Sportklettern ist Trendsport - unsere Kletterwand im Mittersill platzt daher aus allen Nähten!
Wir benötigen dringend eine neue, größere... aber wie und wo?
Martin Kirchner hat ein Konzept für eine Kletterwand erarbeitet und wir haben es gemeinsam
Herrn Bürgermeister Viertler und Herrn Vizebürgermeister Kalcher vorgestellt.
Von ihnen wurde uns Unterstützung zugesagt - aber es ist noch ein weiter Weg. Zur Realisierung
brauchen wir noch viel mehr, und daher ersuchen wir ALLE, uns zu helfen. Vor Allem im Sinne
einer sinnvollen Freizeitgestaltung der Jugend!
Errichtung einer Kletterhalle
in Mittersill
Konzept: Österreichischer
Alpenverein – Sektion Oberpinzgau
Martin Kirchner
1.
Warum?
1.1
Klettern, ein Sport für Menschen von 3 – 80+
1.2
Sportart mit großen Zuwachsraten
1.3
Jugendförderung
1.4
Schulen
1.5
Fremdenverkehr - Allwetterprogramm
1.6
Therapeutisches Klettern
1.7
Leistungssport
1.8
Veranstaltungen
2.
Wo?
2.1
Standort - Erreichbarkeit – Einzugsgebiet
2.2
Größe
2.3
Art der Sportstätte
2.4
Thema
3.
Wirtschaftlichkeit:
3.1
Öffnungszeiten - Dauer
3.2
Eintrittspreise
3.3
Kletterkurse (gewerblich)
3.4
Kletterkurse (Schulen, Vereine,…)
3.5
Sponsorflächen
3.6
Arbeitsplätze
3.7
Nebeneffekte
3.8
Shop (Mieteinnahmen)
4.
Kosten:
4.1
Baukosten Gebäude
4.2
Baukosten Kletterwand
4.3
Gesamtkosten
5.
Finanzierung
5.1
Förderung Österreichischer Alpenverein
5.2
Förderung EU – Projekt
5.3
Bundes-, Landesförderung
5.4
Vereine, Gemeinden
5.5
Eigenmittel
6.
Unterstützungserklärungen
6.1
Tourismusverbände
6.2
Gemeinden
6.3
Ärzte
6.4
Vereine
6.5
Bergrettung
6.6
Bergführer
6.7
Schulen
1.
Warum?
1.1 Die Errichtung einer
Kletterhalle kommt nicht nur ganz jungen Leuten zugute, sondern bietet auch als
absoluter Familiensport allen Altersgruppen von 3 bis über 80 Jahren ein
Betätigungsfeld.
1.2 Sportklettern (im Besonderen
Hallenklettern) erfährt seit Jahren immer größere Beliebtheit (z.B.: in
Deutschland gibt es zur Zeit über 100.000 Kletterer/innen).
1.3 Naturgemäß ist der
Zustrom von Kindern und Jugendlichen am größten, wobei zu beobachten ist, dass
diese Gruppe ihre Eltern und Großeltern
zum klettern animieren und mitnehmen. Die Wichtigkeit von Freizeitangeboten für
Jugendliche und Familien braucht sicher nicht diskutiert zu werden!
1.4 Auch für Schulen ist eine
solche Einrichtung sicher sehr interessant, um den Bewegung und Sport - Unterricht
abwechslungsreicher zu gestalten. (z.B.: in Frankreich gehört Klettern schon
lange zum Unterrichtsplan an Pflichtschulen).
1.5 Als touristisches
Zusatzangebot ist eine Kletterhalle in unserer Region sicher von größter
Dringlichkeit. Allein die Zahlen von Deutschland (100.000 Kletterer und über
350 Kletterhallen) machen den Bedarf an einem solchen Allwetterangebot
deutlich! In sehr vielen bekannten Tourismusorten (St.Anton, Kitzbühel,..)
wurden auch aus diesem Grund eine Kletterhalle installiert.
1.6 Neben den erwähnten
Tatsachen wird der Klettersport immer mehr als Therapie für Menschen mit
Handicap (klettern fördert in sehr starkem Ausmaß die Koordination und
Gleichgewicht) und für Rehabilitation (gleichmäßige Beanspruchung aller
Muskelgruppen) nach Unfällen eingesetzt.
1.7 Für leistungsorientierte
junge Menschen bietet sich eine Trainingsmöglichkeit für eine Sportart, die
sich als Leistungssport schon Lange etabliert hat (WM, WC, ÖM, SM und viele
Nachwuchswettbewerbe weltweit). Die Kletterkurse der Pinzgauer Vereine sind
meist überbucht, obwohl die zur Verfügung stehenden Kletterwände zwar gut
ausgeführt, aber in Größe und Umfang bei weitem nicht mehr zeitgemäß sind.
