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Breite Plattform "Rettet die Kalkkögel" gegründet

Initiativen aus allen Gesellschaftsbereichen engagieren sich für den Erhalt des Ruhegebiets

Rettet die Kalkkögelzoom

In den nächsten Tagen und Wochen werden nach der FPÖ-Entscheidung pro "Brückenschlag" () weitere politische Parteien ihre Parteiklausuren abhalten und eine Entscheidungsfindung FÜR oder GEGEN eine Erschließung der Kalkkögel herbeiführen. Vor diesem Hintergrund hat sich nun die Plattform "Rettet die Kalkkögel", bestehend aus einer breiten Front von Alpinen Vereinen, Bergsteigerklubs, Hochgebirgsgruppen, Bürgerinitiativen und Privatpersonen, zu einer überparteilichen Initiative zusammengeschlossen. Die Plattform setzt sich mit aller Kraft gegen die drohende Erschließung der Kalkkögel ein.

Die Plattform "Rettet die Kalkkögel" ruft sämtliche politischen EntscheidungsträgerInnen in der Gemeinde-, Regional-, Stadt- und Landespolitik sowie die verantwortlichen TourismusvertreterInnen eindringlich dazu auf, dem "Projekt Brückenschlag" endlich Einhalt zu gebieten.

Es muss Schluss sein mit der Verschwendung von Steuergeldern für ein wirtschaftlich fragwürdiges Projekt, welches ein Ruhegebiet zerstört und einen Bruch von Gesetzen und internationalen Verträgen bedeutet!

Weiteren Neuerschließungen eine Absage erteilen

Der Wintertourismus ist einem massiven Wandel unterworfen und deshalb muss weiteren Neuerschließungen eine Absage erteilt werden. Die Devise muss vielmehr lauten, mit dem Potenzial der umliegenden Schutzgebiete auf einen zukunftsorientierten Alpin-, Bildungs-, Erholungs- und Gesundheitstourismus zu setzen.

Die Initiativen in der Plattform, von denen viele auf eine sehr lange Tradition und Geschichte in den Tiroler Bergen verweisen können, bieten den Verantwortlichen gerne ihre Expertisen an, wenn es darum geht, den Menschen und Besuchern unsere einzigartige Bergwelt – ganz ohne "Geisterbahn" – nachhaltig erlebbar zu machen.

Kalkkögel retten: Petition und Info-Website

Auf der eigens eingerichteten Website www.kalkkoegel-retten.at informiert die Plattform die interessierte Öffentlichkeit mit Daten, Fakten und Hintergründe ausführlich zum Projekt "Brückenschlag".

Darüber hinaus besteht über die Website auch die Möglichkeit, die Petition zu unterzeichnen. Über 16.000 Personen haben bereits online unterschrieben und 2.000 Unterschriften liegen zusätzlich in schriftlicher Form vor.

Für immerwährenden Schutz der Kalkkögel

Unabhängig davon, wie sich die politischen Parteien in den nächsten Wochen und Monaten entscheiden werden, wird die Plattform "Rettet die Kalkkögel" weiterhin aktiv sein und sich für einen immerwährenden Schutz der Kalkkögel einsetzen.

Bei einer Pressekonferenz am 16. September 2014 auf der Adolf Pichler Hütte haben sich die Sprecher der Plattform "Rettet die Kalkkögel" erstmals öffentlich zu Wort gemeldet.


Rettet die Kalkkögel