Österreichisches Gletscherbachinventar
Österreichisches Gletscherbachinventar , 1988, 33 S. + Anhang,
Zum damaligen geplanten Speicherkraftwerk Dorfertal/Matrei i. Osttirol im geplanten Nationalpark Hohe Tauern/Tiroler Anteil, ist die gesamtheitliche Erhebung aller Gletscherbäche auf ihre Nutzung, Unberührtheit, usw., durchgeführt worden.
Tagungsbericht Albert Wirth Symposium Gamsgrube
Tagungsbericht Albert Wirth Symposium "Gamsgrube", Nationalpark Hohe Tauern/Kärnten, 1989, 144 S.
Im Jahre 1918 schenkte der Villacher Holzindustrielle Albert Wirth dem Oesterreichischen Alpenverein die Umrahmung der Pasterze bis zum Gipfel des Großglockners im Ausmaß von 41 km², mit der Bitte dieses Gebiet der spekulativen Fremdenindustrie zu entziehen und als Naturschutzpark zu bewahren.
Sanfter Tourismus - Theorie und Praxis, Markierungen für weitere Diskussion
Sanfter Tourismus - Theorie und Praxis, Markierungen für die weitere Diskussion , 1989, 55 S., vergriffen - Kopie erhältlich gegen Ersatz der Kopiergebühr
Die praktische Umsetzung des Sanften Tourismus anhand der AV-Aktion Virgental wird in diesem Band dargestellt.
Tagungsbericht Symposium "Alpen in Not" , Salzburg, 20.-22 April 1990, 68 S.
Die Alpen sind heute das am meisten erschlossene - in weiten Teilen übererschlossene - Gebirge auf der Welt.
Die Alpen im Mittelpunkt. Beiträge zum 10-jährigen Bestehen der OeAV-Fachabteilung Raumplanung/Naturschutz, 1991, 104 S.
Neben dem Bergsteigen stellen der Naturschutz und die Raumordnungsprobleme im alpinen Raum ein besonders wichtiges Standbein des Oesterreichischen Alpenvereins dar.
Naturinventar Ruhegebiet Zillertaler Hauptkamm
Naturinventar Ruhegebiet "Zillertaler Hauptkamm" , Bibliographie, 1993, 93 S., vergriffen - Kopie erhältlich gegen Ersatz der Kopiergebühr
Diese Bibliographie gibt Zeugnis über die gesamte Vielfalt des Zillertaler Hauptkammes, sei es im Bereich der Wirtschaft, der Kultur, der Geologie, der Ökologie, usw..
Festschrift 25 Jahre Europäisches Naturschutzdiplom - Krimmler Wasserfälle
Festschrift 25 Jahre Europäische Naturschutzdiplom - Krimmler Wasserfälle , 1993, 59 S.
Die einzigartigen Krimmler Wasserfälle im Nationalpark Hohe Tauern tragen nunmehr seit 30 Jahren das "Europäische Naturschutzdiplom" und damit auch den Schutz des Europarates.
Gewässer im Stubaital, gestern-heute-morgen
Gewässer im Stubaital - gestern - heute - morgen , 1994, 38 S.
Im
Stubaital gab es in den letzten Jahren große bauliche Veränderungen. In
den Alpen sind aber nur mehr 10% aller Fließgewässer in ihrem
natürlichen Zustand erhalten. Gewässer stellen aber die Lebensadern
unserer Landschaften dar.
Projekt Rettenbach - Almprogramm
Projekt Rettenbach - Almprogramm , 1994, 62 S.
Neben seiner Liebe zur Erhaltung der alpinen Landschaft, widmet sich der Oesterreichische Alpenverein auch der von den Bauern geformten Kulturlandschaft.
Der Vertragsnaturschutz als Instrument des Landschaftsschutzes
Der Vertragsnaturschutz als Instrument des Landschaftsschutzes , 1994, 64 S.
Der
vorliegende Band befaßt sich mit der rechtswissenschaftlichen
Aufarbeitung eines wichtigen Naturschutzinstrumentes: des
Vertragsnaturschutzes, der wiederum als ein wichtiger Baustein zum
Schutz der Alpen angesehen werden kann.