1.8 Es fehlt zur Zeit auch
die Möglichkeit, solche, mittlerweile in den Medien immer präsente
Veranstaltungen im Pinzgau zu organisieren.
2.
Wo?
2.1 Der Einzugsbereich für eine Kletterhalle liegt
durchschnittlich in einem Umkreis von ca. 30 Minuten Fahrtzeit. Das ergibt im
Oberpinzgau als einzigen sinnvollen Standort Mittersill. Dabei bietet sich strukturell
das Gelände/Gebäude „Nationalparlzentrum“ geradezu an (Gaststättenbetrieb,
Parkplätze, Bekanntheit,...).
2.2 Die Größe der Kletterfläche sollte den, nach
dem Einzugsgebiet zu erwartenden Besuchern entsprechen. Nach Erfahrungen
vergleichbarer Standorte erscheint eine Größe von ca. 800m² Gesamtkletterfläche
sinnvoll.
2.3 Eine Gesamthöhe der Kletterfläche von 17-18
Metern für den Routenbereich, und einem Boulderbereich (Bouldern ist klettern
in Absprunghöhe ohne Seil und mit Matten auf dem Boden) mit ca. 100m²
Kletterfläche sind sicher ausreichend.
2.4 Es gibt wohl keine Einrichtung, die thematisch
besser zum Klettersport passt, als das Nationalparkzentrum in Mittersill. So
hervorragend die Natur den Nationalparkbesuchern, Bergsteigern und Wanderern in
diesem Gebäude erläutert und nahegebracht wird, kann hier auch der immer größer
werdenden Schar von Kletterern der Umgang mit dem natürlichen Lebensraum
„gelernt“ werden.
3.
Wirtschaftlichkeit:
3.1 Die offiziellen Öffnungszeiten bei
vergleichbaren Betrieben sind an Werktagen von 17h00 bis 22h00, und an Samstagen
von 13h00 bis 20h00, an Sonn- und Feiertagen von 10h00 bis 22h00.
3.2 Die Eintrittspreise bewegen sich im Üblichen
zwischen 9 und 14 Euro. Üblicherweise werden auch Jahres- und Punktekarten
angeboten.
3.3 Für Bergführer, Tourismusverbände,
Schischulen, Hotels usw. bietet sich dadurch eine Möglichkeit, wetterbedingte
Ausfälle in ihren Programmen zu kompensieren und tagsüber die Halle zu mieten.
3.4 Natürlich kann außerhalb der offiziellen
Öffnungszeiten die Halle an Schulen oder Vereine (unter Leitung eines
verantwortlichen Kletterführers oder Lehrers) vermietet werden.
3.5 Es ist üblich, verschiedene Wand- und
Deckenflächen an Firmen für Werbezwecke zu vermieten.
3.6 Zur Erhaltung des Kletterbetriebs ist
natürlich einiges an Personal notwendig, welches sicher aus den Einnahmen
finanziert werden kann. Zusätzliche Arbeitsplätze sind ein schöner Nebeneffekt!
3.7 Auch für die Gastronomie im
Nationalparkzentrum ist ein zusätzliches Publikum sicher von Vorteil. (Optimal
wäre ein großes Sichtfenster zu den Kletterrouten!)
3.8 Über die Einrichtung eines kleinen Shops
sollte nachgedacht werden.
4.
Entstehungskosten:
4.1 Die Kosten für den Bau
eines Kletterturms mit Umkleideräumen und Duschen, in den Maßen 12m x 12m x 18m
liegen nach Schätzungen bei ca. € 240.000,--.
4.2 Für die Kletterwand ist nach Auskunft von der
Fa. Art Rock Kletterwände Ges.m.b.H. pro m² ca. € 297,-- zu veranschlagen
(inkl. Grundsortiment Griffe, Sicherungspunkte, Umkehrpunkte, usw.). Bei einer
Kletterfläche von 800 m² ergeben sich € 237.600,-- exkl. Mwst..
4.3 Es sind also Gesamtkosten von netto € 477.600,--
zu erwarten.
5.
Finanzierung:
5.1 Nach Auskunft des Österreichischen Alpenvereins
kann von dieser Seite mit einer Unterstützung von max. € 10.000,00 von der Sektion
Oberpinzgau und € 10.000,00 vom
Gesamtverein gerechnet werden.
5.2 Die Kletterhalle in Werfen wurde als
EU-Projekt gefördert. In Dieser Richtung sind genaue Informationen einzuholen.
5.3 Weiters ist die Möglichkeit von Bundes- und
Landesförderungen nachzufragen.
5.4 Beteiligung von Gemeinden und anderen Vereinen?
5.5 Eigenmittel?