Sektion St. Pölten
Sektion St. Pölten

Aktuelles

Hüttenopening 1. Mai 2015

Es ist soweit: das Otto Kandler-Haus hat wieder geöffnet!

Mit dem traditionellen Hütttenopening startete das Otto Kandler-Haus in das 110 Jahr seines Bestehens.

Unsere Hüttenwirte freuen sich auf ihren Besuch!

Betreuungsplan


Neu: Hüttenwetter

Die Wetteraussichten für ihre Tour erfahren sie hier:


Kontrollstelle des "Waldmark-Weges"

Das Otto Kandler-Haus ist Kontrollstelle des "Waldmarkweges 622".

2015 wurde der Wanderführer für den rund 300 km langen Rundwanderweg neu aufgelegt.Er umkreist die abwechslungsreiche, stimmungsvolle Wienerwald- und Voralpenlandschaft des Bezirkes Lilienfeld.

Sujet Waldmarkweg

Den Wanderführer von Bernhard Baumgartner und Horst Endres erhalten sie kostenlos in der Hütte!


Weginfo

"Emil Zöchling-Weg" Türnitz - Hohenstein

Im äußeren Stelzergraben wurde der Steg über den Stelzerbach bei der Übersichtstafel wegen Verklausungsgefahr dauerhaft entfernt.

Die neue Wegführung verläuft nun etwa 70 m talein über eine bestehende Brücke und ist markiert. 

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zur Anmeldung

 

Hüttenimpressionen

Otto Kandler-Haus relaxedzoom
Über die Terrasse zum Muckenkogelzoom
Herbststimmungzoom
Das gemütliche Hüttenlagerzoom

Fotos: Alpenverein St. Pölten - Lang

Huettenlogo_neu_2012

Otto Kandler-Haus am Hohenstein, 1.195 m (Türnitzer Alpen, NÖ)

- ausgezeichnet mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine


Der Hohenstein ist ein markanter Waldberg zwischen Pielach- und Traisental südlich von St. Pölten. Eher unscheinbar vom Traisental zeigt er gegen das Pielachtal mit einer markant abbrechenden Felswand auch sein steiles und alpines Gepräge. Direkt am Gipfel befindet sich das Otto Kandler-Haus des Alpenvereins St. Pölten.

Die Hütte wurde 1905 von der alpinen Vereinigung "D´Ennsecker" errichtet, in der Folge erweitert und 1955 von der Sektion St. Pölten erworben. Heute präsentiert sie sich als einfache und ursprünglich erhaltene Schutzhütte mit Tradition und viel Nostalgie. Durch die Gipfellage genießt man eine grandiose Aussicht von den gemütlichen Terrassen, die von der Donau und an klaren Tagen bis zu den Hochalpen reicht.

Die Bewirtschaftung mit einfachen Speisen frisch vom Holzofen und Getränken wie dem "Dirndlsaft" aus der Region erfolgt abwechselnd durch ehrenamtlich tätige HüttenwirtInnen, die mit viel Engagement für die Gäste tätig sind. Dies ist auch notwendig, denn Strom kommt nur von der Sonne und Wasser ist auch keine Selbstverständlichkeit.

2007 wurden die Bemühungen einer umweltgerechten Hüttenbetreuung  mit der Zuerkennung des Umweltgütesiegels des Alpenvereins belohnt. Das Otto Kandler-Haus ist damit die erste Schutzhütte des Alpenvereins in Niederösterreich mit dieser begehrten Auszeichnung.

UGS

Die Öffnungszeiten (nur Sommersaison) für 2015 sind

1. Mai - 01. Nov. 2015, jeweils Samstag, Sonn- und Feiertag bis 16.00 Uhr.

Sollte es die Witterung zulassen, ist die Hütte wieder bis zu Allerheiligen geöffnet. Außerhalb der Öffnungszeiten steht ein offener Winterraum zur Verfügung. Übernachtungen sind gegen Voranmeldung im neu gestalteten Hüttenlager mit 12 Schlafplätzen möglich.

 Für weitere Auskünfte und Reservierungsanfragen steht unsere Hüttenreferentin, Frau Margarethe Niederhametner, unter Tel. 0664/528 67 33 gerne zur Verfügung. 

>>> Neu: Panoramasicht zum Muckenkogel von der neu gestalteten Ostterasse!!

