risk'n'fun Report: (risk'n'fun Report: Chill Out Fieberbrunn)

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risk'n'fun Report:

Chill Out Fieberbrunn

risk'n'fun Reportzoom

Adrian Sauter schildert seine Eindrücke vom Chill Out

Ich komme mir schon ein wenig komisch vor, als ich bei bei strahlend blauem Himmel und fast 20 Grad meine Powderski ins Auto lade. Ich lasse das sonnenverwöhnte Stuttgart hinter mir und freue mich auf das Chillout, den letzten Stopp der risk'n'fun Ausbildung. Kaum zu glauben das ich die Trainingssession und das Next Level bereits hinter mir habe, so schnell geht die Zeit um.Kaum angekommen freue ich mich schon die ersten bekannten Gesichter wiederzusehen. Eine familiäre Stimmung macht sich breit. Aber auch einige neue sind dabei. Nicht nur was die Bekleidung angeht ist der Haufen bunt gemischt. Einige haben gerade die Trainingssession hinter sich, manche kommen direkt vom Level 3, dem Backcountry Pro. Wir alle werden nun über Fieberbrunn wild verteilt in sämtlichen Gasthäusern und Hotels untergebracht.Später trifft sich jedoch alles im Wirtshaus“ Eiserne Faust“. Nach einem kurzen Willkommensgruß stellen die Bergführer und Trainer ihre Routen vor. Aufgrund der leider etwas mageren Schneelage entscheide ich mich für eine Tour mit langem Aufstieg, mit der Hoffnung noch die letzten verbliebenen Powder-Reste zu erreichen. Wir studieren die Tour auf der Karte und schauen uns optionale Aufstiegs und Abfahrtsmöglichkeiten an.

 Am nächsten Tag geht es früh raus und wir machen uns auf den Weg das Skigebiet einmal komplett zu durchqueren, um an unseren Startpunkt zu gelangen. Dort angekommen müssen wir leider feststellen, dass die Schneelage alles andere als optimal ist. Die noch übrige Schneedecke scheint schon am Vormittag stark durchfeuchtet zu sein und die Gefahr beim Aufstieg von einer Nass- oder Gleitschneelawine erfasst zu werden scheint uns zu groß. Spontan wechseln wir den Schlachtplan und machen uns auf in Richtung Wildseeloder, Eine Querung und ein kurzer Hike bringen uns in fast gänzlich abgeschiedenes Gelände. Fast schon automatisch suche ich das Gelände auf Gefahrenmuster ab, nehme wahr, beurteile und entscheide. Auch die Sonne schaut jetzt durch und uns wird richtig warm. Wir erreichen einen Grat, von dem aus wir über eine Wechte in einen herrlichen Hang einsteigen. Wir finden dort noch erstklassigen Firnschnee und manch einer behauptet auch einige Quadratmeter Pulver ausgemacht zu haben. Nichts kann den Abfahrtsspaß trüben, obwohl jeder weiß, dass wir entweder alles wieder aufsteigen müssen oder durch das Tal hinausschieben müssen. Auf den letzten Schneeresten hangeln wir uns ins Tal und laufen zurück zur Talstation. Ziemlich geschafft von der kleinen Wanderung entschließen wir uns, ein kleines Päuschen einzulegen, in dem ein wenig gefachsimpelt wird. Wir reden über unsere gemeinsamen Entscheidungen und über die Gefahrensituation. Schnell haben wir dann auch schon unser nächstes Ziel auserkoren: das Face der Freeride World Tour. Auch dieses Jahr war in Fieberbrunn dieses Freeride- Event geplan. Wir sind beeindruckt von den enormen Ausmaßen der Cliffs und Felsbänder, die von den Fahrern während des Contests so easy gesprungen werden. Wir verzichten jedoch auf halsbrecherische Stunts und beobachten lieber eine riesige Nassschneelawine, die sich unterhalb des Hanges aufgetürmt hat. Wir sehen zu, dass wir schnell aus dem weiteren Gefahrenbereich herauskommen und fahren in Richtung Skigebiet zurück. Noch ein bis zwei Abfahrten auf der Piste, dann ist der Freeride-Tag auch für uns beendet. Unten trifft sich alles zu einem Bier und wir bemerken, dass alle Gruppen heute mehr oder weniger das gleiche gefahren sind. Dennoch hat jeder andere Geschichten zu erzählen und somit geht der erste Tag des Chillouts zumindest ausbildungstechnisch zu Ende. Nach dem Abendessen in der „Alten Post" geht’s zur Party ins Riverhouse. Nach ungezählten Bier- und Tischkicker-Runden, viel guter Stimmung und jede Menge Freeride-Spirit verlassen die letzten um 4 Uhr morgens den Schuppen.

Trotzdem entschließe ich mich am nächsten Morgen als einer der Wenigen, an einem Workshop teilzunehmen. Wir üben die LVS-Suche im regen-durchnässten Schneefeld unter Realbedingungen. Ich stelle fest, wie man ohne Schaufel in einer so verdichteten und schweren Schneedecke keine Chance, hat einen Verschütteten zu befreien. Anschließend fahren wir noch ein bisschen Wasserski auf den durchtränkten Pisten und ich merke wie auch Sulzschnee bei nicht so perfekten Bedingungen Spaß machen kann. Irgendwann sind wir jedoch erschöpft und durchnässt. Im Tal wartet zum Glück das BBQ auf uns. Mittlerweile sind auch fast alle Teilnehmer aufgetaucht und wir verweilen noch etwas in der warmen Hütte, bis die fetten Steaks gebraten sind. Einige Zeit verbringen wir noch so und sitzen zusammen. Später findet auch noch ein Materialflohmarkt statt. Am Nachmittag brechen nach und nach immer mehr auf. Fast schon eine traurige Stimmung macht sich breit, denn einige hier werden sich wohl eine Zeitlang nicht wiedersehen.

 Ich schaue zurück auf viele lehrreiche gemeinsame Stunden am Berg. Auf viele neue Bekanntschaften und auf viel tolle Lines, die wir gemeinsam in den Schnee zaubern durften. Das Chillout war trotz frühlingshaften Temperaturen und Regenwetter eine Erfahrung für sich. Weniger die skifahrerischen Qualitäten des Saisonabschlusses des risk'n'fun werden mir in Erinnerung bleiben, sondern mehr die Momente, die ich mit den Teilnehmern, den Bergführern und Trainern verbringen durfte. An dieser Stelle möchte ich auch einmal“ Danke“ sagen! Danke an Powderguide für diese einzigartige Möglichkeit die Camps aus der Teilnehmer- und Fotoperspektive festzuhalten. Danke an die Trainer und Bergführer, die wirklich einen fantastischen Job geleistet haben, und nicht zuletzt an alle Teilnehmer, welche einen wesentlichen Teil dazu beigetragen haben, dass die risk'n'fun- Ausbildung zu meinem ganz persönlichen Highlight geworden ist.