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Kaltfront: Wettersturz im Gebirge (Wettersturz im Gebirge)

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Kaltfront: Wettersturz im Gebirge

Auf Sonnenschein folgt Kälte, Wind und Schnee

Die eindrucksvollen Auswirkungen einer Kaltfront konnten wir bei einer Hüttentour im September 2016 sehen und auch spüren. Dank guter Planung war die Gruppe darauf vorbereitet.

 
 
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Fotos von Gerhard Mössmer, ÖAV

#Bergwissen: Kaltfront und Warmfront

Auszug aus dem "Booklet Bergwandern" des Alpenvereins (Seite 60ff).

Unter "Fronten" versteht man das Aufeinandertreffen verschieden warmer Luftmassen.

Warmfront

Bei der Warmfront trifft relativ warme Luft auf eine kältere Luftmasse und legt sich über diese. Es entstehen flächendeckende, meist den ganzen Himmel überziehende Wolken, die sich zunehmend verdichten und letztendlich zu länger anhaltendem Niederschlag führen (Landregen).

Durchzug einer Warm- und Kaltfront (aus dem "Booklet Bergwandern" des Alpenvereins)zoom

Kaltfront

Eine Kaltfront hingegen läuft etwas radikaler ab. Hier schiebt sich kalte Luft unter eine vorhandene relativ warme Luftmasse. Dabei entstehen Haufenwolken, die rasch anwachsen und es kommt zu kürzeren, aber heftigen Niederschlägen, oftmals verbunden mit Gewittern (auch im Winter möglich). Die Niederschläge gehen meistens mit starken Winden einher und es kühlt stark ab. Es kommt zum sogenannten Wettersturz.

In der Tourenplanung berücksichtigen!
Von Kaltfronten wird man heutzutage kaum mehr "überrascht". Sie können von den Wetterdiensten bereits sehr gut vorhergesagt werden.

 

Weiterlesen im "Booklet Bergwandern"

Das "Booklet Bergwandern" enthält alles, was Wanderer wissen müssen, um möglichst sicher und risikobewusst in den Bergen unterwegs zu sein und ihren Sport uneingeschränkt genießen zu können. Die Themen: Ausrüstung, Tourenplanung, Wetter, Orientierung, Bewegungstechnik, Verhalten im Notfall und Tipps zum Wandern mit Kindern.

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