 


Flug über das Otto Kandler-Haus (Foto ÖAV-Lang)
Flug über das Otto Kandler-Haus (Foto ÖAV-Lang)

So kommen sie zu Hütte und Gipfel

Alle Anstiege >>>
aus  dem Pielachtal
aus dem Traisental
Alle Anstiege >>>
 
Hütte und Gipfel - Foto: Lang
 
 

Durch tief eingeschnittene, schattige Gräben entlang sprudelnder Bergbäche oder ausssichtsreich über die Kämme - für beide Varianten  braucht man Zeit. Trotz seiner auf den ersten Blick bescheidenen Höhe muß sich der Gipfelsieg am Hohenstein auch verdient werden. Als Belohnung winken eine zünftige Einkehr in der gastlichen Hütte sowie die fantastische Aussicht!

Die markierten Anstiege sind gut beschildert und nehmen je nach gewähltem Ausgangspunkt ca. 2 - 3 1/2 Stunden in Anspruch; auch Rundwanderungen und Übergänge (Eisenstein, Kaiserkogel) sind möglich.

 
aus  dem Pielachtal

Talorte Kirchberg/Pielach (Sois), Tradigist

Öffentliche Verkehrsmittel: Mariazeller Bahn, Stationen Kirchberg/Pielach, Tradigist-Steinschal

Kirchberger (Rund-)Weg

Sois - Löbelgraben - Hohenstein - Ebenwiese - Prinzbach - Sois

Kurzinfo:

Ausgangspunkt AV-Info-Tafel im hinteren Soistal, 464 m, ca. 5 km südlich von Kirchberg/Pielach:  höchster Punkt Hohenstein-Gipfel 1.195 m; Höhenunterschied ca. 730 m, Markierung durchgehend rot-weiß-rot; Gesamtgehzeit ca. 6 Stunden

 
Im Löbelgraben - Foto: Langzoom
Im Löbelgraben - Foto: Lang
Der 2014 neugestaltete Rastplatz Löbelgraben - Foto: Langzoom
Der 2014 neugestaltete Rastplatz Löbelgraben - Foto: Lang

Die Tour:

von der Info-Tafel die Straße kurz talein zu einem Lagerplatz mit Wegteilung (Fahrverbot): links direkt durch den Löbelgraben Richtung Hohenstein; geradeaus Variante über den Gscheidsattel (Übergang nach Türnitz, Sattelbuch, Mehraufwand ca. 1  1/2 Stunden).

Am direkten Weg links bleibend auf Karrenweg allmählich steigend weiter talein. Nach der Querung des Mira-Baches zu einer Forststraße hinauf, diese richtungsbeigehaltend kurz links weiter zur Abzweigung, die linkerhand zur Wiesenfläche beim ehemaligen Anwesen "Löbelgraben" (in der Nähe Jagdhaus) führt. Rastmöglichkeit.

Weiter bergan auf den Kamm zu einer querenden Forststraße mit der Einmündung  des Weges vom Gscheidsattel bzw. Eisenstein (Wegweiser) und Überstieg über das Wildgatter. Auf gutem Steig vorerst entlang des Wildzaunes zur Wegkreuzung nach Schrambach und Türnitz und gerade weiter über eine felsige Passage zum freien Gipfelhang und zum Gipfel (3 Stunden).

Der Abstieg erfolgt nach Norden über den "Tradigister Steig" durch anfangs steiles Gelände hinunter zur idyllischen Ebenwiese. Jenseits kurz zum Kamm hinauf und diesen auf Karrenweg abwärts. Vorbei an der Abzweigung nach Tradigist linkshaltend zum Anwesen "Sumetsberg" und durch ein Viehgatter hinunter in das Prinzbachtal. Auf der Fahrstraße talauswärts zurück ins Soistal zum Ausgangspunkt.  

Tradigister Weg

Schöngraben - Ebenwiese - Tradigister Steig - Hohenstein

Kurzinfo:

Ausgangspunkt Anwesen "Schöngraben", 554 m, ca. 3,5 km südöstlich von Tradigist (zum Bhf. Tradigist-Steinschal weitere 2 km); Höhenunterschied 641 m, Markierung durchgehend rot-weiß-rot, Teilstück des "Mariazeller Weitwanderweges 06"; Gehzeit ca. 2 1/2 Stunden.

Am "06-er" unterwegs zum Hohenstein - Foto: Langzoom
Am "06-er" unterwegs zum Hohenstein - Foto: Lang
Ebenwiese mit Hohenstein - Foto: Langzoom
Ebenwiese mit Hohenstein - Foto: Lang

Die Tour:

Zufahrt zum Anwesen "Schöngraben" (kurz davor kleine Parkmöglichkeit, Wegweiser); durch das Gehöft und über steile Bergwiesen zum bewaldeten Kamm mit der Einmündung des Anstieges über "Sumetsberg" aus dem benachbarten Soistal bei der sogenannten "Wolfsgrube", ca. 740 m.

