Oesterreichischer Alpenverein

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Kleine und feine Bergsteigerdörfer zum Genießen und Verweilen

 

"Anregung ohne Hektik, Belebtheit ohne Lärm, Nähe ohne Respektlosigkeit, Genuss ohne Ärgernis, Bewegung aus eigener Kraft."

 

Lust auf einen aktiven Urlaub in den Bergen Österreichs? Und zwar nicht irgendwo, sondern in einer der 16 Gemeinden oder Regionen, die vom OeAV als "Bergsteigerdörfer" ausgewählt wurden. Was bereits vor einigen Jahren von der Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz als Idee geboren und mit der Broschüre "Kleine und feine Bergsteigerdörfer zum Genießen und Verweilen" begonnen hat, konnte nun auf ein solides finanzielles Fundament gestellt werden. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft, kurz Lebensministerium, und in direkter Zusammenarbeit mit der Alpenkonvention können diese 16 Gemeinden und Regionen in Österreich optimal in ihrer Entwicklung im Sinne eines sanften Tourismus unterstützt werden. Vor allem die Protokolle "Tourismus", "Raumplanung und Naturschutz" aber auch die Deklaration "Bevölkerung und Kultur" kommen bei der Umsetzung des Projektes besonders zum Tragen.

 

Bergsteigerdörfern sind Gemeinden, die sich nicht am sog. "Erschließungs–Kapital–Event-Kreisel" beteiligt haben. Das mag unterschiedliche Gründe haben, entweder weil sie aus rein topografischen Gegebenheiten für den Skitourismus nicht interessant waren oder aber durch bewusst getroffene Entscheidungen. Eines ist diesen Gemeinden jedoch gemeinsam: sie haben etwas, was viele andere Regionen in Österreich schon lange nicht mehr haben: eine weitestgehend unverbrauchte Natur- und Kulturlandschaft, eine jahrhundertealte alpine Tradition und ein starkes Selbstbewusstsein.

Die Bergsteigerdörfer zeichnen sich weiters durch ihre Lage im alpinen Raum, durch eine gewisse Kleinheit (nicht mehr als 2.500 ständige Einwohner), durch eine bodenständig gebliebene Tourismusinfrastruktur, durch zahlreiche unberührte Berggipfel, durch eine prägende Alpingeschichte sowie durch Alpinkompetenz aus. Daneben bilden bewirtschaftete Schutzhütten Alpiner Vereine oder vergleichbare Hütten, ein durchgehend beschildertes Wegenetz und ausgebildete Berg- und Wanderführer die Grundlage für alle Bergsteigerdörfer.

 

  Trotz vieler Gemeinsamkeiten haben doch alle Bergsteigerdörfer ihren ganz persönlichen Charme und legen ihre Schwerpunkte unterschiedlich: Johnsbach im Gesäuse ist beispielsweise besonders bekannt für seine zahlreichen alpinen Klettertouren, die von den "Gesäuse-Pionieren" erschlossen wurden. Die Steirische Krakau ist ein Skitourengebiet, wie man es kaum sonst wo findet, und Weißbach bei Lofer hat sich vor allem auf das Sportklettern spezialisiert. Einige der Gemeinden sind Teil eines Naturparks wie Ginzling und Vent oder sind Nationalparkgemeinden wie Mallnitz und Malta. Das Große Walsertal stellt überhaupt eine Besonderheit dar: gleich sechs Gemeinden in dieser Region wurden als Bergsteigerdörfer ausgewählt.

Alle Bergsteigerdörfer werden in der nunmehr dritten Auflage der Broschüre "Kleine und feine Bergsteigerdörfer zum Genießen und Verweilen" auf 124 Seiten und außerdem auf der neuen Webseite www.bergsteigerdoerfer.at vorgestellt.

 

Bestelladresse für die Broschüre "Kleine und feine Bergsteigerdörfer zum Genießen und Verweilen":

 

Oesterreichischer Alpenverein

Christina Schwann

Olympiastr. 37

A-6020 Innsbruck

christina.schwann@alpenverein.at

 

oder per Fax: +43/512/59547-40

 

Wollen Sie vielleicht schon einmal vorab einen Blick auf die Broschüre werfen? HIER

 

 



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