht wirklich vertrauen, wir mussten daher mit unseren Reserven und Tankintervallen immer eher etwas konservativ planen.

Interessant war auch unsere Technik, die gesamte Skitourenausrüstung samt Fellen und Innenschuhen von sechs Jungs über Nacht trocken zu bekommen. Wir funktionierten einfach unsere Toilette und Dusche zum Trockenschrank um. Wir hängten, stopften und schmissen unser nasses Zeugs dort rein und am nächsten Morgen war alles wieder trocken. Wie wir den Geruch managten, der dabei entstand, ist eine andere Geschichte.

Auch wenn unser Aufenthalt doch eher kurz war, konnten wir einen ersten Eindruck von der unglaublichen Größe und Weite des Landes, sowie der Herzlichkeit und Lässigkeit der Menschen sowie dem Potential und der Qualität des Skifahrens vor Ort bekommen.

Obwohl wir eine recht bunte und neu zusammen gewürfelte Gruppe waren, verstanden wir uns auf Anhieb recht gut und konnten auch Meinungsverschiedenheiten schnell und meist mit einem Happy End ausdiskutieren.

Wieder einmal war dieser Trip nicht nur fantastisch schön, lustig und unvergesslich, sondern vor allem eines – lehrreich:

1. Gute Bedingungen und Wetterverhältnisse kann man nicht erzwingen und man muss einfach akzeptieren wie es gerade ist, wenn man dort ist. Gute Saisonen kommen und gehen und schlechte Saisonen passieren immer wieder.

2. Wenn man neue Ausrüstung mit auf Reisen nimmt, sollte man sie zumindest zwei Mal vorher getestet haben bzw. sicherstellen, dass sie auch wirklich so funktioniert wie man sich das vorstellt. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, und es sich gewichtstechnisch ausgeht, sollte man auch ein zweites Paar oder sonstige Reserveteile mitnehmen.

Resümee von der ganzen Geschichte: Ich würde sofort wieder fahren, manche Dinge aber wahrscheinlich etwas anders angehen. Obwohl es das größte Camping Gefährt war, in dem ich je gesessen bin und es einiges an Luxus zu bieten hatte, war es nach drei Wochen zu Sechst einfach nur mehr eng! Definitiv war es aber eine interessante Erfahrung mit vielen lustigen aber auch anstrengenden Momenten.

© Wolfgang Reidlinger

 

Kanada in Bildern von Samuel Geiseler

 
 
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Auf der Suche nach Eis…

Ein kurzer Auszug aus dem Eiskletterschnupper-Wochenende in Kolm-Saigurn (Raurisertal, Salzburg)

Diese Eissaison stand unter keinen guten Vorzeichen, ständige Fönstürme 
und permanent warme Temperaturen machte das Entstehen von größeren 
Eisgebilden praktisch unmöglich. Trotz alledem wurde man nach längerem 
Suchen fündig. Es brauchte schattige, nordseitig ausgerichtete Plätzchen 
in höheren Lagen. Dort versteckte sich das Eis und wartete nur darauf, 
von hungrigen, besessenen Eiskletterfanaten mit ihren scharfen 
Eisgeräten gequält zu zu werden.

Für die Sektion St. Pölten war es quasi eine Premiere, ein neuer 
Eiskletterstützpunkt, ein neuer „Gastführer“ aus Innsbruck und die 
Erkenntnis, dass man beim Eisklettern auch Schneehöhlen bauen lernen 
kann. Unser Stützpunkt war die wunderschön, am Fuße des hohen 
Sonnblicks, gelegene Kolm-Saigurn Hütte auf rund 1600m. Von dort aus 
sind es nur wenige Gehminuten bis zu den Eiswänden. Schwierigkeiten von 
WI3-6 und bis M7 warteten darauf, geknackt zu werden. Aber auch hier hat 
die schlechte Eissaison zugeschlagen und das Eis war teilweise von recht 
bescheidener bis sogar furchteinflößender Qualität – es war einfach zu 
warm! Jedoch auch abseits der kalten und nassen Materie bietet das 
Naturfreundehaus Kolm-Saiguren einige Annehmlichkeiten. Sichtlich 
genossen haben wir die langen sowie heftigen Saunagänge nach einem 
langen Eisklettertag. Als herausfordernde Zwischenunterhaltung wurde 
nach jedem Saunagang ein LVS Gerät vergraben und wiederum der Nächste 
musste es wieder finden. Das jedoch unter erschwerten Bedingungen, also 
nackt - bei Wind, im Dunkeln und ohne Schuhe. Da ist man besser schnell 
beim Auskreuzen! Auch das leibliche Wohl kam beim Abendessen oder beim 
opulenten Sonntagsfrühstück nicht zu kurz.
Aufgrund meiner immer noch schmerzenden Handgelenke konnte ich leider 
diesmal nur vom Boden aus bei dem Kurs mitwirken. Zum Glück war mein 
überaus motivierter Seilpartner und Jungendführer Jef Verstraeten zur 
Stelle und half mir aus. Ohne ihn wäre es unmöglich gewesen, die 
entsprechenden Top-Rope Stationen im Eis auf- sowie wieder abzubauen. 
Vielen Dank nochmals an dieser Stelle!!

Neben den praktischen Übungen und Training am Eis standen auch 
Theorieeinheiten am Programm, bei denen die Teilnehmer mehr über 
Sicherungstechniken, Materialkunde und Technik sowie Taktik im Eis 
erfahren konnten. Natürlich wurden diese am Vorabend theoretisch 
erarbeiteten Fähigkeiten am nächsten Tag auch praktisch geübt. Zu den 
Übungsstationen zählten unter anderem das Bauen von Standplätzen im Eis, 
Toprope-Stationen mit Rückversicherung, Eissanduhren (Abalakov), 
richtige Steig und Schlagtechnik, sowie das setzen von Eisschrauben mit 
einer Hand.