Alpine Raumordnung Zillertal -Probleme Lösumgsansätze, Perspektiven
Alpine Raumordnung Zillertal - Probleme, Lösungsansätze, Perspektiven , 1995, 90 S.
Das Schutzgebietsmanagement, wie am Beispiel des Hochgebirgs-Naturparkes "Zillertaler Alpen" ist heute ein unerläßliches Instrument in der Naturschutzpolitik.
Der Nationalpark Hohe Tauern - Eine österreichische Geschichte
Der Nationalpark Hohe Tauern - Eine österreichische Geschichte, Band I , 1996, 346 S.
Ein zähes Ringen von den Anfängen bis zum Jahre 1979 prägte die Werdung des Nationalparks Hohe Tauern.
Good Practice Guide -Schutzgebietsbetreuung in Österreich
Good Practice Guide - Schutzgebietsbetreuung in Österreich , 1997, 64 S., kostenlos
Konkrete Beispiele der Schutzgebietsbetreuung in Österreich werden in ihrem Ablaufschema erläutert.
Schutzgebietsbetruung - eine Chance für Natur, Kultur und Tourismus
Schutzgebietsbetreuung - eine Chance für Natur, Kultur und Tourismus , Tagungsbericht 30./31.Mai 1997, Mayrhofen, 111 S., kostenlos
Namhafte Personen aus Österreich, Deutschland und Italien (Südtirol) stellen in diesem Band die Wichtigkeit einer Schutzgebietsbetreuung von Schutzgebieten anhand von praktischen Beispielen dar.
Naturschutzgebiet Gurkursprung - Grundlagen, Ziele, Maßnahmen
Naturschutzgebiet Gurkursprung - Grundlagen, Ziele, Maßnahmen, 1999, 86 S., kostenlos
In dieser vorliegenden Studie werden die fachlichen Grundlagen für eine modellhafte Betreuung des Naturschutzgebietes Gurkursprung erhoben und aufbereitet. Es erfolgt eine maßnahmenorientierte Dokumentation des Naturraumes und der Nutzungen.
TAT-ORT "Wilde Krimml", 1999, 37 S., kostenlos
Die Wilde Krimml galt als die Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit des Naturschutzes in Tirol. Mittlerweile wurde sie schitechnisch erschlossen. Diese Broschüre zeigt ungeschminkt, mit welcher Willkür Entscheidungen durch politische Vertreter zu Gunsten der Seilbahnunternehmen in Tirol erfolgen.
Besucherlenkung als Teil der Landschaftsplanung - dargestellt am Beispiel des Obernberger Sees
Besucherlenkung als Teil der Landschaftsplanung - dargestellt am Beispiel des Obernberger Sees, 2001, 64 S.,
Diese Arbeit zeigt praktische Lösungsmöglichkeiten zur Bewältigung von aktuellen Landnutzungsfragen auf. Gleichzeitig soll dies ein weiterer Schritt sein, das Instrumentarium der Landschaftsplanung Schritt für Schritt in Österreich zu etablieren.
Die Kärntner Nockberge - Ringen um ein Schutzgebiet (1980)
Die Kärntner Nockberge - Ringen um ein Schutzgebiet (1980) , 2001, 84 S., € 5 (Schutzgebühr)
Die liebliche Landschaft der Nockberge sollte im Jahre 1980 einem touristischen Zentrum mit 9.000 Betten und 1.000 ha Pistenfläche weichen. Natur- und Umweltschutzorganisationen, allen voran die OeAV-Sektion Spittal/Drau, konnte nach heftigen Auseinandersetzungen und einer erfolgreich durchgeführten Volksbefragung den Erhalt der Nockberge sicherstellen. H. Gräbner als Zeitzeuge hat diesen harten und langen Weg dieser Auseinandersetzungen und Diskussionen um die Nockberge fesselnd niedergeschrieben.
