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Totalphütte: Spendenaktion für Wiederaufbau nach Zerstörung (Totalphütte: Spendenaktion für Wiederaufbau gestartet)

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Totalphütte: Spendenaktion für Wiederaufbau nach Zerstörung

Im Jänner 2019 wurde die Totalphütte auf 2.385 m im Rätikongebirge durch eine Staublawine fast zur Gänze zerstört. Mit vereinten Kräften versuchen wir die Alpenvereinshütte am Fuße der Schesaplana neu zu errichten.

Ziel des Alpenverein Vorarlberg ist es, bis Oktober 2019 den Rohbau der Hütte fertigzustellen, damit bis spätestens Juli 2020 der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Laut derzeitigen Schätzungen wird der Wiederaufbau der Totalphütte ca. EUR 2,5 Millionen kosten. Derzeit laufen die Planungsarbeiten mit Fachleuten auf Hochtouren. Je nach Wetterverhältnissen wird ein Baustart mit Ende Mai anvisiert.

Totalphütte, Rätikon: Totalzerstörung nach Staublawinezoom

Hohe finanzielle Eigenlast

Trotz Versicherungsleistung werden wir als gemeinnütziger Verein eine hohe finanzielle Eigenlast zu tragen haben. Ohne externe Unterstützung ist die neue Totalphütte – am selben Standort - für uns nicht finanzierbar.

Spendenaktion gestartet

Die Totalp-Spendenaktion wurde im Rahmen der 150 Jahr-Feier des Alpenverein Vorarlberg in Dornbirn offiziell gestartet. 

Damit der Wiederaufbau der Hütte gestemmt werden kann, benötigen wir eure Mithilfe. Denn nur gemeinsam können wir im Rahmen der Spendenaktion etwas bewegen.

Hier spenden: alpenverein-vorarlberg.at/totalp

 

Totalphütte: Das ganze Ausmaß der Zerstörung

 
 
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Definitive Schadenshöhe nach Schneeschmelze möglich

Laut derzeitigen Schätzungen wird der Wiederaufbau der Totalphütte ca. € 2,5 Millionen kosten.

Erst nach der Schneeschmelze wird es definitiv erst möglich sein, das ganze Schadensausmaß zu überblicken. Durch die extreme Lage der Schutzhütte sind die Baukosten im Durchschnitt um 2,5 bis 3 Mal höher als im Tal. Allein die benötigten Transportkosten durch den Helikopter verursachen immense Kosten.

Derzeit laufen die Planungsarbeiten mit den Fachleuten auf Hochtouren. Da die Baumaßnahmen durch die extreme Lage nur in den Sommermonaten durchgeführt werden können, ist eine rasche Koordination der Bauarbeiten dringend notwendig. Durch die Lawine wurde auch die Materialseilbahn teilweise zerstört, sodass diese so rasch als möglich erneuert werden muss, damit die Hütte wieder mit Kleinmaterial und Lebensmittel versorgt werden kann. Wenn es die Wetterverhältnisse zulassen möchte der Alpenverein Vorarlberg schon Ende Mai mit den Bauarbeiten beginnen.

Selbstverständlich werden wir auch versuchen, dass durch die ehrenamtliche Mithilfe von engagierten Personen die anvisierten Baukosten eingehalten werden können. Wir bedanken uns jedenfalls jetzt schon bei allen aktiven Helfern für die für uns so wichtige und wertvolle Unterstützung.

Hier spenden: alpenverein-vorarlberg.at/totalp

Über die Totalphütte

Die Totalphütte liegt auf 2.385 m Höhe oberhalb des Lünsersees auf einem kleinen Plateau, umgeben von herrlichen Kletter- und Wanderbergen auf halbem Weg zur Schesaplana. Ausgehend vom Lünersee ist die Totalphütte in ca. 1 bis 1 ½ Stunden zu erreichen und selbst für Kinder und ältere Bergfreunde ist der Aufstieg zur Totalp kein Problem.

Die Totalphütte wurde im Jahr 1963 als Hütte von den Vorarlberger Illwerken übernommen und diente ursprünglich als Unterkunft für die Arbeiter, die an der Errichtung des Stollens beim Schesaplana Gletscher gearbeitet haben. Nach der Beendigung der Bauarbeiten - im Jahre 1973 - wurde die Hütte samt Grund und Seilreise von den VIW dem Alpenverein Vorarlberg zur Verfügung gestellt. Die Schutzhütte wurde umfangreich ausgebaut und modernisiert.

Seither wird sie über die Sommermonate (von Mitte Juni bis Anfang Oktober) bewirtet und ist inzwischen einer der wichtigsten Alpinstützpunkte des österreichischen Alpenvereins geworden. Derzeitiger Pächter ist Christian Beck der u.a. auch im Winter die Palüdhütte in Brand bewirtschaftet.

Die Totalphütte verfügt insgesamt über 88 Schlafplätze in 11 Räumen unterschiedlicher Größe sowie über ein Winterlager, welches ca. 200m vom Haupthaus entfernt ist. Im Winterraum finden ca. 10 Personen Platz. In den zwei Gaststuben ist Platz für ca. 85 Gäste und auf der Terasse für weitere 160 Gäste. In den letzten 5 Jahren konnte die Hütte mit großem finanziellem Aufwand saniert werden. Im heurigen Jahr war die Erneuerung des Küchenbereiches geplant, somit wäre die letzte Bauetappe der Generalsanierung abgeschlossen gewesen.