Österreichischer Alpenverein

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Bergwaldprojekt Großes Walsertal 2011

Sonntag/Großes Walsertal

In der Woche vom 29. Mai bis zum 4.Juni 2011 fand im hinteren Teil des Großen Walsertals, im Gebiet der Gemeinde Sonntag, eine Bergwaldprojektwoche statt.

Die Projektteilnehmer aus Österreich und Deutschland nahmen unter der Anleitung von Projektleiter Wilfried Türtscher und Gruppenleiterin Anita Gansfuss Aufforstungsarbeiten, Läuterung, Nachbesserungen und Jungwuchspflege an vier verschiedenen Waldorten vor.

Untergebracht war die engagierte Truppe auf der Enzianhütte, die auf der Alp Unterpartnom liegt.

Die Woche gestaltete sich äußerst abwechslungsreich. So pflegten wir gleich zu Beginn ein besonders aufwändiges Projekt, das schon über mehrere Jahre betreut wird. Auf der Wang-Spitz wurde in einem Gebiet, in welchem oft Anrisse von Lawinen zu finden sind, aufgeforstet. Wir haben die schon vor mehreren Jahren gepflanzten Fichten betreut sowie weitere gepflanzt. Die anstrengende Arbeit wurde mit einem wunderschönen Panorama reichlich belohnt.

Am Abend dieses Tages trafen dann Peter Kapelari, vom OEAV, sowie Martin Kreilinger und Ursi di Giuliantoni, vom Schweizer Bergwaldprojekt, bei uns ein.

Gemeinsam arbeiteten wir am nächsten Tag im Hemawald. Diese Arbeit erforderte eine gute Balance, da das Gelände sehr steil war, was die Arbeit sehr erschwerte. Nichtsdestotrotz bewältigten wir die Arbeit gut, zumal wir auch noch von Hubert Malin unterstützt wurden. Den Mittwoch, der leicht verregnet war, nützten wir, um Gebiete auf der Alp Unterpartnom aufzuforsten. Nach dem Feiertag am Donnerstag, den wir mit einer Wanderung ins Gadental verbrachten, widmeten wir uns am Freitag wieder Vorjahresprojekten. Dieses Mal war es notwendig, den jungen Tannen und Fichten genug Platz zu verschaffen, um sich gut entwickeln zu können. Dafür haben wir überschüssiges Gras rund um die Pflanzen entfernt.

Wilfried, der sich sehr für Initiativen wie das Bergwaldprojekt engagiert, beschreibt das Projekt äußerst treffend in wenigen Worten: „Bei mir wird viel gearbeitet, aber auch viel gelacht“.

Zusammenfassend verbrachten wir eine sehr arbeitsreiche, aber schöne Woche, in der wir die Möglichkeit hatten Sinnvolles mit Angenehmen zu verbinden.

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