Natura 2000 - Ratgeber für Alpenvereinsektionen
NATURA 2000 - Ratgeber für Alpenvereinssektionen, 2001, 39 S. + Karte, € 3 (Schutzgebühr)
Natura 2000 - für viele noch ein fremdes Vokabular. Diese Dokumentation beschreibt ausführlich die Inhalte von Natura 2000. Außerdem beinhaltet die Broschüre weitere Informationen zur Verträglichkeitsprüfung, die betroffenen Arbeitsgebiete der OeAV- und DAV-Sektionen in Natura 2000-Gebieten, Glossar und Abkürzungen, Literaturhinweise sowie wichtige Kontaktadressen auf nationaler und internationaler Ebene. Neben einer Übersichtskarte ist auch der Text zur FFH-Richtlinie und Vogelschutzrichtlinie abgedruckt.
Tiefschneefahren ohne Limits? Betretungsrecht kontra verwaltungsrechtliche Beschränkungen
Tiefschneefahren ohne Limits? Betretungsrecht kontra verwaltungsrechtliche Beschränkungen, 2002, 67 S.
Immer mehr Menschen verbringen ihre Freizeit in den Bergen. Doch dies führt aufgrund verschiedener Nutzungen immer häufiger zu großen Konflikten (z.B. Jagd). Sehr häufig ist davon der Tourenskilauf und auch das Snowboarden im freien Gelände betroffen. Die Broschüre liefert zu diesem Konflikt zahlreiche rechtliche Informationen wie z.B. über das freie Betretungsrecht, das Forstgesetz, das Jagdgesetz, mögliche Strafbestimmungen, Organe, usw.. Diese Arbeit führt aber nicht nur in die rechtlichen Probleme der Nutzungskonflikte zwischen den Waldbesitzern, Jagdausübungsberechtigten und den Alpinsportlern ein, es werden auch die rechtlichen Grundlagen verständlich dargestellt, die rechtlichen Probleme aufgezeigt und auch rechtliche Lösungen angeführt.
Best Practice Guide - Beispiele für eine erfolgreiche Nationalparkentwicklung in den Hohen Tauern
"BEST PRACTICE GUIDE - Beispiele für eine erfolgreiche Nationalparkentwicklung in den Hohen Tauern" 2002, 42 S., kostenlos
Mit konkreten Umsetzungbeispielen aus dem Virgental, der ARGE Nationalparkregion Hohe Tauern-Salzburg, der Region Großglockner-Mölltal/Oberdrautal, usw. wird aufgezeigt, dass Schutzgebiete wie z.B. der Nationalpark Hohe Tauern einen wesentlichen Beitrag zur Regionalentwicklung leisten.
Die skitouristische Wachstumsmaschine. 3 Tiroler Täler: 3 Aufschaukelungen: Paznauntal, Pitztal, Zillertal
Die skitouristische Wachstumsmaschine. 3 Tiroler Täler. 3 Aufschaukelungen: Paznauntal, Pitztal, Zillertal 2002, 55 S., zahlreiche Farbabbildungen, Graphiken und Tabellen, kostenlos
An den Beispielen Paznaun-, Pitz- und Zillertal wird der schonunglose und ruinöse skitouristische Wettbewerb der Skigebiete untereinander aufgezeigt. Gleichzeitig sollte dies als Anlass genommen werden, eine zukunftorientierte Diskussion über das Phänomen der touristischen Wachstumsspirale in Gang zu setzen.
Die Alpenkonvention - Markierungen für ihre Umsetzung
Die Alpenkonvention - Markierungen für ihre Umsetzung, 2004, 71 S.
Der Oesterreichische Alpenverein hat eine umfassende Publikation zum Stand der Umsetzung der Alpenkonvention herausgegeben. Darin enthalten ist die rechtliche Anwendung der Inhalte der Durchführungsprotokolle, die Rolle der Regionen, die langjährigen NGO-Netzwerke, usw.. Außerdem werden die Umsetzungsprojekte Via Alpina, Netzwerk Alpiner Schutzgebiete und Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen" sowie das Projekt Bergsteigerdörfer näher beschrieben.
