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Ferienauftakt: Hütten der alpinen Vereine für Sommersaison gerüstet (Ferienauftakt: Hütten der alpinen Vereine für Sommersaison gerüstet)

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Ferienauftakt: Hütten der alpinen Vereine für Sommersaison gerüstet

Auch wenn der Sommer in den heimischen Bergen ein spezieller wird: Die Pächter der alpinen Hütten des Österreichischen Alpenvereins, der Naturfreunde Österreich und weiteren alpinen Vereinen freuen sich zum Ferienauftakt auf zahlreiche Tages- wie Nächtigungsgäste. Aktuell rufen die alpinen Vereine einmal mehr die notwendige Reservierungspflicht bei Hüttennächtigungen in Erinnerung. Auch den selbst mitgebrachten Schlafsack sowie Kopfkissenbezug gilt es diese Saison zusätzlich zu beachten. Die alpinen Vereine empfehlen, trotz der Corona-Lockerungen weiterhin die Hygienemaßnahmen und – wo möglich – die Abstandsempfehlungen bei der Bergsportausübung im Freien zu beachten.

Hüttenöffnung

Die Hütten der alpinen Vereine Österreichs sind für die Sommersaison gerüstet: Die meisten von ihnen haben ihre Pforten für Tages- und Nächtigungsgäste geöffnet, die letzten hochalpinen Stützpunkte folgen nun im Juli. Durch die geltenden Regelungen für Beherbergungsbetriebe (1,5 Meter Mindestabstand zu nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen in Schlaflagern) können die alpinen Hütten diese Saison jedoch nur ein reduziertes Kontingent an Schlafplätzen anbieten. Eine vorherige Reservierung ist deshalb für alle Nächtigungsgäste Pflicht – ohne Reservierung kein Schlafplatz!

Hüttenöffnung
Eingebaute Trennwände in einem Schlaflager auf der Lizumerhütte in Tirol.                   Foto © Romed Giner

Als weitere Besonderheit sind alle Nächtigungsgäste aufgerufen, einen dünnen Daunenschlafsack (anstatt eines einfachen Hüttenschlafsackes) sowie einen Kopfkissenbezug selbst mitzubringen – es werden aus hygienischen Gründen diesen Sommer keine Decken in den Schlaflagern bereitliegen, je nach Höhenlage der Hütte kann es empfindlich kalte Nächte geben. Ansonsten gilt mehr denn je der „gesunde Hausverstand“: Alpine Hütten nur in gesundheitlich einwandfreiem Zustand besuchen!

Empfehlungen zur Bergsportausübung überarbeitet

Die Empfehlungen der alpinen Vereine zur Bergsportausübung in Zeiten von Corona wurden aufgrund der seit 1. Juli geltenden Lockerungen im Sportbereich überarbeitet. Sie wurden in acht Punkte zusammengefasst und sind hier aufgelistet:

1.      Nur gesund in die Berge

Bedenke das Infektionsrisiko für andere und die coronabedingten Erschwernisse bei Rettungseinsätzen.

2.      Abstand halten – weiterhin

Bei der Sportausübung muss laut Gesetz kein Mindestabstand mehr eingehalten werden. Trotzdem empfehlen wir weiterhin – wo immer möglich – das Abstandhalten von 1 Meter. In jedem Fall zu Personen, die nicht zu unserer Gruppe gehören.

3.      Bergsport in Kleingruppen bevorzugen

Bedenke, dass es mit zunehmender Gruppengröße schwieriger wird, Abstand zu halten.

4.      Gewohnte Rituale unterlassen

Z. B. Händeschütteln, Umarmungen, Gipfelbussi, Trinkflasche anderen anbieten etc.

5.      Hygieneregeln beachten

Speziell bei der Nutzung von Sportgeräten durch mehrere Personen regelmäßig Hände­waschen oder desinfizieren. Mund-Nasen-Schutz und Desinfektions­mittel im Rucksack mitnehmen.

6.      Erste-Hilfe wie immer

Als Ersthelfer nach den allgemein üblichen Erste-Hilfe-Richtlinien vorgehen und zusätzlich einen Mund-Nasen-Schutz verwenden.

7.      Bei Fahrgemeinschaften maximal 2 Personen pro Sitzreihe 

Ohne Mund-Nasen-Schutz dürfen einschließlich dem Lenker nur zwei Personen in jeder Sitzreihe befördert werden. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bevorzugen.

8.      Hüttenregeln beachten

Schlafplätze müssen reserviert werden! Bei Übernachtungen auf Schutzhütten sind außerdem ein eigener Sommerschlafsack und ein Kissenbezug mitzu­nehmen, da aus hygienischen Gründen diesen Sommer keine Decken bereitliegen.

Hinweis: Bitte bedenkt, dass diese Leitlinien ein Datum tragen. Neue Vorschriften und Erkenntnisse können Änderungen bzw. Updates notwendig machen. Auf den Webseiten der alpinen Vereine findet ihr immer die aktuelle Version.

Als sicher gilt, dass das Corona-Ansteckungsrisiko im Freien sehr viel unwahrscheinlicher ist als in Innenräumen. Trotz der Lockerungen empfehlen die alpinen Vereine – wo möglich – die Abstandsempfehlungen bei der Bergsportausübung im Freien sowie die Hygienemaßnahmen weiterhin zu beachten. Die Vereine vertrauen in diesem Zusammenhang auf die Eigenverantwortung und die menschliche Vernunft.

Sicher in die Berge

Für erfolgreiche und unfallfreie Unternehmungen in den Bergen braucht es eine gute Planung im Vorfeld. Maßgeblich für die Tourenwahl sind das eigene Können und die körperliche Verfassung. Gehzeit, Beschaffenheit des Weges sowie der aktuelle Wetterbericht

 
 
 

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