Ich hoffe auf eine bessere nächste Eissaison und viele Anmeldungen für 
den nächsten Kurs im kommenden Jahr! Also, keep cool and hit some ice 
next season...

© Wolfgang Reidlinger


Infos im Web:

Grundtechniken des Eiskletterns: Setzen von Eisschrauben, Standplatzbau, Anfertigen einer Abalakov-Eisuhr: http://vimeo.com/80485808

Sonnblickbasis - Kolm Saigurn: 
http://www.sonnblickbasis.at/

Das Eiskletterbuch - Richtig Bewegen und Sichern im Eis: 
http://shop.rockt.eu/Buecher/Das-Eiskletterbuch-Richtig-Bewegen-und-Sichern-im-Eis.html

Live Webcam (mit Datumsfunktion für Vergleichsansichten): 
http://panorama-blick.at/webcam/sonnblickbasis/

14 Bilder

 
 
 
 
 
 

Ötscher über Rauen Kamm

Die geplante Schneeschuhwanderung zur Bärenlacke beim Ötscher mit Tipps zum Fotografieren wurde wegen eines Terminkonfliktes vom 5.1. auf den 2.1.2014 vorverlegt.

Bei dieser Vorverlegung ist auch gleich noch die Route etwas verändert worden. Die neue Route führte nun von Raneck über den Rauen Kamm auf den Ötscher und vorbei am Ötscher Schutzhaus und die Schwarze Piste hinunter nach Lackenhof.

Aufgrund der so geringen Schneelage blieben dann die Schneeschuhe im Auto und wir bewältigten recht flott und fast ohne im Schnee stapfen zu müssen, den steilen Weg bis zum Einstieg des Rauen Kamms.

Nach einer gemütlichen Pause in der warmen Sonne schnallten wir die Steigeisen an und legten die Pickel bereit. Ab hier gab es endlich den erhofften Schnee, der aber für diese Jahreszeit viel zu wenig war.

Nach 1 ½ Stunden bei perfekten Bedingungen, erreichten wir gegen 14:00 Uhr den Ausstieg und nach einer weiteren halben Stunde den Gipfel.

Der Südföhn war mittlerweile sehr stark geworden und so entstanden im Bereich des Gipfels auch noch einige Fotos, die an eine Polarexpedition denken lassen.

Nach einer Stärkung im Ötscher Schutzhaus ging es dann zurück zum Auto.

Fazit: Eine wunderschöne Tour, die es nun jedes Jahr um diese Zeit im Jugendprogramm geben soll.

Zu den Fotos

Ein Bericht von Philipp Zöchbauer
Fotos von Bernhard Kalteis und Manuel Griesauer

5 Bilder

 
 
 
 

Eisklettern 2013 - Review

(Sigmund Thun-Klamm Kaprun, Salzburg, 15. bis 17. Februar 2013)

Unser Jugendleiter Manuel Griesauer lässt das OeAV-Eisklettern vom 15. bis  17. Februar 2013 Revue passieren:

"Wenn du Eisgerät hörst, denkst du nicht an den Eissalon gegenüber,  Eisklettern-Bericht-2013sondern nur an eisige Tiefen und metallgewordene Verlängerungen deiner Arme? Du hältst HMS nicht für die nächste Grippe aus China sondern hängst, wenn es drauf ankommt, mit deinem Leben daran? 

…dann geht’s dir genauso wie mir und die Sehnsucht nach Eisklettern hat dich gepackt!

Nachdem ich meine Ausrüstung fürs Steileis schon vorher beschafft hatte (Johannes sei Dank!), war nun endlich der lange erwartete Tag gekommen: OeAV-Eisklettern 2013 in Kaprun, in der wohl spektakulärsten Klamm Österreichs, der Sigmund Thun-Klamm.

Geformt vor ca. 14 000 Jahren in der Späteiszeit durch einen mächtigen Gletscher und die Kapruner Ache, die durch die Abflüsse mehrerer Gletscher der Hohen Tauern gespeist wird, stellt die Klamm einen idealen Spielplatz für Eisartisten und solche, die es noch werden wollen, dar.

Die Einteilung der Fahrgemeinschaften klappte gleichermaßen gut wie spontan und ab gings Richtung Sonnenuntergang. Nach vier Stunden Fahrt wurde das Gepäck verstaut und der Tag fand einen gemütlichen Ausklang bei einer gemeinsamen Pizza, wo wir den Infos der bereits an den Vortagen Angereisten lauschten.

Am nächsten Morgen ging es mit Bernhard, mit dem ich mir ein Doppelzimmer teilte, zum Eisbouldern am Rand der Klamm. Unter fachkundiger Anleitung platzierte ich die Stahlhauen im Eis, um ein Gefühl fürs Klettern auf dem gefrorenen Untergrund zu bekommen, schließlich hatte ich zwar schon Erfahrung auf Fels, aber bei Eis war ich blank.

Jetzt ging‘s so richtig los! Nach  dem Bau eines  Standes unter Zuhilfenahme der örtlichen Flora seilten wir uns  in die 32 m tiefe Klamm ab. Zu zehnt wurden zwei Tage lang sämtliche Routen der Klamm, sowie die eigene (vor allem psychische) Leistungsfähigkeit erkundet…selten hatte ich so einen Dauer-Grinser drauf!

Ganz besonderer Dank gilt hier Johannes Kalteis, der die Leitung der Tour kurzfristig übernommen hatte und sich mit praxisnahen Tipps und guter Unterstützung auch beherzt um die weniger versierten Alpinisten kümmerte!"

© Manuel Griesauer

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Crew-Eisklettern_2013

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