MOMENTAN VERGRIFFEN - NACHDRUCK GEPLANT
Ein Nationalpark im Tiroler Lechtal? Eine Untersuchung des Meinungsbildes vor Ort
Ein Nationalpark im Tiroler Lechtal? Eine Untersuchung des Meinungsbildes vor Ort, 2005, 78 S.
Im Rahmen einer Magisterarbeit bei Prof. Dr. Werner Bätzing am Institut für Geografie der Universität Erlangen-Nürnberg hat Andrea Walter die Meinung der Bevölkerung im Lechtal zu einem geplanten Nationalpark Lechtal untersucht. Die präzise Arbeit soll einerseits die Diskussion über die Zukunft des Lechtales bereichern. Weiters können die Ausführungen für andere National- und Naturparke Anregungen geben, die schwierige und heikle Beziehung zwischen Naturschutz produktiv zu gestalten und darüber gezielter und intensiver mit der berührten Bevölkerung zu diskutieren.
Nachhaltige Innovationsfaktoren für Ländliche Räume
Nachhaltige Innovationsfaktoren für Ländliche Räume, 2005, 55 Seiten
Die von den Mitgliedern der im Jahre 2004 gegründeten Arbeitsgruppe "Neue Regionalentwicklung von Großschutzgebieten" zusammengestellte Publikation befasst sich mit den Themen Verhältnis Mensch-Natur(schutz), Regionalpolitik im Wandel, Erfolgsfaktor Naturparke-Tourismus, Schutzgebiete und Nachhaltige Regionalentwicklung und Naturschutz und ländliche Entwicklung.
Die Publikation enthält interessante Erkenntnisse für die große Herausforderung der nächsten Jahrzehnte, nämlich die Funktionsfähigkeit des Ländlichen Raumes.
Bedrohte Alpengletscher, 2005, 74 Seiten, 82 Farbabbildungen und Grafiken
In den vergangenen 150 Jahren, seit man mehr und mehr über die Gletscher und ihre Reaktion auf das Klima weiß, war noch kein Zeitpunkt, zu dem die Gletscher so rasch dahinschmolzen. Im Zusammenhang mit der globalen Klimaerwärmung und den vielfältigen Auswirkungen, die darauf zurückgeführt werden (können), erhalten die Gletscher eine besondere Bedeutung: Durch sie wird der Klimawandel sichtbar, greifbar, erlebbar. Besonders in den Alpen, wo das Wirken des Menschen seit vielen Generationen mit den Gletschern in Berührung kam. Aber auch durch den Tourismus sind die Gletscher und ihre Vorfelder bedroht. Der Gletscherschutz muss deshalb gemeinsam mit den Flächen-Schutzgebieten als ein elementarer Bestandteil des Hochgebirgsschutzes im Alpenraum gesehen werden. Gäbe es diesen in Österreich nicht, existierten weder der Nationalpark Hohe Tauern noch andere wertvolle alpine Schutzgebiete in Österreich. Zahlreiche weitere bekannte Gletscher wären heute Ziele des Gletscherschitourismus.
Die OeAV-Broschüre „Bedrohte Alpengletscher“ soll für die Gletscher als wesentliches Element des vergletscherten kristallinen Hochgebirges sensibilisieren. Namhafte Autoren aus dem In- und Ausland befassen sich mit dem Naturphänomen Gletscher, Klimawandel und (Gletscher-)Tourismus, Wasserspender der Gletscher, dem Lebensraum Gletschervorfelder und den Gletscherbächen. Adressaten sind Schulen, Vereine, Planung und Politik.
Mosaiksteine zur Umsetzung der Alpenkonvention
Mosaiksteine zur Umsetzung der Alpenkonvention: Bergsteigerdörfer - Alpintourismus in Österreichs Alpen, Innsbruck 2006, 66 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen.
