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konzept

© Rudi Wyhlidal

Konzept

„Menschen lernen überall: Sie lernen an Gleichaltrigen, sie lernen besonders in der Orientierung an Erfolgreicheren und sie lernen ganz besonders in Situationen und Umständen, mit denen keine instrumentelle Absicht verbunden ist“ (Kern, 1998).

Diese Erkenntnis bestätigt, dass Lernen und Entwicklung in Settings, die von allen Beteiligten als stimmig erlebt werden, effizienter und nachhaltiger ist. Peergroupeducation macht sich das zu Nutze: Sie geht davon aus, dass spezifisch Jugendliche Inhalte der Gesundheitsförderung in ihr Erkenntnis- und Ver¬haltensrepertoire mit höherer Bereitschaft aufnehmen, wenn ihnen diese von Gleich¬altrigen vermittelt werden. Unter peer groups versteht man Gruppen von Jugend¬lichen etwa gleichen Alters, die weitgehend ähnliche Wertvorstellungen vertreten und meist auch der gleichen sozialen Schicht entstammen.

Heute werden vorrangig zwei verschiedene Wege der peer group education be¬gangen:

Formale Vermittlung:
Auf offiziellem Wege und dem formalen Setting (Schule, Seminar, ...) werden Informationen von Jugendlichen an andere Jugendliche – meist in Form von Präsentationen – vermittelt. Wird ausnahmslos dieser Ansatz angewandt, bleibt die Wirkung zweifelhaft.

Grassroot:
Peer leaders leben das in Trainings Erfahrene und Entwickelte im konkreten, miteinander geteilten Lebensalltag mit ihren peer groups. Sie vermitteln also ihre Meinungen, Überzeugungen und neu gewonnenen Einstellungen, die mit Risiko¬verhalten und Lebensstil verbunden sind, auf informellem Weg – dieser Ansatz gilt heute als der effizienteste. Eines der wichtigsten europäischen Projekte, die das belegen konnten, war und ist risk´n´fun! Dies deshalb, weil die Projektbetrei¬berInnen selbst hinaus zu den Jugendlichen gingen und Lernende wurden – und weil sie auf der anderen Seite einen Rahmen schufen, in dem das Erfahrene langfristig wirken konnte. Jugendliche in der Entwicklung eigener Risikokompe¬tenzen zu begleiten, das erfordert eben zweierlei: Offenheit und Klarheit in der Begleitung. Dazu gehört auch, dass risk´n´fun alle Qualitätskriterien mit Leben erfüllte, die heute in der peer group education und Rausch- und Risikopädagogik (www.risflecting.at) als Grundlage des Handelns gelten. Denn jede präventive Arbeit ist verlorene Liebesmüh, wenn sie nicht bei den Bedürfnissen und Ansprü¬chen Jugendlicher ansetzt.

(Gerald Koller)

Entwicklung braucht Risiko. Mit diesem Leitsatz arbeiten wir auch bei risk´n´fun. Dass das Trainingskonzept sich in diesem Punkt von anderen Konzepten markant unterscheidet, wird intern wie extern häufig bestätigt. Risiko gehört zum Leben dazu, - so passiert Weiterentwicklung. Wer lernt mit Risiken umzugehen, lernt Verantwortung für sein Tun zu übernehmen und erweitert damit auch seinen Handlungsspielraum.

Wir arbeiten mit dem Prinzip Selbstverantwortung. Der Mensch braucht zum Überleben Risiko! Wir alle haben ein enormes Bedürfnis nach Entwicklungserfahrungen. Das ist nur durch das Eingehen und Bewältigen von risikobehafteten Situationen zu befriedigen: Durch Erfolg und Misserfolg, vor allem aber durch die Integration gemachter Erfahrung in das weitere Handeln lernen wir und erweitern unseren Handlungsspielraum. Niemand von uns hat Gehen ohne Stürzen gelernt – nicht aus Büchern, sondern vor allem aus unseren persönlichen Erfahrungen entwickeln wir Strategien für den weiteren Umgang mit dem, was Leben ist und erweitern ständig unser Repertoire an Verhaltensmöglichkeiten. Tun wir das nicht, entwickeln wir uns nicht weiter.
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Bei den „hardskills“ geht es um die Vermittlung der technischen Fähigkeiten wie etwa den richtigen Umgang mit der Notfallausrüstung, Informationsbeschaffung und Informationsauswertung, die Anwendung von Standardmaßnahmen, Kartenkunde und Orientierung.

Die „softskills“ greifen einen anderen, wesentlichen Bereich auf und werden von den eigens ausgebildeten risk´n´fun Trainer vermittelt. Es geht um eine erste Reflexion des eigenen Risikoverhaltens. In weiterer Folge steht die Entwicklung eines grundlegenden Gespürs für gruppendynamische Prozesse und die damit verbundenen Auswirkungen auf die eigene, gelebte Praxis im Zentrum des Interesses: wie und warum werden welche Entscheidungen am Berg gefällt? Was ist ausschlaggebend für verändertes Verhalten? Wie werde ich von der Gruppe wahrgenommen? Wie nehme ich mich selbst wahr?