Sektion St. Pölten
Sektion St. Pölten

Aktuelles

Das Otto Kandler-Haus ist seit 2. Nov. 2014 geschlossen. Wir danken für den Besuch und freuen uns auf das Hüttenopening am 1. Mai 2015!


Neu: Hüttenwetter

Die Wetteraussichten für ihre Tour erfahren sie hier:


Weginfo

"Emil Zöchling-Weg" Türnitz - Hohenstein

Im äußeren Stelzergraben wurde der Steg über den Stelzerbach bei der Übersichtstafel wegen Verklausungsgefahr dauerhaft entfernt.

Die neue Wegführung verläuft nun etwa 70 m talein über eine bestehende Brücke und ist markiert. 

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Hüttenimpressionen

Otto Kandler-Haus relaxedzoom
Über die Terrasse zum Muckenkogelzoom
Herbststimmungzoom
Das gemütliche Hüttenlagerzoom

Fotos: Alpenverein St. Pölten - Lang

Huettenlogo_neu_2012

Otto Kandler-Haus am Hohenstein, 1.195 m (Türnitzer Alpen, NÖ)

- ausgezeichnet mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine


Der Hohenstein ist ein markanter Waldberg zwischen Pielach- und Traisental südlich von St. Pölten. Eher unscheinbar vom Traisental zeigt er gegen das Pielachtal mit einer markant abbrechenden Felswand auch sein steiles und alpines Gepräge. Direkt am Gipfel befindet sich das Otto Kandler-Haus des Alpenvereins St. Pölten.

Die Hütte wurde 1905 von der alpinen Vereinigung "D´Ennsecker" errichtet, in der Folge erweitert und 1955 von der Sektion St. Pölten erworben. Heute präsentiert sie sich als einfache und ursprünglich erhaltene Schutzhütte mit Tradition und viel Nostalgie. Durch die Gipfellage genießt man eine grandiose Aussicht von den gemütlichen Terrassen, die von der Donau und an klaren Tagen bis zu den Hochalpen reicht.

Die Bewirtschaftung mit einfachen Speisen frisch vom Holzofen und Getränken wie dem "Dirndlsaft" aus der Region erfolgt abwechselnd durch ehrenamtlich tätige HüttenwirtInnen, die mit viel Engagement für die Gäste tätig sind. Dies ist auch notwendig, denn Strom kommt nur von der Sonne und Wasser ist auch keine Selbstverständlichkeit.

2007 wurden die Bemühungen einer umweltgerechten Hüttenbetreuung  mit der Zuerkennung des Umweltgütesiegels des Alpenvereins belohnt. Das Otto Kandler-Haus ist damit die erste Schutzhütte des Alpenvereins in Niederösterreich mit dieser begehrten Auszeichnung.

UGS

Die Öffnungszeiten (nur Sommersaison) für 2015 sind

1. Mai - 01. Nov. 2015, jeweils Samstag, Sonn- und Feiertag bis 16.00 Uhr.

Sollte es die Witterung zulassen, ist die Hütte wieder bis zu Allerheiligen geöffnet. Außerhalb der Öffnungszeiten steht ein offener Winterraum zur Verfügung. Übernachtungen sind gegen Voranmeldung im neu gestalteten Hüttenlager mit 12 Schlafplätzen möglich.

 Für weitere Auskünfte steht unsere Hüttenwartin, Frau Margarethe Niederhametner, unter Tel. 0664/528 67 33 gerne zur Verfügung. 

>>> Neu: Panoramasicht zum Muckenkogel von der neu gestalteten Ostterasse!!

 


          

     Die Anstiege zum Otto Kandler-Haus >>>     

 


Flug über das Otto Kandler-Haus (Foto ÖAV-Lang)
Flug über das Otto Kandler-Haus (Foto ÖAV-Lang)

So kommen sie zu Hütte und Gipfel

Alle Anstiege >>>
aus  dem Pielachtal
aus dem Traisental
Alle Anstiege >>>
 
Hütte und Gipfel - Foto: Lang
 
 

Durch tief eingeschnittene, schattige Gräben entlang sprudelnder Bergbäche oder ausssichtsreich über die Kämme - für beide Varianten  braucht man Zeit. Trotz seiner auf den ersten Blick bescheidenen Höhe muß sich der Gipfelsieg am Hohenstein auch verdient werden. Als Belohnung winken eine zünftige Einkehr in der gastlichen Hütte sowie die fantastische Aussicht!

