Österreichischer Alpenverein

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Bergsport & Umwelt

Outdoor Sportarten und einfach draußen in der Natur sein liegen hoch im Kurs. Bekannte Spielarten, neue Trends, aber auch Altbekanntes und Langbewährtes wie Skifahren, Rodeln und Bergwandern fördern die Lust und Freude an der Bewegung, begeistern und motivieren gleichzeitig, die die Natur zu erleben.

Der Bergwald und der Bereich darüber, das sogenannte „Obere Stockwerk“ bzw. „alpine Ödland“, wird jedoch von verschiedenen "Lebens- und Naturraumpartnern" genutzt. Lebensraumpartner? Gemeinhin bekannt sind Lebenspartner oder Lebensabschnittspartner, aber Lebensraumpartner?! Lebensraumpartner werden alle genannt, die sich einen Lebensraum teilen und dies, wenn möglich, friedlich. Es handelt sich um die Gruppe der Freizeitnutzer, der Grundbesitzer, Jäger, Förster und natürlich um die sensibelste und störungsanfälligste Gruppe, die Wildtiere.

Um den Ansprüchen dieser unterschiedlichen Gruppen gerecht zu werden, versucht der ÖAV gemeinsam mit seinen Lebensraumpartnern punktuell Lösungen zu finden, die ein respektvolles Miteinander ermöglichen. Die freie Betretbarkeit des Wald- und Berggebietes wird v.a. durch verschiedene rechtliche Maßnahmen geregelt – hinzu kommen im Rahmen von Besucherlenkungsprojekten auch freiwillige Wild- bzw. Waldruhezonen. Somit sind Besucherlenkung, freie Betretbarkeit und Wegegebot  keine Widersprüche an sich! Respekt, Verständnis und Bewusstseinsbildung vorausgesetzt.

Bei „Vielfalt bewegt! Alpenverein“ handelt es sich um ein Biodiversitätsmonitoring über der Walgrenze – will heißen: Alpenvereinsmitglieder beobachten 17 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, die ihren Lebensraum im Gebirge haben. Somit leisten auch die Naturnutzer einen Beitrag für die Balance zwischen „Schützen und Nützen“, wozu in der Biodiversitätsstrategie 2020+ und in der Biodiversitätskonvention angehalten wird.

Schneeschuhwanderer im Obernbergtal/ c K. Herzer