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Im Internationalen Jahr der Berge 2002 hat der Oesterreichische Alpenverein, Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz, in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern den Grundstein für die Umrundung des Großglockners (3.798 m) gelegt.
Im Herzen des 1.856 km² großen Nationalparks Hohe Tauern mit seinen Kontrasten zwischen der beeindruckenden, vergletscherten Hochgebirgslandschaft und der über Jahrhunderte gepflegten, bergbäuerlichen Kulturlandschaft, bietet die GlocknerRunde ein einzigartiges Natur- und Wandererlebnis. |
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Die Tagesetappen der GlocknerRunde führen auf bestehenden Wegen und Steigen. Bei der Konzeption der Trekkingrunde wurde darauf geachtet, dass keine Gletscher zu überqueren oder Felspassagen mit Seil zu klettern sind. Die GlocknerRunde führt aber in alpines und hochalpines Gelände mit entsprechenden alpinen Gefahren! Neben einer guten Ausrüstung und der genauen Beobachtung der Wettersituation, sind Ausdauer, Kondition und Trittsicherheit Grundvoraussetzungen für eine genussreiche und sichere Umrundung des höchsten Berges Österreichs. So gibt es bei den einzelnen Tagesetappen Höhenunterschiede bis zu 3.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg und reine Gehzeiten zwischen 3 und 8 Stunden zu bewältigen. Alternativ zu den anspruchsvollen und langen Etappen, werden aber auch einfachere und mitunter kürzere Varianten vorgeschlagen. |
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Am Ende jeder Tagesetappe lädt eine Schutzhütte oder ein Gasthof zum Ausrasten, Stärken und Nächtigen ein. Es wird um Verständnis ersucht, dass alpine Schutzhütten in ihrer Ausstattung und Bewirtschaftung aufgrund der schwierigen Ver- und Entsorgung, der Höhenlage, dem extremen Klima und den oft langen Zustiegen auf einfache Bedürfnisse abgestimmt sind. Nach jeder Etappe besteht die Möglichkeit, die GlocknerRunde zu beenden und in die Nationalparkgemeinden Kaprun, Uttendorf, Kals, Heiligenblut und Fusch abzusteigen, um dort in Pensionen, Gasthöfen oder Hotels zu übernachten. Als eine spezielle Servicedienstleistung besteht die Möglichkeit, die GlocknerRunde über die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern (Salzburg) oder die NationalparkRegion Hohe Tauern (Kärnten) zu buchen. Wer die GlocknerRunde in Begleitung eines Hundes unternimmt, sollte dies unbedingt bei der Reservierung auf den Schutzhütten und in den Gasthöfen bekannt geben. Die Begehung der GlocknerRunde ist nur während der Bewirtschaftungszeiten der Schutzhütten in den Sommermonaten möglich. Die Umrundung des majestätischen Großglockners verbindet nicht nur die drei Bundesländer Kärnten, Salzburg, und Tirol, sie stellt auch ein gemeinsames Anliegen für den Schutz des einmaligen Naturraums im Nationalpark Hohe Tauern dar.
Der Oesterreichische Alpenverein und der Nationalpark Hohe Tauern wünschen Ihnen bei Ihrer Umrundung des Großglockners unvergessliche und unfallfreie Natur- und Bergerlebnisse! |
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Den Falter zur GlocknerRunde gibt es nun auch in ENGLISCH!
Bezugsadresse: Den 14-seitigen, völlig überarbeiteten und aktualisierten Falter zur Glocknerrunde (Deutsch und/oder Englisch), können Sie kostenlos beim Oesterreichischen Alpenverein, Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz, Olympiastraße 37, A-6020 Innsbruck, Tel. +43/(0)512/59 547-20, Fax +43/(0)512/59 547-40, E-mail: raumplanung.naturschutz@alpenverein.at beziehen. |


