
150 Jahre Alpenverein
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130 Jahre Engagement für den Schutzwald
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10 Jahre Bergwaldprojekt
Bereits vor 130 Jahren, 1882 engagierte sich eine Gruppe, vom dazumal noch jungen Alpenverein bei der Wiederaufforstung großer Brandflächen im Schutzwald des Südtiroler Vinschgaus. Der Wald bekam im Alpenverein traditionell immer viel Augenmerk – und das soll auch so bleiben! Aber auch der Jahrhunderte alte Kulturschatz Almen, welche die Schönheit und den Artenreichtum unserer Bergwelt so prägen, soll unsere Aufmerksamkeit und Wertschätzung bekommen! Das Bergwaldprojekt des Alpenvereins bietet Ihnen die Möglichkeit, in einwöchigen Einsätzen selbst für den Bergwald und die Erhaltung unserer Almen aktiv zu werden. Neben körperlicher Arbeit in der Natur erleben Sie auch den faszinierenden Lebensraum Wald hautnah und erfahren viel Wissenswertes über dieses sensible Ökosystem. Oder Sie tauchen ein in das arbeits- und traditionsreiche Almenleben. Natürlich kommen auch der Spaß und die Geselligkeit nicht zu kurz. Auch heuer wird wieder eine Familien-Bergwaldprojekt-Woche angeboten (siehe Jahresprogramm - hier finden Sie sämtliche Termine 2012).
Was machen wir im Bergwald und auf den Almen?
In enger Zusammenarbeit mit Forst- und Almfachleuten und unter Führung von geschulten Projektleitern werden innerhalb einer Woche verschiedenste Maßnahmen zur Verbesserung unseres Schutzwaldes und zur Erhaltung der Jahrhunderte alten Almen gesetzt. Dazu können Aufforstungen, Pflege- und Schutzmaßnahmen, Zaun- und Steigbau, Erosionssicherungen, Weideverbesserung, Restaurierung von Almgebäuden und vieles mehr zählen. Die Gruppen arbeiten und diskutieren gemeinsam in überschaubaren Teams und lernen so die vielfältigen Gesichter des Bergwaldes und unserer Kulturlandschaft kennen. Dabei wird Ihnen klar werden: Nur ein intakter Bergwald schützt uns vor Hochwasser, Muren und Lawinen. Und unsere Almen sind ein unbezahlbares Kulturgut! Helfen Sie mit, den Bergwald zu verbessern bzw. die Almen zu erhalten!
Wie läuft eine Bergwaldprojektwoche?
Die Anreise und das Beziehen der Unterkunft erfolgen am Sonntagnachmittag. Nach dem Kennenlernen gibt es Informationen über den Wald und die Arbeitsflächen. Welche Arbeiten anstehen, zeigen wir Ihnen am Montag direkt am Einsatzort. Bis Freitag wird gearbeitet, wobei die Tätigkeiten wechseln. Zu Mittag verpflegen wir uns draußen selbst. Eine Exkursion oder Bergwanderung rundet das Programm ab. Die Rückreise erfolgt am Samstag.
Wer kann aller mitmachen?
Teilnehmen kann jeder der mindestens 18 Jahre alt ist (Haftung) und den Willen zu körperlichem Einsatz mitbringt. Es soll keine „Akkordarbeit“ sein – aber wir wollen eine sichtbare, qualitativ hochwertige Leistung erbringen. Gruppen werden nur in Ausnahmefällen zugelassen. Für Unterkunft und Verpflegung ist gesorgt. Die Unterkünfte sind teilweise eher „spartanisch“ - haben z. T. sehr einfache sanitäre Einrichtungen und manchmal weder Strom noch Handyempfang – aber urig! Zur besseren Organisation der Verpflegung bitten wir Sie, uns allfällige besondere Ansprüche (aufgrund von Allergien, Vegetarier, …) möglichst schon bei der Anmeldung mitzuteilen.
Alpenvereinsmitglieder sind Bergekosten-, Haftpflicht- und Rechtschutzversichert, Nichtmit-glieder versichern wir. Der Abschluss einer (Invaliditäts-)Unfallversicherung wird empfohlen. Für die Arbeiten gibt es kein finanzielles Entgelt – dafür aber ein wunderbares Naturerlebnis. Die Maßnahmen werden von Fachleuten angeleitet und sind teilweise körperlich anstrengend und schweißtreibend. Geländegängigkeit bzw. Trittsicherheit ist auf manchen Flächen ein Muss. Gearbeitet wird bei (fast) jedem Wetter.
Forstliche Kenntnisse sind nicht Voraussetzung. Mitzubringen sind - neben viel guter Laune - unter anderem bergtaugliche Arbeitskleidung, festes Schuhwerk (2 Paar), Regenschutz und Trinkflasche. Viele Einsatzorte sind recht hoch oben in den Bergen (bis 2.100 Meter!), so dass selbst im Frühsommer noch mit gelegentlichen Wintereinbrüchen zu rechnen ist.
Nach der Anmeldung erhalten Sie detaillierte Informationen über die Arbeiten, die Anreise und die notwendige Ausrüstung. Die Projektwochen haben eine begrenzte Teilnehmerzahl (6 -20) und werden von einem Projektteam betreut. Die An- und Rückreise sind selbst zu organisieren und zu bezahlen. Zur Bildung von Fahrgemeinschaften erhalten Sie ca. 2-3 Wochen vor Beginn der jeweiligen Woche eine Teilnehmerliste.
Ehrenamtliche Tätigkeit als Qualifikation für das Berufsleben?
Für jede Projektwoche suchen wir ein bis zwei Teilnehmer unter 30 Jahren, die im Zuge des P.U.L.S. – Projektes die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Sie werden dabei professionell betreut, erhalten eine Ausbildung (Starterworkshop-Termine wahlweise 14./15. April in Innsbruck, 19./20. Mai in Salzburg oder 2./3. Juni in St. Pölten) und ein Zertifikat des Ministeriums (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft), das Ihnen bei späteren Stellenbewerbungen sehr nützlich sein kann, und beim Abschlussworkshop am 6. Oktober in Salzburg überreicht wird. Natürlich arbeiten auch die P.U.L.S. – Teilnehmer den Großteil der Zeit mit der Gruppe im Wald bzw. auf der Alm.
Sind Sie interessiert?
Dann melden Sie sich bitte online auf unserer Homepage unter www.alpenverein-akademie.at oder www.bergwaldprojekt.at an.
Für Fragen und weitere Informationen stehen Ihnen
Daniela Wimmer und Dipl.-Ing. Peter Kapelari gerne zur Verfügung:
Tel: +43/(0)512/59547–13 bzw. 47
Fax: +43/(0)512/59547-40
Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Melden Sie sich also – nur wenn es Ihnen auch wirklich ernst ist - rasch an.
Hinweis: Weitere Projektwochen werden auch in der Schweiz und in Deutschland angeboten:
Stiftung Bergwaldprojekt
Via Principala 49
CH-7014 Trin
Tel. +41/(0)81/650 40 40
Fax +41/(0)81/650 40 49
Email: info@bergwaldprojekt.org / www.bergwaldprojekt.org
Waldinteressierte finden auch viel Information unter: www.waldwissen.net
Die Umweltbaustellen & Bergwaldprojekte werden unterstützt von

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