Österreichischer Alpenverein

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Gletscherbericht 2010/2011

Gletscher auf dem Rückzug

Das Jahr 2011 hat den österreichischen Gletschern stark zugesetzt das machen die Ergebnisse des aktuellen Gletscherberichts deutlich. 97 Prozent der Eisriesen sind im vergangenen Jahr zurückgeschmolzen, drei Prozent wurden als stationär eingestuft. Kein einziger der 95 beobachteten Gletscher konnte 2011 einen Vorstoß verzeichnen. Bei 15 Gletschern wurden sogar Längenverluste von mehr als 30 Metern registriert.

Bildmaterial zum Download: 
 

Der Ochsentaler Gletscher in der Silvretta vom Radsattel aus gesehen im Jahr 1927 (Foto: H. Kinzl).

Der Ochsentaler Gletscher in der Silvretta vom Radsattel aus gesehen im Jahr 2011 (Foto: G. Groß).

Der Hallstätter Gletscher mit dem Hohen Dachstein um 1930 (Foto: Laternbildsammlung des Alpenverein-Museums).

Der Hallstätter Gletscher mit dem Hohen Dachstein 2011 (Foto: M. Stocker-Waldhuber). Die Oberfläche von 1930 (blau) und der Eisrand (orange) lagen einige Meter höher als heute.

Das Karlinger Kees schmolz zwischen 1993 und 2011 über die Felsstufe zurück (Foto 1993: G. Patzelt).

Das Karlinger Kees schmolz zwischen 1993 und 2011 über die Felsstufe zurück (Foto 2011: G. Seitlinger).

Im Berichtsjahr 2011 hat ein rund 35 m dicker, 100.000 m³ großer Eiskörper (grün gefärbt) die Verbindung zum Stubacher Sonnblick Kees verloren. Der neue Gletscherrand liegt etwa 490 m hinter dem alten (Foto: H. Wiesenegger).

Der Hallstätter Gletscher mit dem hohen Dachstein 2011 (Foto: M. Stocker-Waldhuber).

 

 

Waxegg Kees in den Zillertaler Alpen, 20.8.2011 (Foto: norbert-freudenthaler.com).

Eishöhle am Mittelberg Ferner im Pitztal 2011 (Foto: Andrea Fischer).