Oesterreichischer Alpenverein

STRASSENPROJEKT ALEMAGNA

Straßenprojekt Alemagna

 

 

  

Die Alemagna

Die "Alemagna" A 27 führt aus dem oberitalienischen Raum von Mestre nach Treviso, tritt bei Vittorio Veneto in den Andwendungsbereich der Alpenkonvention, führt weiter nach Belluno und Pieve di Cadore. Ab diesem Punkt wir immer wieder nach einer Trassen-Variante in Richtung Norden ins Pustertal gesucht: über Cortina d'Ampezzo nach Toblach, zwei Tunnels (Marmarole, Missurina) nach Toblach, eine Trassenüberlegung über Sexten, schließlich das Cavallino/Kinigat-Tunnelprojekt nach Kartitsch ins Pustertal. In den 1970er-Jahren war die Weiterführung von Toblach über Bruneck ins Ahrntal und Zillertal geplant; eine alternative Variante führte vom Ahrntal über Gerlos ins Brixental. Da diese Trassenführungen zu den Akten gelegt sind, käme heute als Alemagna-Nachfolgeroute nur noch Puster- und Drautal in Richtung Osten und über das Iseltal/Felbertauern nach Norden in Frage. 

 

Alpenkonvention verbietet Weiterbau der Alemagna

Kein anderes hochrangiges Straßenprojekt durch die Alpen hat Generation von Gemeinden, Natur- und Landschaftsschützern, Transitgegnern in Süd-, Ost- und Nordtirol sowie in den Nachbarräumen mehr beschäftigt als die Alemagna. Trotz der vielfachen Ablehnung des Autobahnprojektes durch maßgebende Gebietskörperschaften und politischen Parteien, hundertfacher Dementis und teils zynischer Vorwürfe gegen all jene, die ob der Bagatellisierung und Verharmlosung der Situation trotzdem weiter auf der Hut sind, lebt die Alemagna in der Diskussion munter weiter. Mit dem In-Kraft-Treten des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention am 18.12.2002 ist ein Weiterbau der Alemagna auf österreichischem Staatsgebiet nicht mehr möglich.

   

 

 

 

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Straßenprojekt Alemagna
Im Jahre 2003 ist der Streit um eine hochrangige Straßenverbindung zwischen Oberitalien/Veneto und Osttirol wieder entbrannt. Internationale Rahmenbedingungen wurden dabei missachtet, denn die Alpenkonvention lässt eine Alemagna auf österreichischem Boden nicht zu.
 
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