In der OeAV-Reihe „Fachbeiträge des Oesterreichischen Alpenvereins-Serie: Alpine Raumordnung“ Nr. 28 ist soeben eine Reihe von alpenkonventionskonformen Beispielen für die Umsetzung des Tourismusprotokolls der Alpenkonvention erschienen. Dabei geht es vor allem um Beispiele des naturnahen Tourismus, dessen Wettbewerbsfähigkeit dem Oesterreichischen Alpenverein sehr am Herzen liegt und dem er seit jeher verpflichtet ist. Es sind dies Beispiele aus dem Weitwandertourismus wie die Glocknerrunde im Nationalpark Hohe Tauern, der Karnische Höhenweg und die unter der Patronanz der Alpenkonvention stehende Via Alpina.
Die Nationalparkverwaltung Hohe Tauern-Kärnten stellt ihr neues Alpinprogramm vor. Die Fachbeiträge werden mit ausführlichen Darstellungen des Alpenvereinsprojekts „Bergsteigerdörfer“ abgerundet.
TAGUNGSBAND: Die Arbeitsgebiete der Alpenvereine zwischen Rückzug und neuen Ufern
TAGUNGSBAND: Die Arbeitsgebiete der Alpenvereine zwischen Rückzug und neuen Ufern, Format: 21 x 28,4 cm, 2007, 89 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen.
Das Arbeitsgebietesymposium des OeAV, DAV und AVS im März 2007 in Salzburg stand ganz im Zeichen der Frage, wie es mit den Arbeitsgebieten der Alpenvereine in Zukunft weiter gehen soll. Die Anforderungen an die Sektionen, Wege- und Naturschutzwarte steigen und Nutzungskonflikte zwischen Tourismus, Energiewirtschaft und Naturschutz bleiben nicht aus.
Zu diesem umfangreichen Thema kamen sowohl Präsidiumsmitglieder, Sektionsvertreter als auch Tourismusverantwortliche zu Wort. Diese Ausgabe der Alpinen Raumordnung fasst die Vorträge aber auch die brisanten Diskussionen zusammen und bietet im Anschluss einen kurzen Ausblick mit möglichen Lösungsansätzen.
Schutzgebietsbetreuung in Österreich
Schutzgebietsbetreuung in Österreich - Format: 21 x 28,4 cm, 2007, 89 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen.
Die Schutzgebietsbetreuung war schon mehrfach Thema in den Fachbeiträgen des Oesterreichischen Alpenvereins. Bereits in den Jahren 1996 und 1997 erschienen zwei Bände zu diesem Thema. Heute – 10 Jahre später – wurde wieder ein Querschnitt durch Österreich gelegt, um zu sehen, was sich seither in der Frage der Schutzgebietsbetreuung getan hat. Der vorliegende Band enthält interessante Aufsätze zur allgemeinen Schutzgebietsbetreuung in den österreichischen Bundesländern mit Ausnahme des Burgenlandes, ein Grundsatzpapier des Umweltbundesamtes zu dieser Sachfrage, eine ausführliche Beschreibung der spezifischen Betreuung im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen sowie eine Zusammenfassung der Befragung der lokalen Bevölkerung im Zillertal und ihrer Einstellung zum Hochgebirgs-Naturpark. Ein Bericht der Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz des OeAV ergänzt den Band hinsichtlich der Einstellung des Alpenvereins zum Thema der Schutzgebietsbetreuung sowie die enge Verbindung der örtlichen Sektionen mit den Schutzgebieten.