Weiter auf einem Karrenweg nach links (Südosten) der seitlich des ansteigenden Kammes mäßig steil höher führt. Nach dem Passieren der höchsten Kamm-Erhebung, des Schöngraben-Spitzes, (995 m, Name leitet sich von "spitzer" Grundstücksgrenze ab!) wendet sich der Weg nach rechts (Süden) und führt mit geringem Höhenverlust hinunter zu den idyllisch gelegenen freien Flächen der Ebenwiese, ca. 900 m. Dahinter zeigt sich beeindruckend der bewaldete Gipfelaufbau, den der schön angelegte "Tradigister Steig" durch zunehmend steiles Gelände, jedoch kräftesparend in zahlreichen Serpentinen überwindet.

Oben angelangt eröffnet sich von einer gegen das Pielachtal gerichteten freien Felskanzel mit dem 1928 errichteten Jahn-Denkmal eine herrliche Aussicht, ehe man in wenigen Minuten das bereits sichtbare Gipfelkreuz und die Hütte erreicht.

Tipp "Morigraben-Weg"

Passhöhe Morigraben - Breitenstein - Ebenwiese - Hohenstein

Kurzinfo:

Großteils unmarkierte, interessante Variante. Ausgangspunkt Morigraben-Straße (Straßenverbindung Tradigist - Schrambach), kurz vor dem Scheitelpunkt, ca. 670 m, Parkmöglichkeit nach ca. 70 m, ca. 7 km südöstlich von Tradigist (zum Bhf. Tradigist-Steinschal weitere 2 km). Höhenunterschied 525 m, Gehzeit ca. 2 1/2 Stunden.

Am Breitensteinzoom

Breitenstein mit Hohenstein (links) - Foto: Lang

Eine abgeschrankte Forststraße führt durch die nördliche Flanke eines nach Westen streichenden Höhenzuges und ermöglicht diese interessante Variante abseits der bekannten Anstiege. Man folgt der Forstraße richtungsbeibehaltend immer bis zu ihrem Ende nach ca. 40 Minuten an einem Wildzaun. Diesen Zaun entlang nun auf Steigspuren kurz steil bergauf zum Kamm und erreicht den Breitenstein (Punkt 938 auf der Karte). Das erste Steinmännchen der "Erstbegeher" ist seitdem deutlich angewachsen und bildet einen schönen Rastplatz mit toller Aussicht auf die südliche gelegene Bergwelt und den Hohenstein.

Man wendet sich nun nach Westen und folgt dem Kamm entlang des Wildzaunes. Nach einem kurzen Abstieg und Durchquerung eines Jungwaldes findet sich  links (östlich) das Ende einer Forststraße, der man nunmehr bergwärts folgt. Bei einer deutlichen Wiesenlichtung verläßt man diese nach rechts und erreicht nach wenigen Minuten die Ebenwiese mit dem markierten Weg von der Sois bzw. Tradigist (06).

Nun am "Tradigister Steig" den wuchtigen bewaldeten Gipfelaufbau bergauf. Überraschend schnell ist man oben und wird gleich mit dem fantastischen Ausblick vom Aussichtsfelsen und zur nahen Hütte belohnt.

aus dem Traisental

Talorte: Schrambach (Zögersbach), Dickenau, Lehenrotte, Türnitz

Schrambacher Rundweg (über Himmelalm)

Zögersbach - Norbert Mader-Weg zum Engleitensattel - Hohenstein - Engleitensattel - Himmelalm - Himmelalmweg/Ratzenecksteig - Zögersbach

Kurzinfo:

Ausgangspunkt AV-Info-Tafel im Zögersbachtal, 412 m, ca. 2 km südwestlich von Schrambach bei Lilienfeld; Höhenunterschied 783 m, Markierung durchgehend rot- weiß-rot; Teilstück  des "Waldmarkweges 622", Gesamtgehzeit ca. 6 - 7 Stunden (je nach Variante)

Hohenstein von der Himmelalmzoom

Hohenstein von der Himmelalm - Foto: Lang

 Die Tour:

von der Info-Tafel die Asphaltstraße talein zum Schranken beim Oberhof (Fahrverbot), kurz danach Abzweigung des Himmelalmweges links über den Bach zur Himmelalm (Auf- bzw. Abstiegsvariante).

