Österreichischer Alpenverein

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Nationalparks Austria

Burgställe mit Pasterze
Burgställe mit Pasterze

Sechs österreichische Nationalparke erstrecken sich derzeit mit insgesamt ca. 2.300 km² Fläche auf rund drei Prozent des Staatsgebietes. Die Entstehungsgeschichte dieser Naturjuwele ist eng mit dem Wirken der Alpinen Vereine und Naturschutzorganisationen, und nicht zuletzt auch des UWD verbunden.

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Der älteste heimische Nationalpark ist mit 1.800 km² der größte Nationalpark Mitteleuropas. Alpine Vereine und Naturschutzorganisationen im UWD engagierten sich von Beginn an für den größten heimischen Nationalpark. Alpine Vereine und Naturschutzorganisationen setzten sich von Beginn an für die Errichtung des Nationalparks Hohe Tauern, den es ohne Alpenverein - der auch größter Grundeigentümer dort ist - Naturschutzbund und Naturfreunde nicht gäbe. Mit großem Einsatz konnten das Dorfertalkraftwerk und andere Erschließungsprojekte verhindert werden, jahrzehntelange pro-aktive Bemühungen für dieses Schutzgebiet wurden ab 1981 von Erfolg gekrönt.
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Nationalpark Hohe Tauern - Reisseck-Höhenweg (Quelle: NPHT-Kärnten)
Nationalpark Hohe Tauern - Reisseck-Höhenweg (Quelle: NPHT-Kärnten)

Vor Jahrzehnten verhinderte der Naturschutzbund eine Brücke über den Neusiedler See. Gemeinsam mit anderen Naturschutzorganisationen konnte Jahre später der erste international anerkannte Nationalpark Österreichs durchgesetzt werden. 1993 wurde dieser grenzüberschreitende Steppennationalpark gegründet. Mit seinen Teilgebieten auf österreichischem und ungarischem Territorium zählt er zu den faszinierendsten Naturräumen Europas.
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Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel (Quelle: NP Neusiedler See-Seewinkel)
Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel (Quelle: NP Neusiedler See-Seewinkel)

1984 drohte mit dem geplanten Bau des Kraftwerkes Hainburg die Zerstörung des letzten frei fließenden Donauabschnitts mit seinen Auwäldern - das naturzerstörerische Projekt konnte durch den Protest zig-tausender ÖsterreicherInnen abgewendet werden. Am 27. Oktober 1996 wurde der Nationalpark Donau-Auen eröffnet. 1997 erfolgte außerdem die internationale Anerkennung als Kategorie II Nationalpark der IUCN.
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Der Nationalpark Oberösterreichische Kalkalpen im Sengsengebirge und Reichraminger Hintergebirge ist das größte Waldschutzgebiet Österreichs. Er umfasst 20.825 Hektar. Der UWD war in der 80er Jahren einer der Initiatoren dieses Nationalparks und hat in den 90er Jahren wesentlich zu seiner Realisierung beigetragen. Seither ist er ein kritischer Beobachter aller Vorgänge im und um den 1997 eröffneten Nationalpark und bekämpft Fehlentwicklungen - wie etwa die geplante Müllverbrennung in der Nationalpark-Region.Der Nationalpark Kalkalpen ist flächenmäßig über den ersten Verordnungsabschnitt noch nicht hinausgekommen. Hier ist zu klären, wie es im Gebiet der Haller Mauern, des Warschenecks und im Toten Gebirge weitergeht.
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Nationalpark Kalkalpen - Herbststimmung im Bodinggraben (Quelle: NP Kalkalpen/Erber)
Nationalpark Kalkalpen - Herbststimmung im Bodinggraben (Quelle: NP Kalkalpen/Erber)

Ein Grundstein für den 1999 eröffneten Nationalpark wurde von der Bürgerinitiative (BI) zur Erhaltung des Thayatals bereits 1988 mit der Durchsetzung eines Naturschutzgebietes gelegt. Der Umweltdachverband stand der BI zur Seite und zeichnete sie u.a. mit dem Ford-Umweltpreises 1990 aus. Als viele nicht mehr an den Nationalpark glaubten, konnte der UWD Ende der 90er Jahre die verantwortlichen Politiker überzeugen. Fazit: Klein, aber fein, ist das Thayatal inzwischen zum Vorzeige-Nationalpark geworden.Die Arrondierung mit unbedingt notwendigen Flächen, die schon 1997 im Staatsvertrag Bund-NÖ vereinbart wurde, steht weiterhin aus. Dementsprechende Vorgespräche sind im Laufen, Umfang und Zeitpunkt der Umsetzung stehen jedoch noch nicht fest.
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Rauschende Thaya im Nationalpark (Quelle: D. Manhart)
Rauschende Thaya im Nationalpark (Quelle: D. Manhart)

1997 beschloss der UWD die Forderung nach einem Nationalpark im Gesäuse und setzte sich für dessen Realisierung ein. Am 5. Oktober 1998 kamen NGOs an einen Tisch zusammen, um die Johnsbacher Erklärung zu besiegeln. Damit wollten die Naturschutzorganisationen und Alpinvereine eine wesentliche Weiche pro Nationalpark Gesäuse stellen. Mit der gemeinsamen Johnsbacher Erklärung vereinbarten sie einen Schulterschluss zur Einrichtung des Nationalparks und setzten einen Meilenstein für dessen Verwirklichung. Die Jahrestagung 2001 des Umweltdachverbandes leitete die Schlussoffensive für den mit 11.054 ha drittgrößten heimischen Nationalpark ein, der am 26. Oktober 2002 gegründet wurde.
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Nationalpark Gesäuse (Quelle: NP Gesäuse)
Nationalpark Gesäuse (Quelle: NP Gesäuse)