Die markierten Anstiege sind gut beschildert und nehmen je nach gewähltem Ausgangspunkt ca. 2 - 3 1/2 Stunden in Anspruch; auch Rundwanderungen und Übergänge (Eisenstein, Kaiserkogel) sind möglich.

 
aus  dem Pielachtal

Talorte Kirchberg/Pielach (Sois), Tradigist

Öffentliche Verkehrsmittel: Mariazeller Bahn, Stationen Kirchberg/Pielach, Tradigist-Steinschal

Kirchberger (Rund-)Weg

Sois - Löbelgraben - Hohenstein - Ebenwiese - Prinzbach - Sois

Kurzinfo:

Ausgangspunkt AV-Info-Tafel im hinteren Soistal, 464 m, ca. 5 km südlich von Kirchberg/Pielach:  höchster Punkt Hohenstein-Gipfel 1.195 m; Höhenunterschied ca. 730 m, Markierung durchgehend rot-weiß-rot; Gesamtgehzeit ca. 6 Stunden

 
Im Löbelgraben - Foto: Langzoom
Im Löbelgraben - Foto: Lang
Der 2014 neugestaltete Rastplatz Löbelgraben - Foto: Langzoom
Der 2014 neugestaltete Rastplatz Löbelgraben - Foto: Lang

Die Tour:

von der Info-Tafel die Straße kurz talein zu einem Lagerplatz mit Wegteilung (Fahrverbot): links direkt durch den Löbelgraben Richtung Hohenstein; geradeaus Variante über den Gscheidsattel (Übergang nach Türnitz, Sattelbuch, Mehraufwand ca. 1  1/2 Stunden).

Am direkten Weg links bleibend auf Karrenweg allmählich steigend weiter talein. Nach der Querung des Mira-Baches zu einer Forststraße hinauf, diese richtungsbeigehaltend kurz links weiter zur Abzweigung, die linkerhand zur Wiesenfläche beim ehemaligen Anwesen "Löbelgraben" (in der Nähe Jagdhaus) führt. Rastmöglichkeit.

Weiter bergan auf den Kamm zu einer querenden Forststraße mit der Einmündung  des Weges vom Gscheidsattel bzw. Eisenstein (Wegweiser) und Überstieg über das Wildgatter. Auf gutem Steig vorerst entlang des Wildzaunes zur Wegkreuzung nach Schrambach und Türnitz und gerade weiter über eine felsige Passage zum freien Gipfelhang und zum Gipfel (3 Stunden).

Der Abstieg erfolgt nach Norden über den "Tradigister Steig" durch anfangs steiles Gelände hinunter zur idyllischen Ebenwiese. Jenseits kurz zum Kamm hinauf und diesen auf Karrenweg abwärts. Vorbei an der Abzweigung nach Tradigist linkshaltend zum Anwesen "Sumetsberg" und durch ein Viehgatter hinunter in das Prinzbachtal. Auf der Fahrstraße talauswärts zurück ins Soistal zum Ausgangspunkt.  

Tradigister Weg

Schöngraben - Ebenwiese - Tradigister Steig - Hohenstein

Kurzinfo:

Ausgangspunkt Anwesen "Schöngraben", 554 m, ca. 3,5 km südöstlich von Tradigist (zum Bhf. Tradigist-Steinschal weitere 2 km); Höhenunterschied 641 m, Markierung durchgehend rot-weiß-rot, Teilstück des "Mariazeller Weitwanderweges 06"; Gehzeit ca. 2 1/2 Stunden.

Am "06-er" unterwegs zum Hohenstein - Foto: Langzoom
Am "06-er" unterwegs zum Hohenstein - Foto: Lang
Ebenwiese mit Hohenstein - Foto: Langzoom
Ebenwiese mit Hohenstein - Foto: Lang

Die Tour:

Zufahrt zum Anwesen "Schöngraben" (kurz davor kleine Parkmöglichkeit, Wegweiser); durch das Gehöft und über steile Bergwiesen zum bewaldeten Kamm mit der Einmündung des Anstieges über "Sumetsberg" aus dem benachbarten Soistal bei der sogenannten "Wolfsgrube", ca. 740 m.

Weiter auf einem Karrenweg nach links (Südosten) der seitlich des ansteigenden Kammes mäßig steil höher führt. Nach dem Passieren der höchsten Kamm-Erhebung, des Schöngraben-Spitzes, (995 m, Name leitet sich von "spitzer" Grundstücksgrenze ab!) wendet sich der Weg nach rechts (Süden) und führt mit geringem Höhenverlust hinunter zu den idyllisch gelegenen freien Flächen der Ebenwiese, ca. 900 m. Dahinter zeigt sich beeindruckend der bewaldete Gipfelaufbau, den der schön angelegte "Tradigister Steig" durch zunehmend steiles Gelände, jedoch kräftesparend in zahlreichen Serpentinen überwindet.

Oben angelangt eröffnet sich von einer gegen das Pielachtal gerichteten freien Felskanzel mit dem 1928 errichteten Jahn-Denkmal eine herrliche Aussicht, ehe man in wenigen Minuten das bereits sichtbare Gipfelkreuz und die Hütte erreicht.

Tipp "Morigraben-Weg"

Passhöhe Morigraben - Breitenstein - Ebenwiese - Hohenstein

Kurzinfo:

Großteils unmarkierte, interessante Variante. Ausgangspunkt Morigraben-Straße (Straßenverbindung Tradigist - Schrambach), kurz vor dem Scheitelpunkt, ca. 670 m, Parkmöglichkeit nach ca. 70 m, ca. 7 km südöstlich von Tradigist (zum Bhf. Tradigist-Steinschal weitere 2 km). Höhenunterschied 525 m, Gehzeit ca. 2 1/2 Stunden.

aus dem Traisental

Talorte: Schrambach (Zögersbach), Dickenau, Lehenrotte, Türnitz