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Heimat und Geschichte

Die Stadt Reichenberg liegt im ehemals deutschen Siedlungsgebiet Nordböhmens, hat derzeit etwa 100.000 Einwohner und trägt heute den Namen Liberec. Sie ist umgeben von der waldreichen Mittelgebirgslandschaft des Iser- und Jeschkengebirges.

Reichenberg war ein bedeutender Industrie- und Handelsplatz der Donaumonarchie. Nach dem 1.Weltkrieg musste Österreich die Sudetenländer an die neu entstandene tschechoslowakische Republik abtreten.

1945 wurden die Sudetendeutschen als Folge des Krieges aus der angestammten Heimat vertrieben und leben heute verstreut in Österreich und Deutschland. Die Sektion Reichenberg des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins wurde 1893 im damals österreichischen Reichenberg von Freunden der alpinen Bergwelt gegründet.

Die 1905 bei Cortina d´Ampezzo erworbenen erste Hütte wurde nur 14 Jahre später vom italienischen Staat enteignet. Der Reichenberger Alpinist Rudolf Kauschka suchte nach einem neuen Hüttenplatz und fand ihn 1922 an der Bachlenke.

1926 bauten die Reichenberger in dem bisher noch nicht erschlossenen Gebiet der Deferegger Berge die “Neue Reichenberger Hütte”.

1981 wurde ein umfangreicher Erweiterungsbau fertiggestellt und in den folgenden Jahren erheblich in Maßnahmen zur Energiegewinnung als Solar- und Wasserkraft und in Wasserver- und entsorgung investiert. 

Die Sektion Heute 

Nach der Vertreibung sammelten sich die Mitglieder wieder in der OeAV-Sektion Reichenberg. Das alpine Arbeitsgebiet, begrenzt im Norden vom Virgental, im Süden vom Defereggental, wird von aktiven Mitgliedern durch Mitarbeit, Beiträge und Spenden betreut.

Das Vereinsleben gestalten auch die Ortsgruppen in Kempten, Wermelskirchen und Wien mit eigenen Programmen. 

Einmal im Jahr (Ende August) treffen sich eine große Zahl von Mitgliedern und Freunden am Sitz der Sektion in St. Jakob in Defereggen zum traditionellen “Bergsteigertreffen”.

 
 
 

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