Geradeaus weiter die Forststraße in den hinteren Engleitengraben und bei einer markanten Rechtskehre geradeaus zum Prinz Leo-Steg. Auf gutem Steig (Norbert Mader-Weg) durch Wald auch steiler zur Wegkreuzung am Engleitensattel, ca. 970 m, mit der Einmündung der Wege aus Türnitz, Dickenau und vom Himmel. AV-Info-Tafel und Rastmöglichkeit.

Rechtshaltend bergwärts auf einem Steig weiter zum bewaldeten Gipfelaufbau des Hohensteins zu einer weiteren Wegkreuzung mit der Einmündung der Wege aus dem Pielachtal (Sois) bzw. vom Eisenstein und über eine felsige Passage und den freien Gipfelhang zum Gipfel (3 Stunden).

Für den Anstieg zurück zum Engleitensattel und auf der Forststraße richtungsbeibehaltend geradeaus weiter. Diese bald rechts verlassend (Wegweiser) und am Steig des Himmel-Höhenweges zu den Almflächen der Himmelam (2 Stunden, Einkehrmöglichkeit an Wochenenden während der Weidesaison).

Nun entweder direkt nördlich über den alten Karrenweg des Himmelalmweges vorbei an einem kleinen Wasserfall talwärts oder jenseits hinauf zum östlich gelegenen Aussichtspunkt mit Kreuz. Weiter östlich durch Wald den Rücken des Ratzenecks hinunter und linkshaltend am Ratzenecksteig auch steiler in das Tal des Zögersbaches zurück zum Ausgangspunkt.


Der Türnitzer Weg

Türnitz - Emil Zöchling*- Weg über Zittertal zum Engleitensattel - Hohenstein

Kurzinfo:

Klassischer Anstieg auf schattigen Waldwegen und -steigen ohne nennenswerte Forstraßenberührung mit interessanten Ausblicken - * Emil Zöchling = Vorsitzender der Sektion St. Pölten 1969 - 1986.

Ausgangspunkt ÖAV-Info-Tafel im Stelzergraben, 454 m, ca. 2 km nordöstlich von Türnitz; Höhenunterschied 741 m, Markierung durchgehend rot-weiß-rot, Teilstück des "Mariazeller Weitwanderweges 06"; Gehzeit ca. 3 1/2 Stunden (ab Türnitz + 1/2 Stunde).

Blick zurück in den Türnitzer Talkessel - Foto: Alpenverein St. Pölten, Langzoom
Blick zurück in den Türnitzer Talkessel - Foto: Alpenverein St. Pölten, Lang
Hinterer Hauserbauerngraben mit Zittertal und Hohenstein - Foto: Alpenverein St. Pölten, Langzoom

Die Tour: 

über eine Wiese und auf einem alten Karrenweg in Kehren den Hang hinauf bis zu einem breiten bewaldeten Kamm, dem man auf schönem Steig nach links folgt. Vorbei an einem Wegkreuz zu den Wiesen des ehemaligen Siegau-Hofes, heute Jagdhütte, und dahinter auf einem Fahrweg ziemlich eben zu einer markanten Kehre am Waldrand.

Hier über einen Überstieg in den Wald und nun leicht abwärts in den hinteren Hauserbauerngraben. Links abzweigend auf einem 2006 revitalisierten, an einigen Passagen schmalen und gesicherten Steig fast eben zu den Wiesen beim ehemaligen Anwesen "Zittertal" mit interessanter Fassadenmalerei (hierher auch markiert direkt durch den Hauserbauerngraben von Dickenau auf Forststraße).

Linkshaltend auf Forststraße kurz weiter und rechts ab auf einem Steig zuletzt steiler in Serpentinen aufwärts zur markanten Wegkreuzung am Engleitensattel, ca. 970 m, mit der Einmündung der Wege von Schrambach und über den Himmel. ÖAV-Info-Tafel und Rastmöglichkeit.  

Nun nach links auf einem Steig weiter zum bewaldeten Gipfelaufbau des Hohensteins zur Einmündung des Weges aus dem Pielachtal (Sois) bzw. vom Eisenstein und über eine steinige Passage und den  Gipfelhang zum Gipfel.

Weitere Möglichkeiten:

a) Dickenau - Hauserbauerngraben - Zittertal (Anschluß an Emil Zöchling- Weg, siehe Türnitzer Weg wie oben) - Engleitensattel - Hohenstein, ca 3. Std.

b) Lehenrotte - Himmel-Alm (Anschluß an Himmel- Höhenweg, siehe Schrambacher Rundweg oben) - Engleitensattel - Hohenstein, ca. 2 1/2 Std.

Alle Beschreibungen ohne Gewähr - Stand 2015