Tatort II - "Notweg" Pitztal
Tat-Ort II - "Notweg" Pitztal; Format: 21 x 28,4 cm, 2007, 74 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen
Die Vorgänge rund um die Errichtung des „Notweges“ im inneren Pitztal haben in den letzten Tagen einen neuen negativen Höhepunkt erreicht. Sukzessive hat man in den letzten 10 Jahren seitens der Tiroler Landespolitik mit der Aufweichung des Gletscherschutzes, dem Beschluss eines Raumordnungsprogrammes Gletscher, das Ignorieren des Moränenschutzes, die Umgehung der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), usw. Fakten geschaffen und Gesetze gebogen, die schlussendlich zur Realisierung des „Notweges“ geführt haben. Trotz mehrfacher Proteste durch den Oesterreichischen Alpenverein, das Griestal vor technischen Erschließungen frei zu halten und dem Alpintourismus (Via Alpina, Braunschweiger Hütte, usw.) den Vorzug einzuräumen, blieb von der Tiroler Landespolitik ungehört. Die Schäden durch den Bau des Notweges im Griestal sind enorm und haben tiefe Wunden hinterlassen. Das Blatt schien sich im Sommer 2007 plötzlich doch zugunsten des Naturschutzes zu wenden, indem der Unabhängige Umweltsenat in Wien nachträglich eine Umweltverträglichkeitsprüfung für den „Notweg“ verlangte. Alle bis dato gültigen Bescheide mussten deshalb vom Land Tirol für ungültig erklärt werden. Damit existierte der „Notweg“ offiziell nicht mehr. Anstatt aber eine UVP durchzuführen, suchte das Land Tirol in weiterer Folge gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie eine neue Hintertür, um diesen „Notweg“ unter allen Umständen legalisieren zu können und erteilte schlussendlich dem Tiroler Landesumweltanwalt dahingehend eine Weisung, weitere Schritte in der Causa „Notweg“ Pitztal zu unterlassen. Diese Vorgangsweise der Tiroler Landespolitik ist demokratiepolitisch äußerst bedenklich und zeigt auf, dass Gesetze bei Bedarf von der Politik einfach ausgehebelt werden. Diese Vorgänge rund um den „Notweg“ im Pitztal geben deshalb Anlass zur Sorge, dass weitere umstrittene Erschließungsprojekte auf diese Art und Weise genehmigt werden.
Good Practices der Besucherlenkung im Alpintourismus
Good Practices der Besucherlenkung im Alpintourismus; Format: 21 x 28,4 cm, 2007, 70 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen.
Der Druck auf die Natur- und Kulturlandschaften in den alpinen Regionen Österreichs hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Ausdehnung der Siedlungen, Technisierung und weitere Erschließungen im Rahmen der Alm- und Forstwirtschaft sowie der Jagd, Ausbau der touristischen Infrastruktur und nicht zuletzt ein Boom bei diversen Natursportarten. Zu diesen boomenden Natursporten, die häufig als Trendsportarten bezeichnet werden, zählen insbesondere das Skitourengehen, das Schneeschuhwandern, das Klettern, das Mountainbiken oder auch das Canyoning. Die Verknappung des Naturraumes und die gleichzeitig wachsende Zahl der Sportler im alpinen Gelände führen dazu, dass es zu Konflikten zwischen den verschiedenen Nutzergruppen in der Natur- und Kulturlandschaft kommen kann. Der OeAV ist bestrebt, zusammen mit diesen Nutzergruppen lokal bzw. regional angepasste Lösungen zu erarbeiten und einen Konsens zwischen diesen Nutzergruppen finden. Die ARO 34 berichtet von einer ganze Reihe von Good Practices der Besucherlenkung im österreichischen Alpintourismus, mit Fokus auf die Sportarten Skitouren, Schneeschuhwandern, Variantenfahren, Wandern, Klettern und Bergsteigen.
Tat-Ort III - Piz Val Gronda - einzigarte Naturoase
TAR-ORT III - Piz Val Gronda - eine einzigartige Naturoase in Österreichs Alpen; Format: 21 x 28,4 cm, 2010, 94 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen.
Seit nunmehr 30 Jahren trachtet die Silvretta Seilbahn AG danach, den schweizerisch-österreichischen Grenzberg in der Schimetropole Ischgl (Tirol), den Piz Val Gronda samt Umgebung für den Schitourismus zu erschließen. Die Alpenvereine halten seither dagegen und wollen dieses schützenswerte Areal im Bereich der Heidelberger Hütte als Gebiet für den sanften Alpintourismus erhalten. Im Band Nr. 35 der Schriftenreihe der Fachabteilung Raumplanung/Naturschutz „Alpine Raumordnung“ sind die Befunde aus naturkundefachlicher Sicht, aus der Sicht des Alpinismus und der Alpinen Raumordnung ausführlich zusammengefasst und es wird untermauert, warum diese höchstwertige Naturoase schitechnisch unerschlossen bleiben muss.