Österreichischer Alpenverein

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Partnerschaftsübereinkommen in Kärnten und Salzburg

Partnerschafts-Übereinkommen mit dem Nationalpark Hohe Tauern in Kärnten.
Von links: P. Rupitsch (Nationalparkdirektor), G. Wurmitzer (ehem. LR u. Nationalparkreferent), P. Haßlacher (Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz im ÖAV), P. Grauss (ehem. Präsident des ÖAV)
Partnerschafts-Übereinkommen mit dem Nationalpark Hohe Tauern in Kärnten.
Von links: P. Rupitsch (Nationalparkdirektor), G. Wurmitzer (ehem. LR u. Nationalparkreferent), P. Haßlacher (Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz im ÖAV), P. Grauss (ehem. Präsident des ÖAV)
Partnerschafts-Übereinkommen mit dem Nationalpark Hohe Tauern in Salzburg.
Von links: P. Haßlacher (Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz im ÖAV), A. Höfler (ehem. 2. Vorsitzende des ÖAV), F. Schausberger (ehem. LH u. Nationalpark-referent)
Partnerschafts-Übereinkommen mit dem Nationalpark Hohe Tauern in Salzburg.
Von links: P. Haßlacher (Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz im ÖAV), A. Höfler (ehem. 2. Vorsitzende des ÖAV), F. Schausberger (ehem. LH u. Nationalpark-referent)
 

Der Österreichische Alpenverein hat in den Hohen Tauern zwei Partnerschaftsübereinkommen mit dem Kärntner und Salzburger Nationalparkfonds abgeschlossen. Sie sollen einen Schulterschluss für die gemeinsame Aufbauarbeit der nächsten Jahre und Jahrzehnte signalisieren und das bisher Erreichte dauerhaft absichern. Das gilt vorerst einmal recht aktuell für den Flächennutzungskonflikt im Bereich des obersten Mölltales im bestgeschützten Bereich der Welt im Vorfeld der Pasterze am Sandersee. Dort möchte die Verbundgesellschaft auf ÖAV-Grundeigentum eine Staumauer zum Rückhalt des Gletscherschliffes errichten.

Dieser Schulterschluss trifft auch auf einen weiteren Hot-Point im Salzburger Anteil am Nationalpark Hohe Tauern zu, nämlich auf das Umfeld der Krimmler Wasserfälle. Dort bemüht sich die ÖAV-Sektion Warnsdorf-Krimml auf vorbildliche Art und Weise um den Krimmler Wasserfallweg, saniert Abschneider, führt eine Nationalparkinformationsstelle und hält ihr Arbeitsgebiet im Nationalpark mit zwei Hütten in Schuss. Umgekehrt karren immer mehr Taxis tausende Besucher auf vier Rädern in den Nationalpark/Krimmler Achental. Im Sinne der Glaubwürdigkeit des Nationalparkes bedarf es hier einer Kehrtwendung bei der Genehmigungspolitik solcher Fahrten und der Besucherlenkung im Vorfeld der berühmten Wasserfälle.

Vor großen gemeinsamen Herausforderungen stehen Nationalpark und ÖAV bei der Qualitätssicherung der Schutzhütten und Wege, bei der Informationspolitik über den Nationalpark, Jugendarbeit, Forschungstätigkeit und Förderung des Alpintourismus.  

Die Partnerschaftsübereinkommen stehen als pdf Dokumente zum Download zur Verfügung: