Österreichischer Alpenverein

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Aktuelle Beiträge zum Thema Energie

220-kV-Starkstromfreileitung im Gebiet Kronhofgraben ist nicht umweltverträglich

August 2014: Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) hat den Antrag auf Bewilligung einer Freileitung von Weidenburg nach Somplago über den Kronhofgraben abgewiesen. Im Rahmen der naturschutzrechtlichen Interessenabwägung wandte das Gericht das Energieprotokoll der Alpenkonvention an, um das überwiegende öffentliche Interesse am Landschafts- und Naturschutz zu begründen.

Zum Beitrag Kronhofgraben

Energiewende: Erneuerbar ist nicht gleich nachhaltig

Der ÖAV hat nach seinen Satzungen und als gesetzlich anerkannte Umweltorganisation die Verpflichtung, sich für den Erhalt der alpinen Bergwelt in ihrer Ursprünglichkeit und Vielfalt einzusetzen. Dieser Auftrag besteht nicht nur im Namen seiner über 400.000 Mitglieder, sondern wird im demokratischen Spiel der Interessengruppen vom ÖAV als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden. Zugleich ist die Bewahrung alpiner Landschaftsressourcen nicht nur eine Frage des Natur- und Umweltschutzes, sondern hat auch vielfältige soziale und Ökonomische Dimensionen.

Zum Beitrag Energiewende

Alpenschutz durch Energieeffizienz

Vortrag von Ernst Ulrich von Weizsäcker bei der Hauptversammlung des Österreichischen Alpenverein am 15. Oktober 2011 in Mayrhofen.

Zum Beitrag Alpenschutz

Interview: Mit Vernunft an der Energiewende arbeiten

Im Anschluss an das Referat von Ernst Ulrich von Weizsäcker bei der Hauptversammlung des ÖAV am 15. Oktober 2011 hat Ernst Ulrich von Weizsäcker einige seiner Thesen im Gespräch mit Hannes Schlosser erläutert.

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Keine Windkraft in alpinen Lagen - am Beispiel Brennerberge

„Südtirol ist sicher kein idealer Standort für Windparks. Solche Anlagen sind landschaftlich einfach nicht tragbar“, sagt der Südtiroler Umweltlandesrat Michl Laimer (Dolomiten, 18.02.2011) und empfiehlt der eigenen Regierung das Land zur „windkraftfreien Zone zu erklären“. Diese Haltung hat der Umweltlandesrat wiederholt formuliert, sie ist grundvernünftig und deckt sich auch noch mit der Position des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) zu Windkraftanlagen im Gebirge.

Zum Beitrag Windkraft

„Die Satzungen des Österreichischen Alpenvereins verpflichten uns dazu, die Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt zu erhalten. Als gesetzlich anerkannte Umweltorganisation betrachten wir es als unsere gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Interessen der Natur im demokratischen Spiel der Kräfte zu vertreten.“
(Christian Wadsack, Präsident des ÖAV bis 2013)

Christian Wadsack


„Wir brauchen eine Energiewende, bei der Einsparungen und Effizienzsteigerungen zentrale Ziele sind. Global, aber auch in Österreich, werden deutlich mehr Ressourcen verbraucht als zur Verfügung stehen. Ein Viertel des Jahres lebt die Weltgemeinschaft derzeit auf Kosten künftiger Generationen – dieses ruinöse Wirtschaften muss ein Ende haben.“
(Robert Renzler, Generalsekretär des ÖAV)

Robert Renzler

„Es dürfen einem steigenden Energieverbrauch nicht noch weitere unberührte Natur- und Landschaftsräume geopfert werden. Zu dieser Einsicht muss auch die österreichische Tourismuswirtschaft kommen, denn ohne intakte Landschaften nimmt auf Dauer vor allem der Sommertourismus Schaden.“
(Peter Haßlacher, ehem. Leiter der Abt. Raumplanung-Naturschutz im ÖAV)

Peter Haßlacher

„Diejenigen, welche die Schönheit der Alpen verteidigen, stehen auf der progressiven Seite. Denn sie veranlassen die Gesellschaft dazu, einen technischen und zivilisatorischen Fortschritt voranzutreiben, der auch für unsere Urenkel noch funktioniert. Von dem was die heutigen Modernisten vertreten, weiß man heute schon, dass das für die Zukunft unsere Urenkel vollkommen unbrauchbar ist, weil es nur um kurzfristige Sofortgewinne und Eintagsfliegen geht. Sie vom Alpenverein gehören zu den Langfristigen – und die Zukunft gehört den Langfristigen und nicht den Kurzfristigen.“
(Ernst Ulrich von Weizsäcker )

Ernst Ullrich von Weizsäcker