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Bergmesse Hocharn 21.8.2010 (Bergmesse Hocharn 21.8.2010)

Bergwetter Bayerische Alpen Ost,Österreichische Nordalpen

Sa
22.02.
So
23.02.
Mo
24.02.
 
Samstag, 22.02.2020
Nach einer trockenen Nacht mit wechselnder, teils auch dichter Bewölkung klart es am Morgen wieder auf. Es stellt sich ein überwiegend sonniger und milder, allerdings auch recht windiger Bergtag ein. Tagsüber ziehen nur hohe Wolkenfelder weit über allen Gipfeln durch und stören den Sonnenschein kaum. Dazu wird es mild, die Nullgradgrenze steigt auf etwa 2500 m. Am Nachmittag verstärkt sich der Wind zunehmend. Die Temperaturen liegen in 1500 m zwischen -1 und 10 Grad, in 2500 m zwischen -5 und 1 Grad. Der Wind kommt in freien Kammlagen in 2500 m mehrheitlich aus Sektor Nordwest mit 40 km/h im Mittel.
Sonntag, 23.02.2020
In der Nacht auf Sonntag ziehen Wolken auf und der Tag verläuft meist stark bis dicht bewölkt mit diffusen bis eingeschränkten Sichten auf den Bergen. Zudem regnet und schneit es gebietsweise etwas, vor allem von den Berchtesgadener Alpen Ostwärts. Die Schneefallgrenze steigt von 1400 auf 1800 m. Der Wind verstärkt sich im Tagesverlauf zunehmend und wird in exponierten Lagen allmählich stürmisch. In der Nacht auf Montag überall und teils kräftiger Niederschlag, die Schneefallgrenze sinkt wieder um rund 500 m ab. Die Temperaturen liegen in 1500 m zwischen 3 und 9 Grad, in 2500 m zwischen -3 und 2 Grad. Der Wind kommt in freien Kammlagen in 2500 m mehrheitlich aus Sektor West mit 70 km/h im Mittel.

zum Alpenvereinswetter /  alle Regional- sowie Punktprognosen auf alpenvereinaktiv.com /  aktualisiert von der ZAMG Innsbruck am: 21.02.2020 um 13:54 Uhr /  Icons © Dotvoid www.dotvoid.se

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Bergmesse-Hocharn 2010

Bergmesse Hocharn 21.8.2010

Viele Wege führen auf den Hocharn Bericht über eine stimmungsvolle Sternmesse auf 3254m

Für den vergangenen Samstag, den 21. August war die Messe anberaumt. Mit der verheißungsvollen Wettervorhersage eines strahlend schönen Wochenendes wuchs die Vorfreude auf das Zusammenkommen am Berg. Die Auswahl an ein- oder zweitägigen Aufstiegsvarianten unter anderem über das Hochtor, das Zittelhaus oder etwa die Direttissima aus Lenzanger ließ wohl keine Wünsche offen. Möglich wurde dies durch unsere zahlreichen Tourenführer denen wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön zukommen lassen möchten.

Unsere Gruppe nahm den Hocharn über den Sonnblick in Angriff. Mit einem individuellen Start zu Freitagmittag stiegen wir bei schwüler Witterung von Lenzanger aus zur Rojacherhütte auf. Nach einem kurzen Stell-Dich-Ein bei unserer Hüttenwirtin Edda Schnitzer erklommen wir über den Grat das Zittelhaus, ein Steinbocktrio säumte dabei in unmittelbarer Nähe unseren Weg. Unbeschreiblich. Nach der Verköstigung durch die Hüttenleute Hermi und Andi, die im Übrigen nur Wärmstens empfohlen werden kann, ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Mit Wind und sich nur langsam lichtenden Nebel starteten wir am nächsten Morgen um etwa 8 Uhr vom Zittelhaus in Richtung Goldzechkopf. In der eigens von Friedl Wallner, einer Seele von einem Wetterwart, angelegten Spur war dies ein Leichtes. Für diesen Wegabschnitt sollten Steigeisen aber jedenfalls mitgeführt werden! Über den gut versicherten Fels erreichten wir in leichter Kletterei den mit einem Rosenkranz versehenen Goldzechkopf (3042m). Weiter über Plattenwerk über die Goldzechscharte auf den Hocharn, wo wir mit einem freundlichen Hallo von den schon zahlreich Versammelten begrüßt wurden.

Die anschließende Messe im Angesicht des vor 20 Jahren durch das Jugendrotkreuz aufgestellten Gipfelkreuzes wurde besonders durch die persönlichen Worte von Pfarrer Otto zu einem in sich stimmigen Erlebnis. Selbst der Wind, dem wir teils mit Mützen, Stirnbändern und Handschuhen entgegentraten, tat diesem keinen Abbruch. Viel zu schnell nahmen wir wieder Abschied und formierten uns entsprechend der Abstiegsvarianten u.a. über das Seidlwinkltal, das Krumltal oder nach Lenzanger neu.

Ersteres war unser Zielort und so folgten wir, einige seilversicherte Passagen hinter uns lassend, dem Klagenfurter Jubiläumsweg bis kurz nach dem Otto-Umlauft Biwak auch bekannt als sternengekröntes Hotel Otto. Wer hier ein kleines komfortables Hüttchen erwartet, der irrt gewaltig. Die Blechbüchse, mit den sechs Schlaflagern kann aber immerhin mit einem Gaskocher und den entsprechenden Kartuschen aufwarten. Am Vorabend nächtigten hier im Übrigen zehn Personen.

Über schroffes Gelände ins Diesbachkar absteigend, das Tauernhaus am Talboden passierend zur Palfneralm. Die Jugend vernahm den Ruf eines kühlen Bieres wohl etwas eher und trudelte dort als Erstes ein. Gemeinsam beschlossen wir den Tag in einer gemütlichen Runde in der lauen Luft eines Gastgartens am Taleingang.

Danke unseren OEAV-Tourenführer: Gerstgraser Christian, Burgsteiner Georg und Lechner Josef

Iris Portenkirchner (AV-Rauris-Mitglied)

Zeitungsberichte zum Downloaden:

Hier einige Bilder von Gerlinde:

http://www.alpenverein.at/rauris/Alben/2010/2010_08_21_Hocharn_Bergmesse/index.php?navid=4

 
 
 

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