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Berg Heil!
Alpenverein und Bergsteigen 1918-1945

Herausgegeben vom Deutschen Alpenverein e.V., dem Oesterreichischen Alpenverein und dem Alpenverein Südtirol

2011, 635 S.
zahlreiche s/w- und farb. Abb.
27.5 x 21 cm
Böhlau-Verlag Köln-Weimar-Wien

ISBN 978-3-412-20830-1

Buchhandelsausgabe: € 44,90 [A] | € 43,50 [D]
Ausgabe für Alpenvereinsmitglieder im Alpenverein-Shop um € 34,90 

 

Stimmen zum Buch

"Der [...] Band belegt nachdrücklich, dass sich die drei herausgebenden Vereine zwar ohne Wenn und Aber ihrer Vergangenheit stellen, aber doch darauf verweisen dürfen, dass der nun rund zwei Jahrhunderte alte Alpinismus insgesamt und die circa 150 Jahre alten Alpenvereine des deutschsprachigen Raumes im speziellen nicht bloß als Vorgeschichte der NS-Zeit bzw. als Vordenker des Nationalsozialismus verstanden werden können. Derartige differenzierte und unaufgeregte Befunde wünscht man sich auch für alle jene Organisationen, deren 'Vergangenheitsbewältigung' noch nicht abgeschlossen ist."

Martin Moll, Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte

 

"(...) eine eigenfinanzierte Untersuchung über die Zeit von 1918 bis 1945 (...), welche neben den sportlichen und touristischen Leistungen auch detailliert die deutschnationale, völkische und antisemitische Ausrichtung des Alpenvereins bis in die einzelnen Sektionen hinein thematisiert. Grundlage dieser von internen und externen Historikern durchgeführten vorzüglichen Aufarbeitung waren die inzwischen geordneten und öffentlich zugänglichen Alpinen Bibliotheken und Archive in Innsbruck und München."

Hans Joachim Teichler, zeitgeschichte-online.de 

 

"Insgesamt haben sie [die Alpenvereine] ein gewichtiges Standardwerk über ihre 'dunkle' Geschichte - und ihr heutiges Selbstverständnis - vorgelegt."

Susanne Gurschler, Echo Tirol

 

"Es ist ein umfassendes Werk, das eine Zeit aufarbeitet, die von alpinistischen Glanztaten geprägt war, in der die Berge jedoch auch willkommene Projektionsfläche der Nazi-Ideologie waren. 'Berg Heil!' zeigt aber zudem am Beispiel eines Vereins, wie das Gift des Antisemitismus die Gesellschaft in allen Bereichen bis hin zur Freizeit durchdrungen hat."

Christian Willim, Tiroler Tageszeitung


"Alpenverein setzt Maßstäbe [...] Gerade wenn man Teilen der Geschichte unseres Landes kritisch gegenübersteht, muss man anerkennen, wie sehr es den heutigen Verantwortlichen des Alpenvereins gelungen ist, die Schatten der Vergangenheit durch Selbstkritik aufzuhellen. Sie haben die Therapievorschläge, die vor 15 Jahren eingesetzt haben, ernst genommen."

Kurt Scholz, Die Presse


"Die durchwegs auf Archivarbeiten basierenden Beiträge sind zwar nicht immer leicht zu lesen, und der Band ist vielleicht etwas schwer für den Rucksack, doch gehört er in jede Hüttenbibliothek. [...] Der Band belegt eindringlich, dass die Idee, Politik gehöre nicht in die Berge, politisch eher blind ist: Sie hat sich ihrer, ob man will oder nicht, längst bemächtigt."

Michael Ott, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

"Ziel einer Aufarbeitung ist es nicht, einzelne Personen anzuklagen, sondern ein tieferes Verständnis für die Ereignisse zu entwickeln. Es geht auch nicht um ein Aufrechnen von guten mit schlechten Taten, sondern um deren nüchterne Benennung. [...] Gelingt dem Alpenverein eine breite und vertiefte Aufklärung und Diskussion über seine Geschichte, dann könnte am Ende nicht nur Aufarbeitung, sondern Bewältigung stehen."

Hannes Schlosser, Alpenkonvention

 

"Das Buch 'BERG HEIL' [...] hat eine kritische Analyse des Alpenvereins zwischen 1918 und 1945 versprochen. Der 'Titzenthaler' fehlt. Er fehlt auch in der Ausstellung des Alpenvereins in München. Nicht einmal im Kapitel 'Ausgewählte Biografien' kommt er vor."

Hans Haid, pro vita alpina spezial nr. 21, Jänner 2012

 

"Harte Fakten hat sogar der 630-Seiten-Wälzer der Alpenvereine 'BERG HEIL' verschwiegen und auch die Alpenvereinsausstellung im Museum in München."

Hans Haid, Heiße Naziakten und die tyrolische Zensur 2012, TKI 25.1.2012.

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