
Da geht einem das Grüne Herz auf…
… zwischen Bergen, Seen und Wiesen
Was dem einem die kalte, scharfe Luft in den Bergen des Dachsteingebirges, das ist dem anderen das satte Grün, durchbrochen von den bunten Farben der Blumen auf einer Wiese. Was dem einem ein glasklarer See – das ist dem anderen die sanfte Kulturlandschaft im Süden der Steiermark mit ihrem herrlichen Tröpferl ehrlichen Weines. So vielfältig sich die Landschaft im grünen Herzen Österreichs präsentiert – so gleich ist das, was dem Wanderer „wiederfährt“, wenn er sie durchwandert. Dieses tiefe, schöne Gefühl des Loslassens, diese Klarheit die Kopf und Seele durchdringt. Dieses Abenteuer, das Schritt für Schritt passiert – um uns herum, in uns. Die Leichtigkeit der Stille, des Innehaltens wieder zu spüren – ein Gut, das in unserer Zeit der Hektik fast unbezahlbar ist. Und das den verlässlichsten Veranstalter hat, den es gibt. Die Natur.
…zwischen Blüte- und Erntezeit
Die Natur: im Frühjahr so satt und grün, so wieder erwachend. Wenn die Reben des Schilcherlandes ganz vorsichtig zu treiben beginnen, wenn die Schneeschmelze die Klammen in reißende Erlebniswelten verwandelt. Wenn Äpfel und Narzissen mit ihren Blüten ein Farbenmeer spiegeln. Im Sommer übernehmen die Bäume die wichtige Funktion des Schattenspenders, und gemütliche Hütten warten mit köstlichen Produkten aus eigener Produktion, um den müden, aber glücklichen, Wanderer zu belohnen für seinen Weg. Und das Bankerl vor Hütte den Ausblick auf die Landschaft unter einem bietet. So mächtig, so still, so schön. Es ist der Herbst, in dem die Natur uns das schenkt, was sie den ganzen Sommer über produziert hat. Den jungen Wein, die Maroni im Weinland, die farbenprächtigen Kürbisse und vor allem: die tausend Farben, die der Blätterwald uns bietet, in dessen Laub sich die Sonne bricht.
…bei der Gastlichkeit der Wanderdörfer und –hotels
Wir Steirer haben das Grüne Herz als Symbol. Das bedeutet Verantwortung! Und dass diese ernst genommen wird, das zeigt dem Wanderer die steirische Herzlichkeit, die ihn erwartet. Ob auf der Hütte, oder in der Buschenschank. Jedes Hotel, jeder Wirt weiß, dass nur ein ausgeruhter, gut – mit Herzlichkeit – versorgter Gast die Schönheit der Steiermark auf seiner Wanderung vollauf genießen kann.

Rast bei der Herzerhütte auf der Fölzalm im Hochschwabgebiet
Copyright: Steiermark Tourismus/Der Plankenauer