Logo Sektion St. Peter/Au

Sektion St. Peter/Au

Mitglied werden
zur Anmeldung

[S] SKITOUREN IM LUNGAU

25.01.2018

Drei Skitourentage bei super Wetter im Lungau

TourenführerIn: Josef Schweizer

Für manche Mitglieder haben sich die drei Tage im Lungau schon zu einem Fixpunkt in ihrem Skitourenkalender entwickelt und so starteten 13 Teilnehmer verteilt auf drei Autos um 06:00 Uhr Richtung Lungau.

Schnee sollte es nach den vorangegangenen Schneefällen ja genug geben und die Wetterprognose war auch sehr gut. Die Schneequalität stellte sich als schnittig, pickelhart, sumpfig und ein ganz klein wenig pulvrig heraus, was der guten Laune der Teilnehmer aber nichts anhaben konnte. Eine Oase der Entspannung war wieder der allseits beliebe Stützpunkt, der Andlwirt in St. Andrä, wo wir wieder mit gutem Essen und einem „Glaserl danach“ verwöhnt wurden.

 

Trübeck 2.367m (Tag 1)

Der Start war in St. Peter, von wo es über die Triebener Tauern nach Krakaudorf und hinauf zum Hof Roßanger ging. Von hier ging es dann weiter mit den Skiern bei herrlich strahlendem Sonnenschein und schweißtreibenden Temperaturen über den Wanderweg 796 über die Dorfer Hütten und der Dorfer Alm zielstrebig den Gipfel des Trübecks entgegen. 1.100 hm waren geschafft und die Gipfelrast und Jause war uns allen sehr willkommen. Nach einem Gipfelbild ging es den Südhang zuerst vorsichtig über den abgewehten Kamm hinunter Richtung Wald, wo der Schnee zwar mehr aber auch nicht besonders leicht fahrbar war, bis hin zur Forststraße, die uns wieder gut zum Ausgangspunkt brachte.

Auf der Weiterfahrt Richtung St. Andrä machten wir noch einen Einkehrschwung auf der Ludlalm am Prebersee.

1.100 hm im Aufstieg;  3 Stunden 18 Minuten; 5,6 km
Gesamt: 4 Stunden 25 Minuten; 11 km

 

Preber 2.740 m (Tag 2)

Nach kurzer Beratung wurde schnell klar: „Heute muss der Preber her“. Ausgangspunkt war der gestrige Einkehrschwung, die Ludlalm auf 1.522 m. Von hier ging es zuerst über eine Forststraße und dann durch lichten Wald zur Preberhalterhütte und im freien Gelände über den Roßboden fast 900 hm Richtung Vorgipfel und von da noch an die 50 hm ohne Ski zum Gipfel. Puh, der Anstieg war lang und zäh, aber die Aussicht in die Bergwelt ringsum ließ die Anstrengung schnell vergessen und als Belohnung gab es Mandi´s Schnapserl. Die Wolken hatten heute die Übermacht am Himmel und so ging es bald wieder abwärts zum Skidepot. Wie schon im Aufstieg vermutet, hat sich die Abfahrt als hart, brüchig, ruppig und sehr fordernd erwiesen. Als wir alle wieder gut am Ausgangspunkt, der Ludlalm, angekommen waren, freuten wir uns schon auf eine warme Suppe. Diese heizte uns dank ihrer besonderen Schärfe auch ordentlich ein, sodass die Chefin mit einer Runde Stamperl das Feuer löschen musste und uns obendrein auf die pfefferlastige Suppe einlud. Ein herzliches Dankeschön den Wirtsleuten! Der Abend beim Andlwirt klang, bekleidet in zünftigen Lederhosen, mit Livemusik von unserem Karl mit seiner Steirischen, aus.

1.200 hm im Aufstieg; 3 Stunden 20 Minuten; 4,5 km
Gesamt: 4 Stunden 23 Minuten; 10 km

 

Balonspitze 2.485 m (Tag 3)

Am letzten Tag entschieden wir uns für ein Ziel in Zederhaus und einem neuen Gipfel für alle Teilnehmer: die Balonspitze. Dieser Tag stand auch wieder im Zeichen von perfektem Schönwetter. Start war die Schießstätte, von wo uns die Spur an der Kleinbergalm vorbei, durch die Kartäuserschlucht zu den gleichnamigen Almen führte. Ein herrlicher Almboden, im Schatten der Wabenspitze, Grießenspitze, Balonspitze, Dolzenberg und Brettereck. Einige kleine Geländekuppen gab es noch bis zum Gipfel zu überwinden und der eine oder andere dachte nicht mehr, das Ziel auch tatsächlich noch zu erreichen. Doch letztendlich schafften alle Teilnehmer den Anstieg von 1.300 hm. „Wow“, „cool“, Sonne, Berge, Windstille, Zufriedenheit - ein perfekter letzter Gipfelsieg der sich dem Ende neigenden drei Tage. Nach der ausgedehnten Gipfeljause hieß es wieder rauf auf die Ski und rein ins weiße Vergnügen. Die Abfahrt hat sich als doch noch ziemlich anstrengend erwiesen, aber gab auch ein paar Schwünge im Pulver her. Da der Abschluss in Zederhaus beim Kirchenwirt wegen eines Todesfalls in der Familie nicht möglich war, fuhren wir Richtung Heimat und setzten unseren letzten Schwung im Rasthaus Tauernalm auf der A10, wo es wieder Abschied nehmen hieß für ein Jahr.

1.300 hm im Aufstieg; 3 Stunden 45 Minuten; 5,2 km
Gesamt: 5 Stunden; 11,5 km

 
 
<
>
 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung